Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

Krankenkassen machen sich die Kassen voll! 30. September 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 22:48

Lieber Bürger, was hast Du Dir da für eine Regierung gewählt? Dümmer geht’s nimmer. Wir haben uns ja schon an so einige Schildbürgerstreiche gewöhnt, aber selbst der Hartgesottenste müsste so langsam anfangen zu zweifeln, ob sich die Herren und Damen in den Ministerien nicht das ganze Jahr im Karneval befinden. Nach jahrelangem Tauziehen um eine Gesundheitsreform, die zur Senkung der Beiträge führt, wird ab Januar 2009 der faulste aller Kompromisse eingeführt. Ein Einheitsbeitrag, der an der Obergrenze der bisherigen Beiträge liegt, der jede Konkurrenz beseitigt und der von den Kassen jetzt noch mal schnell zu einer kurzzeitigen Beitragserhöhung genutzt wird. Natürlich wird die Anzahl der Krankenkassen nicht reduziert und der große Wasserkopf an Verwaltungen muss weiter finanziert werden. Vielleicht wäre es mal an der Zeit das Gesundheitsministerium nicht mehr mit Quotenfrauen des kleineren Koalitionspartners zu besetzen, sondern mit verdienten Fachleuten.

Selbst Branchenriesen wie die AOK Baden-Württemberg machen den betrug am Bürger ungeniert mit. Zum 1. Oktober erhöht die Kasse ihren Satz um 0,6 Prozentpunkte auf 16 Prozent! Offizielle Begründung: hohe Arzneimittel- und Krankenhauskosten. Zuvor hatten bereits mehrere Betriebs- und Innungskrankenkassen Preissteigerungen angekündigt. Beitragssprünge von bis zu 0,7 Prozentpunkten sind keine Seltenheit.

FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr zu BILD: „Der Gesundheitsfonds sorgt schon für Beitragserhöhungen, bevor er überhaupt gestartet ist. Die Kassen wollen sich noch schnell zulasten der Beitragszahler ein Polster anlegen.“

Ich glaube, dem muss man nicht mehr viel hinzufügen. Im nächsten Jahr gibt es Wahlen und ich bin gespannt, welche Partei für diesen Unfug verantwortlich gemacht wird.

 

Heilung von Alzheimer möglich? 30. September 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 20:23

Möglicherweise gibt es schon in wenigen Jahren eine Therapie gegen Alzheimer. In Tierversuchen hat ein deutsch-österreichisches Forscherteam einen Wirkstoff gefunden, der die typischen Ablagerungen in den Gehirnzellen fast vollständig verhindert.

„Wir sind überzeugt, dass sich mit unseren Erkenntnissen eine einzigartige Möglichkeit bietet, die Zerstörung von Nervenzellen und die Bildung von Ablagerungen zu stoppen oder zu verhindern“, erklärte Hans-Ulrich Demuth, Mitglied des Forscherteams der „Mitteldeutschen Zeitung“. Die Forscher sprechen von einem „neuen Paradigma“ in der Alzheimer-Behandlung. Man habe einen ursächlichen Mechanismus entdeckt, „der die Zerstörung und den Abbau von Nervenzellen im Hirn von Alzheimer-Patienten erklärt und damit eine einzigartige Möglichkeit bietet, die Zerstörung von Nervenzellen und die Bildung von Plaques zu stoppen oder von vornherein zu verhindern“, heißt es in einer Pressemitteilung des Pharma-Unternehmens Probiodrug, das an der Studie beteiligt war.

In den vergangenen Jahren gab es schon einige Fortschritte in der Behandlung von Alzheimer, doch auf einen echten Durchbruch mussten die Patienten bisher noch warten. Die Wahrscheinlichkeit, das eines Tages ein wirksames Medikament gefunden wird ist sehr groß, da die Krankheit sich sehr langsam entwickelt und daher gute Therapiechancen bestehen.

Derzeit haben etwa 1 Million Menschen in Deutschland Alzheimer, doch durch die steigende Anzahl an alten Menschen werden es in 20 Jahren bereits doppelt so viele sein. Ein riesiger Markt, den sich die Pharmaunternehmen sicher nicht entgehen lassen wollen. Das erhöht natürlich zusätzlich die Chancen, das eines Tages eine Heilung möglich ist – eine gute Nachricht für uns jüngere Menschen. Von erfolgreichen Tierversuchen bis zu einer Marktreife eines Medikamentes für den Menschen werden noch ein paar Jahre vergehen, doch die jetzige Entdeckung lässt hoffen, dass es vielleicht nur fünf bis sieben Jahre sein werden.

 

Gesundheitsportale im Internet 30. September 2008

Ins Visier der ARD sind jetzt die zahlreichen Gesundheitsportale gekommen. Mit einem schlecht recherchierten Artikel wird vor ihnen gewarnt, weil sie angeblich von Pharmaunternehmen bezahlt werden. Gut, dass die ARD auch gleich Abhilfe parat hat. Es wird auf ein Portal verwiesen, dass von anderen Geldgebern abhängig ist.

Die ARD leistet sich hier einen Bärendienst, denn wir haben alle noch gut die Schleichwerbeskandale der letzten Jahre in Erinnerung. Wer sich also jetzt aus dem Fenster lehnt und mit dem Finger auf andere zeigt, der sollte erst mal vor den eigenen Türe kehren. Eine neutralere Berichterstattung hätte jedenfalls den Bericht, der unter http://www.tagesschau.de/inland/internetgesundheit102.html nachzulesen ist, glaubwürdiger erscheinen lassen.

Der Bericht der ARD erweckt den Eindruck, dass Gesundheitsportale bessere Internetapotheken seien, auf denen das Medikamente „XY“ als die einzige und ultimative Lösung angepriesen würde. Dem ist mitnichten so. Portale werden benutzt um Informationen auszutauschen, die man in ihrer Vielfalt von einem einzelnen Arzt schon aus Zeitgründen nicht erhalten kann. Gerade die Vielfalt dieser Portale machen ja ihren Reiz aus. Auch der Austausch von Patienten untereinander in Foren wie z.B. imedo.de sind ein Angebot, dessen Qualität wohl schlecht von Pharmaunternehmen beeinflusst werden kann. Wer also daher kommt, Gesundheitsportale schlecht macht und gleichzeitig das einzig wahre und qualitativ hochwertige Portal anpreist, der macht sich des Rufmordes schuldig und verdient sich eben dieses Schicksal für sich selber. Viel offensichtlicher kann man ja schon kaum noch zum Ausdruck bringen, wessen Lied hier gesungen wird.

Der ARD würde ich wünschen, sich auf ihren eigentlichen Auftrag zu besinnen. Wer sich von den Geldern der Leser und Zuschauer fürstliche Honorare bezahlen lässt, sollte an seine journalistische Arbeit etwas höhere Ansprüche stellen, als es der Artikel von Annika Einsle für sich in Anspruch nehmen kann.

Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass die Nutzer der verschiedenen Portale in Zukunft per Mausklick ihre Zustimmung zur Existenz dieser Portalvielfalt dokumentieren. Schließlich haben sie besser als die Redaktion der ARD verstanden, was der Sinn dieser Portale ist, nämlich Informationsvielfalt und Meinungsaustausch. Und die Leser verstehen auch, dass Informationen fast immer auch einen subjektiven Anteil haben, denn wir sind Menschen und keine Roboter.

 

Magersucht bei Kinder 29. September 2008

Gespeichert unter: Psychische Krankheiten — Ivonne @ 14:52
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Abnehmen und Diäten sind Ende des zwanzigsten Jahrhundert und besonders heute, im einundzwanzigsten Jahrhundert, schon zum obsessiven Thema für junge Mädchen und Frauen geworden. Schönheit wird heute anders betrachtet als vor beispielsweise hundert Jahren. In den letzten 30 Jahren haben sich die Idealmaße radikal verändert, von schlank bis auf krankhaft dünn, Size Zero war der Trend in 2007-2008, viele Persönlichkeiten aus dem Show-Geschäft haben tüchitg mitgemacht, wie zum Beispiel Victoria Beckham, oder Nicole Richie, die Magersucht zum Trend gemacht haben. Doch man kann nicht prominente Leute dafür schuldig machen das junge Mädchen alles nachmachen, wenn man bedenkt das auch viele erwachsene Frauen, es genauso machen, von denen man eigentlich glauben könnte, dass sie selbstständig denken können, nicht mehr so leicht beeinflusst werden können, und ihre Gesundheit für einen verrückten Trend ruinieren.


Vor nicht so langer Zeit habe ich eine BBC Reportage aus England im Fernsehn gesehen, über magersüchtige Kinder. Zuerst habe ich gedacht, ich höre nicht richtig, doch dann habe ich 10, 11, 12 – jährige Mädchen gesehen die mit ihrem Gewicht und ihrem Aussehen so stark beschäftigt waren, dass sie in einer Klinik für magersüchtige Kinder gelandet sind. Alle waren stark untergewichtig, manche sogar, leideten unter Bulimie, was für ein 11 jähriges Mädchen schon ungewönlich ist, sie waren in psychologischer Behandlung, depressiv, ich glaube ich habe noch nie ein depressives Kind gesehen. Doch diese Mädchen sind die Ergebnisse der heutigen Zeit, der heutigen Trends, des Einflusses der Medien. Vielleicht klingt das wie die Moralpredigt einer alten Dame, aber als ich in dem Alter war, haben mich Modezeischriften oder Trends überhaupt nicht interessiert, umso weniger Ernährungsprobleme oder sonstiges, deshalb kann ich es nicht verstehen, und es scheint völlig absurd, doch es ist die Realität, leider. Man sollte etwas ändern, doch ich kann auch nicht genau sagen was, man kann Kindern nicht so einfach den Zugang zum Internet oder zu den sonstigen Medien verbieten, das würde sie dann vielleicht noch mehr belasten, und es wäre ein weiterer Grund sein von ihren Mitschülern oder allgemein der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. Man kann also nur hoffen das dieser Trend irgendwann mal vorbeigeht, und es wider normal sein wird, normal auszusehen.

 

Kalorien machen denkfaul 29. September 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 13:40
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Was jeder am eigenen Leib spüren kann, hat jetzt ein Wissenschaftlerteam der Universität Münster in einer Untersuchung bestätigen können. Kalorienreiche Nahrung und fettes übermäßiges Essen schlagen nicht nur auf den Magen, sondern auch auf das Gedächtnis. Eine kalorienreduzierte Ernährung dagegen verbessert offenbar die Gedächtnisleistung bei älteren Menschen. An der Studie haben 51 gesunde Menschen zwischen 50 und 79 Jahren teilgenommen. Die Testpersonen hatten ein durchschnittlichen Mass-Index (BMI) von 28, was einem ganz leichten Übergewicht entspricht. Der Test belegte sowohl eine langfristige als auch eine kurzfristige Verbesserung der Gedächtnisleistung bei kalorienreduzierter Ernährung.

Man sagt zwar, ein leerer Bauch studiert nicht gerne, aber dieses Sprichwort stammt aus einer Zeit, als an McDonalds & CO noch nicht zu denken war. Heute geht es in Deutschland nicht mehr darum, ob ein Mensch Hunger leidet, sondern ob er sich gut und gesund ernährt oder ob er übermäßig isst.

Für mich bestätigt die Untersuchung, dass man zu keiner Zeit des Tages zu viel essen sollte, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten. Große Portionen machen träge und denkfaul, viele Menschen klagen auch über Müdigkeit nach dem Mittagsessen, denn der Körper benötigt seine Energie zum Verdauen und nicht zum Arbeiten. Wer das nicht glauben möchte, der kann ganz einfach bei sich selber einen Test machen. Einfach ein paar Wochen lang ein Tagebuch schreiben, in dem man notiert, was man wann gegessen hat und wie jeweils das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit war. Wer sich nicht selber beschummelt, der müsste nach kurzer Zeit bestätigen, dass tagsüber kleine Portionen fit halten.

 

Jahreskongress Rheuma in Berlin 29. September 2008

Letzte Woche fand in Berlin der Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) statt, was für mich ein Anlass ist, das Thema Rheuma ebenfalls zu diskutieren. Was ist Rheuma überhaupt? Jeder hat das Wort gehört, aber keiner weiß so richtig darüber Bescheid. Die meisten halten Rheuma für eine Krankheit von alten Menschen, was aber nur zum Teil richtig ist. Altersarthrose entsteht durch den Verschleiß der Gelenke, während die eigentliche Volkskrankheit, die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung ist, bei der die körpereigene Abwehr gesundes Gewebe angreift. Diese Krankheit kann im schlimmste Fall sogar lebensbedrohlich sein.

Etwa 1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer rheumatischen Erkrankung, um deren bessere Versorgung auf dem Kongress diskutiert wurde. Inzwischen wird Rheuma nicht mehr nur mit den klassischen Entzündungshemmern wie Kortison behandelt, sondern es gibt bereits spezifischere Medikamente, die zum Beispiel die Bildung von Antikörpern verhindern sollen.

Wichtig für die Behandlung von Rheuma ist die Früherkennung. Im Anfangsstadium kann ein chronischer Verlauf der Krankheit noch verhindert werden. Wer Beschwerden bei sich feststellt, wie geschwollene und entzündete Gelenken an Händen und Füßen, der sollte nicht lange warten und einen Arzt aufsuchen. Bei der rheumatoiden Arthritis ist die Diagnose durch den Nachweis von Antikörpern recht einfach und es kann mit der Therapie sofort begonnen werden.

Wer bisher keinen geeigneten Arzt gefunden hat, der kann sich hier informieren

 

130.000 Klinikmitarbeiter demonstrieren für mehr Geld 26. September 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 10:06

Pfleger, Ärzte und Arbeitgeber aus ganz Deutschland demonstrierten am Donnerstag in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen die Finanz- und Personallage an deutschen Krankenhäusern. Es war die größte Demonstration seit dem Ende des zweiten Weltkrieges.

Inzwischen hat auch der letzte Bundesbürger nicht nur gehört sondern am eigenen Leib spüren können, dass unser Gesundheitssystem am Rande des Zusammenbruchs steht. Die Kosten steigen stetig an, doch Leistungen und Bezahlungen gehen zurück. Deutschland gibt soviel Geld wie kein anderes Land für sein Gesundheitswesen aus, doch es ist nicht zu spüren, da strukturelle Schwächen das Geld verpuffen lassen.

Während man früher als Arzt im 5.Studiensemester bereits seinen Porsche bestellen konnte, können junge Ärzte heute froh sein, wenn sie über die Runden kommen. Besonders in Krankenhäusern sind die Arbeitsbedingungen katastrophal. Kein Wunder, dass immer mehr qualifiziertes Personal versucht im Ausland eine Anstellung zu bekommen.

Das aus Arbeitgebern, Gewerkschaften und Verbänden bestehende „Aktionsbündnis zur Rettung der Krankenhäuser“ kritisierte die von der Bundesregierung beschlossene Finanzspritze als unzureichend und forderte die Abschaffung der Budgetdeckelung für deutsche Kliniken. „Die Krankenhausfinanzierung in unserem Land hat einen Knick“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske. FDP und Linke unterstützten den Protest. AOK-Vizechef Herbert Reichelt sprach hingegen von „Panikmache“.

Der Präsident des Sozialverbands VdK, Walter Hirrlinger, warnte vor einem Anstieg der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. „Hier werden Milliardenbeträge auf Kosten der Versicherten und Arbeitgeber an die Krankenhäuser gegeben“, erklärte Hirrlinger am Donnerstag. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hatte am Mittwoch gesagt, die von den Krankenkassen kommenden 3,2 Milliarden Euro für die Kliniken entsprächen einem Anstieg der Beiträge um 0,3 Prozentpunkte.

Schon vor 20 Jahren wurde in Deutschland die Diskussion über eine Gesundheitsreform ins Leben gerufen, doch bis heute hat sich nicht verändert. Wir haben nach wie vor zu viele Krankenkassen und eine uneffektive Organisation. Politiker wie Ulla Schmidt und Vorgänger geben mit vollen Händen das Geld der Beitragzahler aus und ducken sich vor den Lobbyisten.

Und das Problem das der fehlende Strukturwandel mit sich bringt, hat ja nicht nur Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Klinikmitarbeiter und die Pflege der Patienten, sondern durch die hohen Abgaben zur Krankenversicherung auch auf den Arbeitsmarkt. In Deutschland ist Arbeit dadurch zu teuer und nicht mehr konkurrenzfähig mit dem Ausland, was ein Grund für unsere Arbeitslosigkeit ist.

Alles zum Thema Gesundheit und Ärztedemo hier

 

Der Darm – unser zweites Gehirn 26. September 2008

Vielen ist unbekannt, dass unser Darm mehr Nervenzellen besitzt, als unser Gehirn. Nicht ohne Grund ist das „Bauchgefühl“ so wichtig, wenn es um Entscheidungen geht, die unsere Verstand nicht eindeutig zu treffen vermag. Der Darm ist mit seinen Nerven direkt mit dem Gehirn verbunden, als Neurotransmitter (Überträger) spielt das Serotonin eine wichtige Rolle.

Stress und ungesunde Ernährung schlagen uns nicht nur auf den Magen, sondern vor allem auf den Darm, bei vielen Menschen führt das zu einer chronischen Erkrankung, dem Reizdarm. Häufige Durchfälle und ständige Schmerzen machen den Betroffenen das Leben schwer und eine Diagnose fällt schwer. Da die Symptome ähnlich sind wie bei Darmkrebs, sind Blutuntersuchungen und Darmspiegelungen mit Biopsien notwendig, doch nicht wird gefunden. Sicherlich ist es eine Beruhigung zu wissen, dass man keinen Darmkrebs hat, aber wer möchte schon hören, dass niemand weiß, woher seine Leiden kommen. Gerne wird auch mal fälschlicher Weise eine Colotis Ulcerosa diagnostiziert, die als chronische Krankheit nur symptomatisch behandelt werden kann. Dem Patienten wird damit vermittelt, dass er für den Rest seines Lebens unter dieser Krankheit leiden wird.

Die Erforschung des Darmes hat zwar in den letzten Jahrzehnten eine Fortschritte gemacht, doch wird sie leider von Forschung und Wissenschaft stiefmütterlich behandelt. Auch Pharmaunternehmen zeigen kein besonderes Interesse an diesem Forschungsgebiet. Für Krankheitsschübe gibt es Cortison und ein paar andere Mittelchen, was scheinbar ausreichen soll.

Problematik von Darmerkrankungen ist, dass sie häufig psychische Ursachen haben, die natürlich nicht eindeutig nachweisbar sind, da sie oft mit einer körperlichen Erkrankung einhergehen. Wenn eine Psychotherapie für eine Verbesserung der Gesundheit sorgt, ist dies oft der einzige Hinweis auf den Zusammenhang von seelischen Problemen mit der Darmerkrankung. Hier muss man sich einfach noch mal klar machen, dass der Darm mit seinem verflochtenen Nervensystem eben eher ein Gehirn als ein Muskel ist. Somit sind Erkrankungen dort auch häufiger psychischer Natur.

Wer von seinem Arzt bisher keine befriedigenden Aussagen bekommen hat, der kann sich hier anmelden und mit anderen Betroffenen diskutieren und Erfahrungen austauschen.

 

Lungenkrebs über die Atemluft feststellbar 26. September 2008

Forscher der Universität Leipzig und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie haben eine neuartige Diagnosemöglichkeit für Lungenkrebs entwickelt.

Bisher mussten bei der Früherkennung mit viel Aufwand Röntgenaufnahmen angefertigt und eine Spiegelung der Atemwege durchgeführt werden. Dies war nicht nur langwierig sondern auch eine Belastung für den Patienten. Bei der neuen Methode ist es nun ausreichend eine Viertelstunde lang in ein spezielles Gerät zu atmen, das die ausgeatmete Luft auf Luftfeuchtigkeit und Eiweißmoleküle untersucht.

Noch muss die Diagnosemethode in klinischen Studien überprüft werden, doch die Forscher sind zuversichtlich, dass in einigen Jahren ein marktreifes Testgerät bereit steht, dass Leben retten kann.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 50.000 Menschen an Lungenkrebs, der die dritthäufigste Krebsart ist. Durch die bisher schwierige Früherkennung konnten im Anfangsstudium vielfach keine Therapien begonnen werden, da die Unterscheidung zwischen entzündlichen Krankheiten und Krebserkrankungen nicht möglich war. In Zukunft werden immer mehr Menschen vom Lungenkrebs geheilt werden können, allerdings muss man Vorsorgeuntersuchungen auch wahrnehmen. Beim Darmkrebs zum Beispiel ist das große Problem, dass viele Menschen sich vor der Untersuchung scheuen und lieber russisch Roulette spielen.

 

20% der Deutschen erkranken an Hautkrebs 25. September 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 16:36
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Angaben der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ist Hautkrebs in Deutschland zu einem Massenphänomen geworden. Jedes Jahr erkrankten etwa 250.000 Menschen an hellem und 16.000 Menschen an dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs.

In Berlin tagte gerade der 4. Deutschen Hautkrebskongresses, anlässlich dessen nun auch die Zahlen veröffentlicht wurden. Jeder fünfte Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an Hautkrebs. „Hautkrebs ist zu einer Volkskrankheit geworden“, sagte der Direktor der Hautklinik an der Berliner Charité, Wolfram Sterry auf dem Kongress.

Der weiße Hautkrebs, die Basaliome, sind vergleichsweise harmlos, wenn sie behandelt werden. Sie bilden keine Metastasen und können operativ vollständig entfernt werden.

Gefährlicher dagegen sind Melanome, denn sie können bei Nichtbehandlung tiefer in die Haut eindringen und so in den Blutkreislauf geraten, wo sich Metastasen bilden. Um dies zu verhindern, ist eine regelmäßige Vorsorge nicht nur für ältere Menschen wichtig. Immer mehr junge Menschen erkranken inzwischen daran, so dass inzwischen die Vorsorge von den Krankenkassen schon im Alter von 35 Jahren übernommen wird.

Zu den Hauptursachen für die Zunahme der Erkrankungen zähle intensives Sonnenbaden, weshalb auch die Krebsrate in warmen Ländern höher ist als in unseren Breiten. Das ist jedoch kein Grund für uns Vorsichtsmaßnahmen zu unterlassen, denn die Folgen zu intensiver Sonneneinstrahlung können auch viele Jahre später noch auftreten. Besonders Kinder müssen geschützt werden. Zu langes Sonnenbaden kann für sie gefährlich werden. Bester Schutz gegen Hautkrebs ist das Vermeiden von direkter Sonneneinstrahlung, wobei man wissen muss, dass Wolken keinen UV-Schutz bieten. Kleidung, Cremes oder echter Schatten sind gefragt.