Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

Blaubeeren helfen bei Migräne 18. März 2008

Im Fernsehen lief vor ein paar Wochen ein interessanter Bericht zum Thema homöopathische Heilmittel. Besonders ist mir der Teil aufgefallen , wo sie von Blaubeeren und ihrer heilenden Wirkung bei Kopfschmerzen sprachen. Es gibt in Apotheken Blaubeer-Extrakte zu kaufen, die bei Migräne Abhilfe schaffen sollen. Da ich manchmal, d.h. vier bis fünf mal im Monat, unter leichten Migräneanfällen leide, die ganz plötzlich auftreten, dachte ich es wäre gut mich von meiner bisherigen chemischen Medikation zu distanzieren und was homöopathisches auszuprobieren. Das Blaubeere-Präparat wirkt nicht nach der ersten Einnahme sondern muss über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, bis es seine volle Wirkung entfaltet.

Durch diesen Bericht angestachelt, bin ich in die Apotheke gegangen und hab mir eine Packung mit Blaubeere-Kapseln für rund 18 euro gekauft. Mein Apotheker bestätigte mir, es würde bei Kopfscherzen helfen und ich solle nicht sofortige „Heilung“ erwarten.

Also, ich mache diese „Blaubeerentherapie“ jetzt schon seit 3 Wochen. Ich war am Anfang äußerst skeptisch, ob das Blaubeere-Präparat wirklich etwas bringen würde und es am ende doch nur Geldverschwendung wäre. Aber nein, es wirkt wirklich!!! Bin seit der Einnnahme des Blaubeere-Präparates kopfschmerzfrei.

Ich nehme die Blaubeere-Kapseln nicht mehr täglich ein, sondern nur noch alle zwei bis drei Tage. An der Wirkung wird sich laut Verpackung nichts ändern.

 

Mit dem Frühling kommt die Müdigkeit 10. März 2008

Der Frühling ist da und mich plagt permanente Müdigkeit. Morgens fällt es mir schwer mich aus dem Bett aufzurappeln und zur Arbeit zu gehen. Irgendwie komisch, da der Frühling für die Zeit der Aktivität, Frühlingsgefühle und Schmetterlinge im Bauch steht. Jeder ist Aufbruchsbereit und offen für Neues und ich versuche meine Müdigkeit loszuwerden.

Meine Mutter hat mir einige Tipps gegeben, die gegen Müdigkeit helfen sollen. Und zwar sollte ich viel Sonne tanken, helle Farben und Blumen um mich herum haben, außerdem leicht – ausdauernden Sport wie Walking oder Radfahren machen. Hoffe die Müdigkeit nimmt bald ein jehes Ende.

lg Ivonne

 

Der Kampf gegen die Cellulite 10. März 2008

80% aller Frauen teilen mit mir das selbe Problem: Cellulite. Hab von meiner Freundin erfahren, es würde im Bezirk Prenzlauerberg ein Center mit Fettverbrennungsmaschinen geben, wo die Cellulite nur so wegschmelzen tut. Versuche schon seit Jahren meine zwei kleinen Cellulite – Polster am Oberschenkel wegzutrainieren, bis jetzt nur mit mäßigem Erfolg. Ich achte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und meide allzu fettiges Essen. Suche noch im Internet nach der Homepage, um nähere Informationen einzuholen. Wäre interessiert das selbst mal an mir auszuprobieren, um der Cellulite endlich „Auf Wiedersehen“ sagen zu können.

 

Alkohol, Party und gewalttätige Jugendliche 9. März 2008

Alkohol und Party gehören für viele untrennbar zusammen. Das ist beispielsweise in England nicht anders als bei uns in Deutschland. Dort wurde früher vor 23 uhr die letzte Runde in den Pubs bestellt, da danach Sperrstunde war und somit Ausschankverbot. Ergebnis war die Überflutung der Straßen und öffentlichen Plätze kurz nach 23 uhr mit zumeist hemmungslos betrunkenen Briten jeder Altersklasse. 2005 wurde allerdings diese Sperrstunde allerdings aufgehoben, in der Hoffnung den Leuten und Partywütigen den Zwang zu nehmen sich um kurz vor elf noch zwei Pint Guiness reinzuschießen. Die Minister dachten sich wohl, dass die Stammtrinker dann bald bei einem Gläschen Rotwein mit dem Wirt über Theodor Adorno und Nietzsche und deren Erungenschaften für die moderne Philosophie parlieren. Überraschenderweise änderte sich außer der Verlängerung der all-wochenendlichen Trinkgelage der jungen Briten nicht viel. Lediglich der Promillewert und die Gewalttätigkeit der Jugendlichen schoss in die Höhe. Als Resultat stellte die Regierung Brown 2007 den traurigen Rekord von mehr als einer Million alcohol-related-felonies auf. Die Innenstädte großer britischer Städte sind nachts  teilweise zu No-Go-Areas geworden durch die betrunkenen und extrem aggressiven Jugendlichen. Die britischen Bürger haben leider einen überdurchschnittlich hohen Alkhoholkonsum, der von dem Verband britischer Ärzte schon als „regelrechte Epedemie“ bezeichnet wurde.

Für viele britische Jugendliche hat die Regierung mit ihrer Ausweitung der Ausschankzeiten einer „never-ending-party“ geschaffen.

 

Tripper Deluxe 9. März 2008

Eigentlich dachte ich ja Tripper ist schon ausgestorben. Oder nur noch in rückständigen Dritte-Welt-Ländern wie Somalia oder Teilen Asiens zu finden. Naja, weg jedenfalls und kein Problem moderner Gesellschaften in westlichen Industrienationen.

Denkste.

Mein Freund Carsten ruft mich  neulich an und fragt mich kleinlaut und etwas zerknirscht nach Rat, da er weiß, dass ich ein fundiertes medizinisches Grundwissen habe. Seiner Beschreibung nach hatte er sich aller Wahrscheinlichkeit nach die hochinfektiöse Gonorrhoe – oder eben Tripper – eingefangen. Hervorgerufen wird sie durch das Bakterium Neisseria Gonorrhoeae und die Übertragung oder Infektion kann meistens durch die Benutzung eines Kondomes beim Geschlechtsverkehr vermieden werden. Durch das zermürbene Jucken der entzündeten Hautstellen ist sie natürlich besonders unangenehm, doch glücklichweise nach der Einnahme von Antibiotika nach ein paar Tagen oder Wochen auch wieder vorbei. Leider findet bei Befall von Tripper keine Immunisierung statt und die Infektion kann sich jederzeit wiederholen.

Ob es sich dann wenigsten gelohnt hat, wollte ich von Carsten wissen. Die Frau war einfach nur der Hammer meinte er und ich konnte sein breites Grinsen förmlich durch den Telefonhörer sehen. Auch wenn er die nächsten Wochen abstinent sein muss, bei DER Granate war es das wert, sagte er mit unverholenem Stolz.. ein echter Tripper Deluxe! ;-)

 

Magersucht ist „IN“ 6. März 2008

Dank der lang anhaltenden Magersucht – Trends ewig schlank sein zu müssen, um Anerkennung, oder besser gesagt Akzeptanz in der Gesellschaft zu erlangen, bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Denn der ewige Wunsch schlank und attraktiv zu sein, endet für junge Mädchen wie mich nicht selten in der Magersucht.

Ich selbst war früher ein ziemlich dickes Mädel und wollte aus gesundheitlichen Gründen etwas an Gewicht abnehmen, um mich in meiner Haut wohler zu fühlen. Ich trieb Sport und habe mich ausgewogener bzw. bewusster ernährt. Mit den kommenden Trends aus Amerika, besonders Pro ANA, fühlte ich mich trotz meines „normalen“ Gewichtes (1,65 m auf 53 kg) immer noch zu dick und habe mein Training verschärft, wie auch meine Nahrungsaufnahme soweit eingeschränkt, dass ich täglich nur noch ein paar Äpfel aß. Ich verlor den Bezug zur Realität, prüfte mein Gewicht mehrmals täglich und zählte jede einzelne Kalorie.

Dies führte schlussendlich zu einem sechs monatigem Klinikaufenthalt, der an Schläuche und Magensonden geknüpft war. Seit vier Monaten bin ich nun draußen und „geheilt“. Dennoch wird der Wunsch des Dünnseins und der Fluch der Magersucht mich mein Leben lang begleiten.