Krankheiten

Krankheiten von A bis Z

Schweingerippe Impfung im Juli erwartet 17. Juni 2009

In einem Monat will der US-Pharmakonzern Baxter einen Schweinegrippe-Impfstoff auf den Markt bringen.

Die Produktion eines Serums gegen das Schweinegrippe-Virus A (H1N1) habe begonnen, “im Laufe des Monats Juli” werde es verfügbar sein, erklärte das Unternehmen. Baxter hatte bereits Anfang Mai vom US-Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention, einem Referenzlabor der Weltgesundheitsorganisation WHO, den Stamm eines sogenannten Wildvirus erhalten und mit Tests begonnen.

Mit Baxter haben mehrere nationale Gesundheitsbehörden Vereinbarungen getroffen, um H1N1-Impfstoffe zu bestellen. Auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) hat Baxter bereits eine Genehmigung zur Herstellung eines Modell-Impfstoffs des Prototyps Celvapan erteilt, was das Genehmigungs-, Entwicklungs- und Produktionsverfahren für den neuen Pandemie-Impfstoff erleichtert. Über die nationalen Vereinbarungen hinaus will Baxter nach eigenem Bekunden in Kooperation mit der WHO einen Teil seiner Produktionskapazitäten nutzen, um weltweit auf “besonders dringliche Probleme der öffentlichen Gesundheit” reagieren zu können.

Bereits vergangenen Woche hatte die höchste Pandemie-Warnstufe 6 ausgerufen und die Pharmafirmen zu einer beschleunigten Impfstoff-Produktion aufgefordert. Die Unternehmen stehen kurz vor dem Abschluss der Produktion des Impfstoffs gegen die saisonale Grippe. An der Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffs arbeiten weltweit mehrere Pharma-Hersteller.

 

Starke Beruhigungsmittel gefährden Demenzkranke 9. Juni 2009

Viele Demenzkranke in Deutschland bekommen trotz riskanter Nebenwirkungen statt einer guten Pflege viele Beruhigungsmittel. Damit wird versucht Pflege einfach und kostengünstig zu ersetzen.

Zu diesem Schluss kommt der Arzneimittel-Report 2009 der Gmünder ErsatzKasse, der von einer “chemischen Gewalt gegen Ältere” spricht. Wenig Hoffnung macht der Report hinsichtlich der Ausgabenentwicklung bei Arzneien – ein Ende des ständigen Anstiegs ist wegen immer neuer Medikamente aus dem Genlabor nicht in Sicht.

Die Ärzte verschreiben Demenzkranken zu viele Beruhigungsmittel, die im Pflegealltag oft dazu genutzt wird, die Patienten ruhig zu stellen. Beinahe jeder dritte untersuchte Versicherte mit Demenz bekam 2008 ein solches Beruhigungsmittel verordnet, obwohl diese zum Tod der Betroffenen führen können. Lungenentzündungen, Schlaganfälle, Herzprobleme sind nur einige weitere schwerwiegende Risiken.

Dabei werden nicht alle Medikamente verteufelt, schließlich können neue gentechnisch hergestellte Medikamente Patienten mit Krebs, Multipler Sklerose oder Arthritis oft helfen. Der große Haken aber ist, dass in Deutschland die Hersteller die Preise dieser Mittel mit Jahres- Therapiekosten von bis zu 80 000 Euro frei gestalten können, anders als in anderen Ländern.

Die von der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zuletzt entworfene Gesundheitsreform weise eine “Gesetzeslücke” auf. So müssten dringend auch neue Spezialmittel den vorgesehenen Bewertungen des Nutzens im Verhältnis zu den Kosten unterworfen werden. Kosten enstehen natürlich auch für die Apotheken auf Rechnung, denn diese Arzneien sind nicht gerade billig.

 

Die Pille für längeren Spaß im Bett 3. Juni 2009

So oder so ähnlich dürfte die Vorstellung der meisten sein als sie das erste mal von der Pille Priligy gehört haben, die den Orgasmus des Mannes verzögern soll und so das Liebesspiel im Bett verlängern soll.

Doch die Pille wird nicht verschrieben werden, um den Lifestyle zu verbessern, so der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Andrologie (Männerkunde), Hermann Behre. Die Pille dient nicht dazu, das Stehvermögen beliebig zu steigern und ist rezeptpflichtig.

Gedacht ist das Medikament nur für Männer, bei denen durch vorzeitigen Samenerguss ein gewisser “Leidensdruck” besteht. Eine Untersuchung und die Beratung durch einen Urologen sind daher Pflicht. Die Pille des Pharmaunternehmens Janssen-Cilag wird im Juni auf den deutschen Markt kommen. Sie verzögert den Samenerguss, in dem sie Serotonin-Rezeptoren im Gehirn blockiert.

Geschätzte 20 Prozent der deutschen Männer leiden an einer sexuellen Fehlfunktion, die zur frühzeitigen Ejakulation führt. Bei ihnen kommt es entweder bereits vor dem Geschlechtsverkehr, oder innerhalb weniger Sekunden bis maximal eine Minute nach Beginn des Sexualakts zum Samenerguss. Der Serotonin-Hemmer “Priligy” führt dazu, dass die Ejakulation um das drei- bis verfache der sonst üblichen Zeit verzögert wird.

Falsch ist allerdings das Gerücht, dass die Pille auch dabei hilft schnell abnehmen zu können.

 

AIDS breitet sich in Deutschland weiter aus 27. Mai 2009

Zwar wird der Schutz vor einer HIV-Infektion wieder ernster genommen, was aus den Zahlen der jährlichen repräsentativen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervor geht, allerdings gehen die Deutschen immer noch sehr nachlässig mit dem Schutz vor HIV um.

Nachdem die Deutschen von 2000 bis 2004 nachlässiger beim Schutz vor Aids wurden, gaben 2008 wieder mehr Befragte an, sich mit einem Kondom vor einer Ansteckung zu schützen: 2004 betrug der Anteil unter den Befragten mit mehreren Sexualpartnern 77 Prozent, 2008 stieg er auf 85 Prozent.

Auch zum am Anfang einer neuen Beziehungen ist die Vorsicht größer geworden: Im Jahr 2004 verwendeten 70 Prozent der Befragten, die in den vergangenen zwölf Monaten eine neue Partnerschaft begonnen hatten, anfangs Kondome. 2008 waren es bereits wieder 81 Prozent.

Interessante Informationen zum Wald-Klinikum Gera finden Sie , wenn Sie dem Link folgen.

Die gestiegenen Verkaufs- und Absatzzahlen für Kondome, sowie die das Stagnieren der Infektionszahlen sind weitere Anhaltspunkte für das verbesserte Schutzverhalten, teilt die BZgA mit. An der Umfrage “Aids im öffentlichen Bewusstsein 2008″ nahmen 7001 Personen im Alter von 16 bis 44 Jahren teil. Die telefonische Umfrage wird seit 1987 jedes Jahr wiederholt.

 

25 000 Kinder und Jugendliche haben Diabetes 20. Mai 2009

Eine erschreckende Zahl, aber gut 25.000 Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland leiden an Diabetes. Dabei ist ein weiterer Anstieg der Zahlen zu befürchten, denn Übergewicht und Bewegungsmangel werden in dieser Altersgruppe immer häufiger.

Tragisch ist das natürlich auch für die Eltern, deren Kinderwunsch in Erfüllung gegangen ist.

der Direktor der Leipziger Uniklinik für Kinder und Jugendliche, Professor Wieland Kiess, im Vorfeld der 44. Jahrestagung (20. bis 23. Mai) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) befürchtet, dass viele weitere Jugendliche, die jetzt schon adipös sind bald an Diabetes Typ 2 erkranken werden. Dabei gilt Diabetes Typ 2 eigentlich als Altersdiabetes, da er früher fast nur bei älteren Menschen auftrat.

Rund zwölf Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet bisher an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus, davon 90 Prozent an Typ 2, die durch Übergewicht, Bewegungsmangel und familiäre Belastung begünstigt wird. Dies ist aber nur die Spitze des Eisbergs, da die Dunkelziffer sehr viel höher ist. Schätzungen zu Folge kommt auf jeden gemeldeten und in Behandlung befindlichen Patienten ein weiterer Patient, der nichts von seiner Zuckerkrankheit weis, schließlich tut sie nicht weh.

Diabetes ist die häufigste Ursache für Nierenversagen und Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Hauptthemen der Tagung sind Therapien, die nicht nur beim Blutzucker ansetzen, sondern auch bei Blutdruck und dem Fettstoffwechsel, Ferner geht es auch um die Frage, wann Übergewicht zu Diabetes führt.

Hier die interessante Seite Biomedicus, die ich Euch gerne vorstelle.

 

Bereits über 23.000 Menschen allein in Mexiko mit der Schweinegrippe infiziert 12. Mai 2009

Einem Bericht zu Folge haben sich in Mexiko bereits über 23.000 Menschen mit dem Schweinegrippe-Virus H1N1 angesteckt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die auf der Website des US-Wissenschaftsmagazins “Science” veröffentlicht wurde und welche von den Pandemie-Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammensgetellt wird.

Nach Behörden Angaben aus Mexiko selbst seien es aber bislang “nur 2003″ registriete Fälle gewesen. Insgesamt starben demnach 56 Menschen an der Infektion mit dem Virus A/H1N1.

Die Gesundheitsbehörden in den USA melden insgesamt 20600 Scheinegrippefälle, wobei die gemeldeten und bestätigten Fälle nur die Spitze des Eisbergs darstellen.

Auch die Karibikinsel Kuba bleibt von der Schweinegrippe nicht verschont. Bereits am Wochenende haben die Behörden dort den ersten bestätigten Fall gemeldet. Der Infizierte ist ein Student aus Mexiko, der in Havanna lebt, teilten die Behörden mit. Weitere Fälle in Kuba sind aber nicht auszuschließen, da der junge Mann mit gut einem Dutzend Kommilitonen am 25. April eingereist ist. Auch in China sind erste Infektionen bekannt geworden.

Unterdessen hat sich in Deutschland die Zahl der Schweinegrippe-Infizierten am Anfang der Woche auf zwölf erhöht.
So wie sich das gerade entwickelt, wird die WHO wohl bald die höchste Pandemie Stufe 6 ausrufen, um der Lage Herr werden zu können oder diese wenigstens so gut einzudemmen wie möglich.

 

Sich gesund und schön schlafen 5. Mai 2009

Wer schön sein will, muss schlafen. Das ist kein Mythos, Forscher und Ärzte sind sich eini, Schönheisschlaf ibt es wiklich. Im Schlaf wird ein Hormon auseschüttet, das dafür sorgt, dass die Haut sich regeneriert.

„Schlaf ist in jeder Hinsicht wichtig für die Erholungsfunktion unseres Körpers“, sagt Richard Rohrer, Neurologe am Zentrum für Schlafmedizin des Klinikums Saarbrücken. „Wer zu wenig schläft, leidet tagsüber zum Beispiel stärker unter Konzentrationsstörungen.“

Die Folgen von Schlafmangel kenn jeder, man sieh es auf der Haut: sie ist blass und trocken, Ringe unter den Augen, man erschreckt sich wenn man in den Spiegel schaut.

„Wenn wir zu wenig schlafen oder die Tiefschlafphase gestört ist, die für die Ausschüttung des Hormons am wichtigsten ist, macht sich das sofort bemerkbar: Die Haut wird dünner, es kommt zur Faltenbildung.” erklärt Jürgen Zulley, Schlafforscher an der Universität Regensburg. Darum lassen sich auch aus kosmetischer Sicht Maßnahmen treffen, die für eine optimale Regeneration der Haut und für einen perfekten Schönheitsschlaf sorgen. „In der Nacht benutzt man eine andere Hautcreme als am Tag“, sagt die Kosmetikerin Gabriele Bergmann. „Am Tag braucht unsere Haut Schutz vor UV-Strahlen, vor Schmutz und anderen Umweltfaktoren. Nachts, wenn sich die Haut erholt, kommen regenerierende Wirkstoffe wie Ribonukleinsäure zum Tragen.”

Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Sieben bis acht Stunden sind der Durchschnitt. Es gibt aber auch Kurzschläfer, die mit fünf oder sechs Stunden auskommen, und Langschläfer, die bis zu zehn Stunden benötigen. Wenn man erholsam schlafen will, braucht man eine ruhige Schlafumgebung. „Je mehr ich gestört werde, desto unruhiger der Schlaf“, sagen Froscher. Am besten ist es zum Beispiel keine Uhr sichtbar oder hörbar im Zimmer zu haben. Das Zimmer sollte eine kühle, aber nicht zu kalte Temperatur haben und lichtisoliert sein. Als Störfaktor gilt auch ein schnarchender Partner. Zu Bett gehen sollte man erst, wenn man wirklich müde ist. Abends sollte man möglichst keine Probleme mehr wälzen, sondern nur noch entspannende Tätigkeiten ausüben, wie zum Beispiel ein Buch lesen oder fernsehen, damit der Körper zur Ruhe kommt. Sport fördert den erholsamen Schlaf, aber nicht gleich vor dem Einschlafen.

Kommt kein Schlaf? Dann in einem anderen Zimmer gehen und etwas lanweiliges tun. Zum Beispiel lernen, oder auf E-mails von Bekannten antworten mit denen man eigentlich nichts zu tun haben will, etwas langweiliges wird immer zu finden sein.

Übrigens werden bei manchen Menschen während des Schlafens auch die Zähne und der Zahnschmelz in Mitleidenschaft gezogen, weil sie unbewusst die ganze Nacht mit den Zähnen knirschen. Hierfür sollte man schnell einen Zahnarzt aufsuchen.

 

Die Schweinegrippe ist in Deutschland angekommen 29. April 2009

ScheinegrippeNach Angaben der “Financial Times Deutschland” war bei einer Frau der Virus-Subtyp H1N1 nachgewiesen worden, zu dem außer dem Schweinegrippe-Erreger auch der aktuell zirkulierende gewöhnliche Grippe Virus gehört. Darüber hinaus gibt es noch drei weitere Verdachtsfälle in Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Der Flug der Patientin mit dem H1N1 Erreger ging von Mexiko nach Düsseldorf und im Anschluss daran nach Hamburg. Sie wurde nach ihrer Ankunft sofort isoliert und gründlich untersucht worden. Der Sprecher des Krankenhauses sagte, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht.

Einer der drei Betroffenen aus Nordrhein-Westfalen lebt nach Behördenangaben im Sauerland. Dieser ist allerdings bereits schon vor einigen Wochen aus Mexiko zurückgekehrt. Im Kreis Recklinghausen steht ein am Montag aus Cancún in Mexiko heimgekehrtes Paar unter Quarantäne. Der Schnelltest lieferte aber bereits ein negatives Ergebnis.

Die bayerischen Behörden nannten keine Einzelheiten zu den drei Verdachtsfällen in ihrem Bereich. Alle Betroffenen warten auf endgültige Testergebnisse. In Bayern sind für 20 Prozent der Bevölkerung Medikamente wie Tamiflu und Relenza für den Notfall eingelagert. Darüber hinaus verfügen auch Krankenhäuser und Apotheken über die antiviralen Medikamente. Hier kann man über einen Apotheken Preisvergleich günstige Varianten finden und Kosten sparen.

 

Die Zeckensaison hat wieder angefangen 21. April 2009

Aufgrund des frühsommerlichen Wetters hat die Zeckensaison dieses Jahr schon früher angefangen. Deshalb gilt es schon jetzt besonders aufzupassen beim Spazierengehen oder Joggen im Wald oder auf Grünflächen. Wirksam ist wie immer eine körperbedeckende Kleidung anzuziehen. Die Zecke kann aber auch bei langen Hosen von unten durch die Hosenbeine auf die Haut gelangen. Sollte es aber trotzdem dazu gekommen sein, dass die Zecke gestochen hat, dann sollte man sie schnell entfernen. Dazu packt man sie am besten nahe ihres Stechapparats und zieht sie dann aus der Haut heraus. Allerdings sollte man dazu geeignet Werkzeug, wie z.B. eine Zange oder Zeckenpipette verwenden, um sie beim Versuch sie rauszuziehen nicht zu zerquetschen. Denn dann könnten eventuell in ihr vorhandene Erreger in die Blutbahn des gestochenen kommen.

Übrigens sollte man es tunlichst unterlassen Öl, Klebstoff oder andere Sachen auf die Zecke zu tun, um sie zu damit zu ersticken, denn das verursacht bei ihr enormen Stress und führt zum sofortigen Ausstoß des erregerhaltigen Zeckenspeichels bevor sie erstickt. Damit steigt die Infektionsgefahr noch sehr viel stärker als wenn man schnell nach Hause oder zum Arzt läuft, wo das passende Werkzeug zur Verfügung steht.

Eine Impfung gegen die Borreliose steht derzeit nicht zur Verfügung. Dafür lässt sich der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) durch eine Impfung gut vorbeugen. Die FSME ist eine virale Erkrankung. Die FSME-Impfung schützt jedoch nicht vor der häufigeren bakterielle Borreliose.

Neben der Zecken-Gefahr sind aber auch Allergiker in dieser Zeit besonders betroffen. gegen Allergien gibt es unterscheidliche Mittel, besonders hat mehrere meiner Bekannten dabei weitergeholfen.

 

Tetanus Impfung im Frühling 14. April 2009

Gespeichert unter: Nachrichten, Verletzungen — Ivonne @ 21:07
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photocase965272131Da im Frühling und Sommer die Ansteckungsgefahr mit Tetanus steigt, sollte man jetzt den Impfschutz überprüfen.

Eine Tetanus Impfung sollte man ca. alle 10 Jahre erneuern. Da die Tetanus-Bakterien sich vor allem im Erdboden finden lassen und zudem über all auf der Welt vorkommen, sollte man mit diesem Impfschutz nicht zu nachlässig umgehen. Gerade bei Gartenarbeiten im Frühling oder beim Frühjahrssport kann eine Ansteckung erfolgen. Die Erreger bilden im Körper dann gefährliche Toxine, die extrem schwere Muskelkrämpfe auslösen können.

Aber uch durch Hunde- oder Katzenbisse oder Kratzer können die Tetanus-Bakterien übertragen werden. Den besten Schutz vor einer Ansteckung mit der auch Wundstarrkrampf genannten Krankheit bietet die Impfung. Allerdings wird das im Erwachsenenalter leider häufig vergessen. Das belegen auch die Zahlen: mehr als 95 Prozent der Vorschulkinder sind geimpft, aber nur die Hälfte aller Erwachsenen haben einen ausreichenden Tetanus Impfschutz.

Eine einzelne Imfpung reicht bereits aus, um den Impfschutz wieder vollständig herzustellen auch wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre her sein sollte. Selbst nach einer Verletzung und möglichen Ansteckung kann noch geimpft werden, um die Ansteckung einzudemmen und mögliche Folgen so gering wie möglich zu halten. Je schneller die Impfung erfolgt, desto wirksamer ist sie. Imfpungen sollte man deshalb auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, schließlich kann der Krankheitsverlauf sehr langwierig und schmerzhaft sein und den Verlust des Arbeitsplatzes bedeuten.