Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

Interview mit Frau Claudia Krowarsch, der Betreiberin von Krankheitenverstehen 31. Mai 2008

Gespeichert unter: Interview — Ivonne @ 10:10
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Wer sich im Netz auf die Suche nach Foren begibt, die sich mit dem Thema Krankenheiten und Gesundheit begibt, der stößt schnell auf das Forum Krankheitenverstehen. Hier wird seriös und kompetent diskutiert und beraten. Mitglieder tauschen sich aus und können sich damit gegenseitig helfen.

Betrieben wird die Seite von Frau Claudia Krowarsch, bei Krankheitenverstehen wohl auch besser bekannt als „Moonlight-Forum“. Eine Seite kann immernur erfolgreich sein und Hilfestellungen geben, wenn der „Macher“ wirklich voll dahinter steht, so wie Frau Krowarsch.

Auf eine Interviewanfrage unsererseits hat Sie auch sofort reagiert und so haben unsere Blog-Leser nun die Möglichkeit dieses tolle Forum und seine Betreiberin besser kennenzulernen.

Danke Frau Krowarsch

Stellen Sie doch bitte Ihre Seite kurz vor.

Diese Seite, besonders das Forum ist eine “ rein private “ HP, es werden hier nach bestem Wissen und Gewissen Erklärungen zu den verschiedensten Krankheitsbildern, dem Umgang mit den Betroffenen sowie Hilfestellungen zur Pflege gegeben.
Es wird versucht auch die rechtliche Seite dieser Themen zu bearbeiten und Tips und Neuigkeiten rund um den Bereich “ Rechtliches “ vermittelt, auch hier besteht für alle die Möglichkeit nachzufragen und somit das Forum in der jeweiligen Rubrik zu ergänzen.

Und wie hat alles angefangen?

Ich habe im Rahmen meiner Arbeit festgestellt das viele sowohl Kranke als auch Angehörige ein großes Defizit aufweisen was das Verständnis für die eigene Krankheit oder der Erkrankung des Angehörigen aufweisen. Diesen Umstand möchte ich versuchen zu verändern indem ich mit dieser Seite den Menschen die Möglichkeit geben möchte sich zu informieren und ggf. Fragen zu stellen die Ihren eigenen Fall betreffen.

Was war Ihr größter Erfolg bisher?

Größte Erfolge kann man hier wohl nicht verbuchen, es geht hier um gezielte Hilfsangebote. Ein Erfolg stellt sich immer dann ein wenn einem Menschen geholfen werden konnte.

Welche Themen interessieren Ihre User am meisten?

laut meiner Statistik sind zur Zeit die am höchsten freqmentierten Themen:
tourett-syndrom
versorgungsvollmacht
alltagsbegleiter
prostataoperation
rhizotomie
umstellungsosteotomie
wpw syndrom

Welche Ziele haben Sie für die Zukunft?

Seit April 2007 haben sich einige Ärzte bereit erklärt mit meiner Website zusammen zu arbeiten und damit den Usern die Möglichkeit zu geben sich je nach Krankheitsbild an die entsprechenden Ärzte zu wenden. Dennoch habe ich mein eigentliches Ziel weiterhin vor Augen.
HILFE für jeden der darum bittet und GESPRÄCH für jeden der dazu bereit ist

 

FSME : Gebiete, Symptome und Impfung 30. Mai 2008

Mit der warmen Briese kommt die Frühsommer – Meningo – Enzephalitis, kurz FSME.

Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit tritt die Viruserkrankung FSME wieder auf. Eine Infektion mit dem FSME – Virus kann schwere Entzündungen des Nervensystems hervorrufen, die letztendlich das Hirngewebe als auch das Rückenmark angreifen kann.

Gebiete mit hohem Infektionsrisiko

Der Überträger dieser Viren ist die uns allseits bekannte Zecke, die sich in Gebieten hoher Gräser und Wälder versteckt hält. Am häufigsten tritt die FSME infizierte Zecke im Süden Deutschlands auf, wo sie in der Stadt und auf dem Lande zu finden ist.

Man kann die Symptome, die nach einer Infektion auftreten können in drei Gruppen zusammenfassen:

- 70 Prozent der Menschen die sich mit dem Virus infizieren, haben meistens keine Symptome auf die sie reagieren könnten. Nur durch einen Arzt durchgeführte Blutuntersuchung gibt dann Aufschluss über eine Erkrankung.
- Bei 20 Prozent der FSME Kranken treten Grippe ähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Husten auf.
- Von einer Infektion des Nervensystems sind 10 Prozent betroffen.

Impfung bei längeren Aufenthalten

Wenn man sich länger in Risikogebieten aufhält, so ist es am sichersten sich einer Impfung gegen den FSME – Virus zu unterziehen. Die Impfung beinhaltet drei Injizierungen des Impfstoffes, wobei die erste und zweite Spritze in einem Zeitabstand von einer Woche, und die dritte nach 2 Wochen verabreicht wird. Der Impfschutz ist nach dem 21. Tag sicher; eine Auffrischung erfolgt alle 12 bis 18 Monate.

Ansonsten reichen bei kurzen Trips in die Natur schon die allgemeinen Schutzmaßnahmen gegen Zeckenstiche, wie schützende Kleidung und das Absuchen des Körpers nach Zecken.

 

Mittelohrentzündung – Therapie und Behandlung 28. Mai 2008

Seit frühster Kindheit plagten mich Mittelohrentzündungen und oftmals…ich weiß gar nicht genau wie oft wurde ich deswegen auch operiert. Schwimmbad und Meer…ich habe es vermieden, weil danach meist die nächste Mittelohrentzündung wieder anstand.

Dabei war ich bei mehreren wirklich renommierten Ärzten, aber warum ich gerade so anfällig dafür war, konnten die mir auch nicht sagen. Erst viel später, habe ich …so bin ich wenigstens davon überzeugt, den Grund entdeckt.

Mit ca. 20 Jahren stellte ein neuer HNO-Arzt fest, dass meine Naseninnenwände schief sind. Dadurch könnte die Luftzufuhr des Trommelfells beeinträchtigt werden. Feuchtigkeit wird somit nicht getrocknet und es bilden sich Entzündungen. Der Arzt empfahl mir eine OP…die ich zu dem Zeitpunkt aber nicht machen konnte (zeitlich) und er sagte, ich solle mir die Nase zuhalten und kräftig rein blasen, also Unterdruck erzeugen. Die Luft wird so mit Gewalt in die Ohren gepresst…es knackt…und es tut weh…wenigstens am Anfang.

Genauso habe ich es gemacht…jeden Tag 2-3-mal…die Schmerzen am Anfang lassen nach einer Zeit völlig nach…und seitdem ich diese „Therapie“ mache, hatte ich auch nie wieder Probleme mit den Ohren. Für mich war das die Lösung!

 

Interview mit Herrn Dr. Georg Mekras dem Macher von www.blogmed.de 26. Mai 2008

Gespeichert unter: Interview — Ivonne @ 12:07
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Wer sich im Netz auf die Suche nach interessanten Medizinblogs macht, der stößt schnell auf Blogmed. URL: http://www.blogmed.de/ Dieser sehr professionelle Blog liefert medizinische Nachrichten und zwar von einem wirklich kompetenten Blogger, nämlich dem Medizinier Herr Dr. Georg Mekras.

Dr. Mekras hat auf meine Bitte um ein kurzes Interview sofort reagiert und und kurze 4 Fragen beantwortet. Die interessanten Antworten folgen weiter unten.

1.Stellen Sie bitte Ihren Blog kurz vor!

Blogmed ist ein Blog mit medizinischen Informationen und richtet sich an Patienten, bzw. an gesundheitsinteressierte Menschen. Das Ziel ist es, über interessante medizinische Themen und neue medizinische Studien zu bloggen. Betrieben wird der Blog von einem Arzt, Dr. med. G. Mekras.

2.Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!

Neben Blogmed betreiben wir weitere medizinische Gesundheitsportale. Darunter www.chirurgie-portal.de, www.portal-der-zahnmedizin.de, www.portal-der-augenmedizin.de und www.portal-der-schoenheit.de. Die Portale richten sich an medizinische Laien und informieren über Krankheiten und Therapien. Auch eine Arztsuche ist möglich.

3.Wie haben Sie mit Ihrem Blog angefangen?

Zufällig vor zwei Jahren. Der Blog ist ein Hobby-Projekt. Ich hatte in einer Diskussionsrunde mal etwas über Blogs gehört und anschließend mit entschieden, einen zu betreiben.

4.Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?

Das ist natürlich sehr unterschiedlich. Ein Artikel über Gebärmutterhalsimpfung hat im Blog mehr als 240 Kommentare ausgelöst. Das hat mich überrascht. Gesundheitsthemen sind ja in der Regel Bedarfsthemen. Wenn man ein Problem hat, dann sucht man danach.. sonst ja nicht.. :-)

Ich möchte Herrn Dr. Georg Mekras sehr herzlich danken und wünsche Ihm für seine Blogs noch viel Erfolg. Von mir gibt es einen großen Pluspunkt. Über einen weiteren Austausch würde ich mich sehr freuen.

 

Der schwarze Tod – die Pest ist immernoch eine aktuelle Gefahr, vorallem für Reisende 22. Mai 2008

Gespeichert unter: Infektionskrankheiten, Pest — Ivonne @ 12:53
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Die Pest…..die Geißel der Menschheit oder der schwarze Tod, wie sie im Mittelalter auch oft genannt wurde, war nicht nur damals eine der schlimmsten Bedrohungen der Menschheit, sondern sie stellt auch heute immer noch eine ganz reale Bedrohung dar.

Daher ein paar der wichtigsten Informationen kurz zusammengefasst:

Hinweise auf eine anstehende Pestepidemie deutet ein ungewöhnliches Rattensterben an, denn der Rattenfloh Xenopsylla cheopsis ist der Träger des Bakteriums. Es aber an die 30 anderen Floharten, die die Pest auch übertragen können.

Es gibt unterschiedliche Arten der Pest,

Bei der Beulenpest Bei der Beulenpest erfolgt die Ansteckung gewöhnlich durch den Biss eines Rattenflohs, der den Erreger als Zwischenwirt in sich trägt. Durch den Wirtswechsel wird das Bakterium von einem infizierten auf ein bislang gesundes Nahrungsopfer übertragen, nachdem es sich im Floh vermehrt hat. Die Inkubationszeit liegt bei wenigen Stunden bis sieben Tagen. Die Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, starkes Krankheitsgefühl und Benommenheit. Später kommt es zu Bewusstseinsstörungen. Der Name Beulenpest stammt von den stark geschwollenen, sehr schmerzhaften Beulen am Hals, in den Achselhöhlen und in den Leisten, die durch die Infektion der Lymphknoten und Lymphgefäße im Bereich des Flohbisses entstehen. Diese Beulen können einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern erreichen und sind aufgrund innerer Blutungen in den Lymphknoten blau-schwarz gefärbt. Die Geschwüre zerfallen, nachdem sie eitrig eingeschmolzen sind.Die Beulenpest als solche ist nicht tödlich, und die Beulen können von selbst abheilen.

Die Lungenpest, Sie beginnt mit Atemnot, Husten, Blaufärbung der Lippen und schwarz-blutigem Auswurf, der extrem schmerzhaft abgehustet wird. Daraus entwickelt sich ein Lungenödem mit Kreislaufversagen, welches unbehandelt nach zwei bis fünf Tagen zum Tod führt. Die Lungenpest wird auch durch Tröpfeninfektion von Mensch zu Mensch übermittelt.

Die abortive Pest ist die harmlose Variante der Pest. Sie äußert sich meist nur in leichtem Fieber und leichter Schwellung der Lymphdrüsen. Nach überstandener Infektion wurden Antikörper gebildet, die eine lang anhaltende Immunität gegen alle Formen der Krankheit gewährleisten.

Behandlung: Die Pest kann mit Antibiotika behandelt werden. Es gibt auch Schutzimpfungen für bis zu 6 Monate, sollte man sich in Pestverseuchten Gegenden aufhalten.

Die Pest heute: Aufgrund besserer Hygienischer Bedingungen und einer möglichen Behandlung ist die Pest vor allem in der westlichen Welt schon seit ca. 100 Jahren nicht mehr das große Schreckgespenst. Allerdings tritt die Pest immer wieder auf, so z.B. in Indien und zuletzt im Kongo. Reisende in diese Gebiete sollten zum einen jeden Kontakt mit Nagetieren meiden und auf jeden Fall eine Schutzimpfung vornehmen lassen.

Zu erwähnen ist auch, dass die Pesterreger in militärischen Einrichtungen als Biologischer Kampfstoff gelagert wird. Die WHO zählt die Pest zu den 10 gefährlichsten biologischen Kampfstoffen.

Zuletzt trat die Pest 2008 in Madagaskar auf, wo sie 18 Opfer forderte.