Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

Der Hintergrund von Krankheit 31. Oktober 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 15:11
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Der Grossstadtmensch ist ein armer Mensch – egal wie viel Geld er hat. Denn die Hektik zerfrisst ihn. Er lebt im Wahnsinn wie zu Hause, und fühlt sich wohl darin, denn etwas anderes kennt er nicht.

Aber dieser ständige Wahnsinn lösst sein Selbst auf und er entfremdet sich immer mehr von sich selbst und von dem was Natürlich in ihm ist. Dann neigt er langasam dazu, all das zu tuhn was unnatürlich ist. Dann wundert er sich über Kriminalität, psychische Krankheiten und alle Krisen der Gesellschaft.

Seht hier ein Video aus der Nacht. Am Tag ist das wenigstens zehn mal verrückter. Wir sollten echt mal Inne halten und daran denken wo wir sind und wohin wir gelangen wenn wir weiter so machen:

Stress macht man sich selbst! Deshalb, mal alles ruhig angehen lassen. Ihr habt ein ganzes Wochenende um darüber nachzudenken. Am Montag kann euer Leben neu Anfangen.

 

Eigener Organspenderausweis ja oder nein? 31. Oktober 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 15:04
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Ich habe selber  ein Organspenderpasses und ich habe meine Familie und Freunde darüber informiert und aufgeklärt – wer weiß, an welchen Arzt man in solch einem Fall landet und die Familie die eigene Entscheidung über den Haufen wirft- aus der reinen Unkenntnis .
Meine Eltern oder engen Freunde haben dieses akzeptieren müssen,Diskussionen gab es keine. Die Frage nach dem „warum“ kam nie auf. Die Umwelt reagiert unterschiedlich darauf, wenn es um das Thema Organspende geht. Entweder höre ich „ich habe auch einen“ ( dickes Lob) oder „nein, habe keinen und will  keinen“ (der Startschuß für eine neue Diskussion). Ich habe in Gesprächen mit Nichtorganspendern bemerkt, dass die meißten nicht ausreichend darüber informiert sind und von Horrorgeschichten gesprochen wird .
Die zwei größten Angstfaktoren der Leute sind:

1. Dass ihnen Organe entnommen werden, obwohl sie noch nicht „richtig“ tot sind

2. Zweifel daran haben , dass ihnen  geholfen wird ( das eigene Leben gerettet wird), wenn bekannt wird dass sie ein Organspenderausweis haben.
Es gibt Richtlinien, die eingehalten werden , wenn jemand Organspender ist. Ein Arzt darf in diesem Fall nicht allein entscheiden, dass jemand tot ist, denn es wird ein weiterer Kollege hinzugezogen.
Der Arzt macht sich strafbar , wenn er nicht hilft, denn das wäre  unterlassene Hilfeleistung. Den entsprechenden Arzt könnten die Hinterbliebenen vor Gericht zerren und dieser würde erst mal in den Bau wandern und gleichzeitig seine Zulassung verlieren – dann wohl für immer.

Wieviele Organspender gibt es? Durch die Gesetzgebung sind die Organspender nicht registriert und daher ist die Nennung einer exakten Zahl nicht möglich. Hier in Deutschland kann man jederzeit sein Einverständnis zur Organspende zurückziehen : man vernichtet seinen Ausweis und läßt seine nächsten Angehörigen seinen Sinneswandel wissen. Die nächsten Angehörigen werden ja gefragt, ob sie der Organspende beim frisch verstorbenen zustimmen, wenn dessen Wille nicht durch einen Ausweis erkannbar ist.

Ich denke, dass es hier bei uns in Deutschland an der Zeit ist, dass es eine Gesetzesänderung geben muss.
Der Grund dafür ist, dass sich die Bevölkerung zu wenig Gedanken über das Thema macht.
Jeder
hält es für selbstverständlich , auf die Warteliste für ein bestimmtes Organ zu kommen, wenn man es braucht
Im Gegenzug ist nur eine Minderheit bereit, Organe aus seinem Körper entnehmen zu lassen, wenn die eigene Zeit um ist, um einem unbekannten Mitmenschen das Leben zu ermöglichen. Wenn man sich mehr darüber informieren will, sollte man einen Arzt befragen. Einen Arzt kann man auch in online Äzteverzeichnisse finden.

 

Was tun gegen Mundgeruch? 30. Oktober 2008

Gespeichert unter: Innere Krankheiten, Uncategorized — Ivonne @ 10:28
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Viele Menschen leiden darunter, aber kaum einer spricht darüber: Mundgeruch (Lat.: Halitosis). Oft wissen die Betroffenen nicht einmal von dem Übel, da man es selber nicht mehr riecht. Gegen den eigenen Geruch ist man  unempfindlich. Die Umwelt leidet aber. Dabei ist Mundgeruch nicht ein Schicksal, sondern man kann es verhindern. Man muss nur die Ursachen kennen, weil Mundgeruch  immer ein Signal dafür ist, dass im Körper etwas nicht stimmt.
Was ist Halitosis?
Halitosis bedeutet  schlechter Atem, ein Problem, an dem viele Menschen leiden. Umgefähr 40% der Bevölkerung leidet zeitweise an chronischer Halitosis. Mundgeruch ist eine Störung mit sozialen Auswirkungen und kann also als Krankheit bezeichnet werden. Es gibt viele Ursachen für schlechten Atem:
• mangelnde Mundhygiene (falsches Putzen und Nichtverwenden der Zahnseide)
• Zahnfleischerkrankungen
• das Essen bestimmter Lebensmittel wie Zwiebeln, Knoblauch oder Fisch
• Tabak und Alkohol
• Schlechter Atem bei Hunger – im Stoffwechsel bilden sich bei Hunger Azeton-Verbindungen, die einen charakteristischen Geruch aufweisen
• Mangel an Zink kann Mundgeruch fördern
• trockener Mund (verursacht durch bestimmte Medikamente, medizinische Störungen und einen verringerten Speichelfluss während des Schlafens – daher kommt auch der Ausdruck „morgendlicher Mundgeruch“)
• Mangelnder Abschluss des Magens zur Speiseröhre hin lässt den Speisegeruch aus dem Magen aufsteigen. Eine Störung der Darmflora hat oft eine Störung der Mundflora zur Folge.
• Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, Stoffwechselerkrankungen, Infektionen der Atemwege, Störungen der Leber und Niere usw. Diabetiker haben, besonders, wenn sie schlecht eingestellt sind, einen typischen Atemgeruch.
• Mandelentzündungen, besonders die chronische Form.
Entstehung
Früher dachte man, der Magen wäre der Hauptgrund für schlechten Atem. Heute weiß man, dass hauptsächlich im Mund, Rachen, in Zahnzwischenräumen, unter kaputten Kronen und zu einem Großteil auch auf der Zunge die Ursachen sind.
In der Regel sorgt der ständige Speichelfluss in deinem Mund dafür, dass die unangenehmen Stoffe abtransportiert werden. Wenn jedoch nicht genügend Speichel produziert wird, verschlechtert sich oft auch der Atem. Dieses Phänomen ist allgemein bekannt: Schlechter Atem am Morgen!
Ein dauerhaft trockener Mund ist ein Ausgangsort für ständigen Mundgeruch. Schnarchen, Stress, Alkohol und Nikotin sind weitere Verursache von Mundgeruch. Zwar verursachen Alkohol und Nikotin sowieso einen schlechten Atem, aber in der Hauptsache hemmen alle diese Produkte die Speichelproduktion und sorgen damit für einen trockenen Mund.
Egal, ob vorübergehender oder chronischer Mundgeruch – Verursacher sind immer Mikroorganismen. Um die 300 verschiedene Bakterienarten tummeln sich im Mund; davon sind 80 Arten an der Entstehung von übel riechenden Schwefelverbindungen und Fettsäuren beteiligt. Die Keime sind vor allem im hinteren Teil der Zunge ein und breiten sich von dort in der gesamten Mundhöhle aus.
Die Bakterien haben eine Vorliebe für eiweißhaltige Kost. Käse, Fisch und Fleisch . Wenn derartige Nahrungsreste von ihnen zerlegt werden, entsteht ein Gemisch von Geruchsstoffen, dass dem Duft von faulen Eiern ähnelt.
Vorbeugung
• Mindestens zweimal täglich gründliches Zähneputzen und einmal täglich Reinigen der Zähne mit Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten, um Plaque und Speisereste zu entfernen.
• Kaffee, Bier und Wein, sowie sämtliche Lebensmittel, die zu einem schlechten Atem führen, meiden.
• Herausnehmbare Prothesen müssen  jeden Abend herausgenommen und vor dem Wiedereinsetzen am nächsten gründlich gereinigt werden.
• Besuchen Sie regelmäßig einen Zahnarzt zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung und professionellen Zahnreinigung.
•  Auch der Zungenbelag sollte zusätzlich entfernt werden, da die meisten Bakterien auf der Zunge sitzen. Dazu reicht ein einfacher Esslöffel oder man nutzt spezielle Zungenschaber (erhältlich in guten Drogeriemärkten und Apotheken). Durch das Reinigen der Zunge kann Mundgeruch um bis zu 60 Prozent reduziert werden. Es reicht, wenn die Zunge einmal am Tag gereinigt wird, besonders der Zungengrund. Das ist nicht immer ganz einfach, manchmal muss man die Zunge dazu festhalten.
Tipps & Tricks gegen schlechten Atem
• Immer ordentlich und ausgiebig kauen.
• Mindesten 3 Liter pro Tag trinken.
• Regelmäßiges Zähneputzen mit je einer Zahnbürste für morgens, mittags und abends. Durch den längeren Trocknungsvorgang auf den Borsten der Zahnbürste können sich die Bakterien (die vom Putzen aus dem Mund stammen) nicht auf der Zahnbürste vermehren.
• Tee von Pfefferminze, Anis, Zimt, Kümmel aber auch Grüner Tee helfen gegen Mundgeruch. Wie Wissenschafter herausgefunden haben, hemmt Tee das Wachstum von Bakterien, die Mundgeruch hervorrufen (bestimmte Inhaltsstoffe des Tees, so genannte Polyphenole, können das Wachstum der Bakterien im Mund- und Rachenraum hemmen).
• Pfefferminzbonbons, Kaugummi kauen
• Chlorophyll-Dragees gegen Mundgeruch aus der Apotheke besorgen.
• Gewürznelken, Fenchelsamen oder Anissamen wirken hervorragend
• Mit Heilkräuteröl gurgeln: Mit ein paar Tropfen Nelken-, Kümmel- oder Fenchelöl aus der Apotheke oder dem Reformhaus nach dem Zähneputzen gurgeln. So hat Mundgeruch wenig Chancen.
Wenn Sie unter dauerhaftem Mundgeruch leiden, der sich nicht durch Zähneputzen und Reinigen der Zähne mit Zahnseide verbessert, besuchen Sie Ihren Zahnarzt, oder einen anderen Arzt, um eine gründliche Untersuchung durchführen zu lassen, da dies einen Hinweis auf ein ernsteres Problem darstellen kann. Nur ein Zahnarzt kann Ihnen mitteilen, ob eine unzureichende Mundhygiene (Plaque oder Zahnstein), eine Zahnfleischerkrankung, ein chronisch trockener Mund oder vielleicht eine Alllgemein-erkrankung die Ursache Ihres schlechten Atems darstellt. Wenn Sie einen Arz in Ihrer Nähe suchen können Sie ein online Ärzteverzeichnis benutzen. Mehr Informationen finden sie auch in einem Zahnportal.

 

Indische Kräuter gegen Vergesslichkeit 29. Oktober 2008

Freunde fernöstlicher Heilmethoden können gespannt aufhorchen. Eine Ayurveda-Medizin , Amazing-Herbal-Memory-Booster, soll nun schon in Indien seit einiger Zeit sehr erfolgreich eingesetzt worden sein.

Die verwendeten indischen Gewürze sollen helfen, die Gehirndurchblutung auch im Alter aktiv zu halten. Denn stockt die Durchblutung, dann sterben Gehirnzellen ab, die das Errinerungsvermögen immer weiter verringern. Ungefähr so sollte man sich eine „Altersverkalkung“ vorstellen.

Was mir aber besonders wichtig erscheint ist der Hinweis, dass das Gedächnis erst dann wirklich unterstützt oder aufgebaut wird, wenn dieses Medikament mit Gedächnisübungen verbunden wird. Ein Beispiel hierfür wären aktivierende Fragen für jeden Tag/jede Woche , die einem nicht nur das Gedächnis sondern auch die Lebensfreude aufbessern können.

Insgesamt möchte ich festhalten, dass das Gedächnis mit das Wichtigste ist, was einem Menschen zur Verfügung steht, um seinen Alltag zu meistern. Wenn man aber Stunden damit verbringt, seine Muskeln zu trainieren, Abzunehmen, seine Haare zu stylen, warum trainiert man dann nicht viel eher sein eigenes Gedächnis?

Ob nun mit Medikamenten oder ohne, wer im Alter nicht der Senilität verfallen möchte, der sieht lieber zu, dass er in seinen Tagesablauf auch etwas für sein Gedächnis aufnimmt.

Und zwar regelmäßig, nicht vergessen! ;-)

 

„Ich wurde Opfer eines Arztes“ 29. Oktober 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 21:21

Neulichst habe ich von einem neuen Buch gehört, in dem die Autorin eine wirklich schreckliche Geschichte erzählt: Durch einen Arztpfusch wurden ihr völlig unnötig beide Brüste amputiert.

Immer wieder liest oder hört man von solchen schrecklichen Geschichten.

Sicher sind das Ausnahmen, und die 100.000de mal, wo Ärzte fehlerfrei behandeln sind natürlich keine Nachricht wert. Aber soll man sich wirklich auf die Wahrscheinlichkeit verlassen?

Das Problem das die meisten Menschen haben ist doch die objektive Bewertung des behandelnen Arztes.

Während wir gewöhnt sind, uns bei jedem 10 Euro CD Kaufs bei e-bay ersteinmal die ersten 500 Bewertungen des Verkäufers durchzulesen, sind wir bei Ärzten, denen wir unsere Gesundheit anvertrauen müssen, wenn überhaubt, dann auf die Empfehlung von ein-zwei Bekannten angewiesen.

Im Internet haben sich in der letzten Zeit einige Portale gegründet, die hier, ähnlich wie e-bay für seine Käufer/Verkäufer, eine Orientierungshilfe anbieten wollen.

Beim Gesundheitsportal imedo.de findet sich zum Beispiel ein deutschlandweites Ärzteverzeichnis . Die Frage ist natürlich immer, wie objektiv so eine Bewertungsplattform sein kann, aber ich denke, dass wenn sehr viele Menschen ihre ehrliche Meinung und Erfahrung mitteilen, dann kann man doch viel damit anfangen. Wenn 200 Leute angeben, dass ein Arzt sie schlecht behandelt hat, dann würde ichs mir auf jeden Fall nicht mehr überlegen, diesen aufzusuchen.

 

Wo führt uns die Genetik hin? 29. Oktober 2008

Es verdichten sich immer mehr die Hinweise dafür, dass Transsexualität keine Frage von Erziehung oder Lifestyle ist, sondern ganz handfeste genetische Ursachen hat. Transsexualität bedeutet, dass die betreffenden Personen einen eindeutig männlichen oder weiblichen Körper haben, bei dem die Sexualorgane normal ausgeprägt sind und mit den entsprechenden primären Chromosomen auch übereinstimmen, sie sich jedoch vom eigenen Gefühl her mehr mit dem jeweils anderen Geschlecht identifizieren. Das führt dazu, dass Transsexuelle oftmals einen langen Leidensweg zurücklegen müssen, da sie das Gefühl haben im falschen Körper zu stecken.

Australische Wissenschaftler um Lauren Hare haben nun in der bislang größten Studie zur Genetik der Transsexualität 112 Männer, die sich als Frau fühlen, und 258 Kontrollpersonen untersucht. Untersucht wurden vor allem drei Gene, von denen bekannt ist, dass sie eine wichtige Rolle in der sexuellen Entwicklung spielen. Eines ist für die Ausbildung der Androgenrezeptoren verantwortlich, eines für die Östrogenrezeptoren und eines für ein Enzym, das Testosteron in Östrogen umwandelt. Dabei stellten sie einen deutlichen Unterschied fest: Die Transsexuellen trugen eine längere Version des Androgenrezeptor-Gens als die Kontrollgruppe. Dieser Unterschied kann sich auf den Testosteronhaushalt auswirken: Ist dieses Gen länger, sind die Signale des männlichen Hormons Testosteron schwächer. Das wiederum könnte einen Effekt auf die Geschlechtsentwicklung im Mutterleib haben, spekulieren die Forscher. „Es gibt das soziale Stigma, dass Transsexualität eine Frage des Lifestyles ist. Unsere Ergebnisse dagegen unterstützen den Ansatz, dass es eine biologische Grundlage dafür gibt, wie sich eine Geschlechtsidentität entwickelt“, sagt Vincent Harley, Co-Autor der Studie. Eine frühere Studie hat bereits gezeigt, dass bestimmte Gehirnstrukturen von Männern, die sich als Frau fühlen, eher denen von Frauen entsprechen.

Vielleicht kann man in Zukunft Jugendlichen schon in der Pubertät helfen, wenn sich Störungen andeuten, wenn die Diagnose per Gentest eindeutig möglich sein sollte. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, denn für diejenigen, die Transsexualität als Krankheit bezeichnen, ist das Ergebnis der Studie Wasser auf die Mühlen. Wie ich schon in vielen Beiträgen geschrieben habe, fördert die Genetik fatale Ergebnisse zu Tage, in deren Folge nun Straftäter als Opfer und Transsexuelle ungestraft als Kranke bezeichnet werden dürfen. Die Euthanasie der Nazis, begründet durch eine darwinistische Lebensauffassung, ist in ihren Grundgedanken auf die Ausschaltung minderwertigen Lebens gerichtet. Wie werden wir mit der Erkenntnis von Genetikern umgehen, die fast täglich feststellen, das Krankheiten genetische Anlagen haben. Werden wir die bunte Vielfalt der Menschen in Zukunft durch die Zucht einer reinrassigen und gesunden Gesellschaft reduzieren? Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis aussagekräftige Gentest in jeder Apotheke zu bekommen sind und wer will sich dann noch mit einem Menschen paaren, der schlechte Gene hat? Das Leben hat mich gelehrt, dass die Menschen alles das machen, was möglich ist und daher bin ich mir sicher, dass die Genetik in den folgenden Generationen einen dramatischen Einfluss auf die Menschen haben wird. Es wird eine Art Revolution werden, die in ihrer Dimension der Erfindung des Flugzeugs oder des Computers bei weitem übersteigt. Der menschliche Genpool wird plan- und steuerbar. Was bisher nur dem Adel vorbehalten war, nämlich zukünftige Partner der Kinder auf „moralische und körperliche Gesundheit“ hin zu überprüfen, kann schon in wenigen Jahren jeder Taxifahrer seiner Tochter zum Geburtstag schenken. Die Folgen sind noch nicht abzusehen, doch denken wir nur an die Krankenversicherungen, deren Tarife sich an der genetischen Gesundheit des Versicherten orientieren könnten. Ich mag die Gedanken, die mir zu diesem Thema einfallen, nicht weiterdenken und sage nur, George Orwell lässt grüßen.

 

Krankheit als Weg 29. Oktober 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 14:24

Die meisten Menschen begreifen Krankheit als eine Art Strafe, vielleicht, sogar als eine Strafe Gottes und erkennen nicht den Sinn, der hinter jeder Krankheit steckt. Bei schweren Krankheiten ist es für Betroffene und Angehörige kaum zu ertragen und oft fragt man sich: „Wieso gerade er, oder sie oder ich?“

Krankheiten zwingen uns zur inneren Einkehr und zur Ruhe. Sie fesseln uns oft ans Bett und wir sind gezwungen uns mit Dingen zu beschäftigen, die wir unter anderen Voraussetzungen vielleicht nicht getan hätten. Viele Menschen fangen an sich in solchen Zeiten über ihr Leben Gedanken zu machen, sie erinnern sich an Erlebnisse, die sie in der Hektik des Alltags übersehen oder wieder vergessen haben und viele finden auch einen Weg zu Gott. Nicht selten gehen Menschen aus schweren Krankheiten gestärkt hervor, sie haben etwas gelernt und nehmen sich selber und ihre Umwelt neu und anders wahr. Jede Krankheit hat ihren Sinn und gerade die Menschen, denen es nach einer Krankheit vergönnt ist weiterzuleben, sollten sich auf der Suche nach diesem Sinn machen. Was wollte uns der Körper sagen, ja vielleicht fragen sie sich sogar, was Gott ihnen sagen wollte.

 

Magenschmerzen 29. Oktober 2008

Gespeichert unter: Stoffwechselkrankheiten — Ivonne @ 12:49
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Magenschmerzen zählen zu den Beschwerden die jeder mal hat. Dagegen gibt es viele Methoden, von Tees bis Massagen. So mancher denkt sich „ach, ich gehe nicht wegen Magenschmerzen zum Arzt..“

Doch Magengeschwür tritt immer öfter auf,und was viele für harmos halten, ist eingentlich Totalschaden der in einem lauert. Meistens kommen die Leute dann zum Arzt wann es schon längst zu spät ist.

Dies ist ein typischer Fall, von dem was passiert, wenn sich der Lebensstyl der Menschen zu schnell ändert. Volksweissheiten kommen da nur schwer nach und können einen immer wieder in die Irre führen.

Deshalb geht bitte zum Arzt wenn ihr Magenschmerzen habt. Spielt nicht damit, denn der Magen ist eines der wichtigsten Organe die ihr habt.

 

Urlaub in der Klinik 29. Oktober 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — Ivonne @ 11:59


Kuren sind schon solange bekannt, wie es Menschen gibt. Ob gesund oder krank genießt es der Mensch sich an Orten aufzuhalten, an denen er Körper und Seele entspannen kann. In Osteuropa gibt es viele Kurorte, die eine lange Tradition haben und nun wieder von den Menschen entdeckt werden, die sich zur Zeit des Kommunismus dort nicht hingetraut haben. Ob Karlsbad, Marienbad oder die Schwarzmeerküste, der Tourismus hat überall eingesetzt, auch weil vielfach die Angebote im Preis deutlich unter denen liegen, die man in Deutschland, Frankreich oder Amerika bezahlen muss. Reisebüros bieten inzwischen zahlreiche qualitativ hochwertige aber preiswerte Kuren an. Die Bedingungen, die man vor Ort antrifft sind zwar häufig noch nicht ganz mit denen westeuropäischer Einrichtungen zu vergleichen, doch die ärztliche Betreuung ist dafür teilweise sogar besser. Ärzte in Osteuropa genießen eine lange hochwertige Ausbildung, sind in der Regel „up to date“, was die neuesten Erkenntnisse der Medizin betrifft und sind sehr motiviert. Schönheitsoperation, Kuren, künstliche Befruchtungen oder Zahnbehandlungen werden mit der gleichen Qualität ausgeführt, wie im „Paradies“ Westeuropa. Wer kein Englisch spricht, der sollte sich allerdings vorab erkundigen, ob vor Ort Deutsch gesprochen wird, denn sonst könnte der Urlaub mit eingebauter ärztlicher Behandlung schnell zum Problem werden.

Fragen sie am besten in ihrem Reisebüro nach oder fahren sie erst mal als Tourist in das Land, bevor sie sich unters Messer legen. Wer sich nicht wohlfühlt und kein Vertrauen zu den Menschen vor Ort aufbauen kann, der ist nicht gut beraten, um ein paar Euro zu sparen, seine nächste „Brücke“ in Prag einsetzen zu lassen. Dann sollten sie die Karlbrücke besuchen, die Porzellanbrücke aber besser in Erkenschwick einsetzen lassen.

 

Adipositas Gesellschaft 28. Oktober 2008

Gespeichert unter: Interview — Ivonne @ 14:21
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Ein ausführliches Interview mit der Deutschen Adipositas Geselschaft gibt es in diesem Post!

Stellen Sie bitte Ihre Organisation kurz vor!

Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG) (www.adipositas-gesellschaft.de) ist eine Fachgesellschaft von Wissenschaftlern und therapeutisch tätigen Experten, die sich dem Krankheitsbild Adipositas (starkes Übergewicht) widmen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Adipositas als Krankheit ernst genommen wird. Der gemeinnützige Verein hat sich vorrangig zum Ziel gesetzt, Forschung, wissenschaftliche Diskussion, Weiterbildung und wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Adipositas zu fördern sowie Konzepte und Leitlinien zu Prävention, Diagnose und Therapie der Adipositas zu entwickeln und zu vertreten. Neben der Veranstaltung von Fachtagungen und der Herausgabe des Vereinsorgans „AdipositasSpektrum“ (www.linguamed.de), engagiert sich die DAG berufspolitisch, forschungspolitisch und gesundheitspolitisch. Fachorgane der DAG sind die Zeitschriften „Adipositas“ und „Obesity Facts“.

Nach § 4 der Satzung kann jeder Mitglied in der Adipositas-Gesellschaft werden, der auf dem Gebiet der Adipositas tätig ist, d.h. in der Adipositas-Forschung oder in ihrer sozialen, psychologischen oder medizinischen Umsetzung.

Ein aktueller Tätigkeitsschwerpunkt der DAG ist es, Politik und Öffentlichkeit auf die „Public Health“-Aspekte der Adipositas hinzuweisen. Hierzu hat die DAG einen Nationalen Aktionsplan gegen Übergewicht entwickelt, der den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU empfohlenen Strategien im Kampf gegen das Übergewicht entspricht. Der DAG-Entwurf findet breite Unterstützung bei anderen Fachgesellschaften und wurde 2007 von der Bundesregierung im „Eckpunktepapier Ernährung und Bewegung“ aufgegriffen. „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und Bewegung“, wurde im Sommer 2008 von der Bundesregierung verabschiedet und setzt die dort empfohlenen Strategien um.

Die DAG ist Mitglied der International Association for the Study of Obesity (www.iaso.org), der European Association for the Study of Obesity (www.easoobesity.org) sowie Mitgliedsgesellschaft der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (www.ernaehrung-und-bewegung.de).

Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!

Die Internetseiten www.adipositas-gesellschaft.de und www.a-g-a.de (die Seite der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter der DAG) richten sich in erster Linie an Mitglieder der DAG, interessierte Profis und Laien, Vertreter von Krankenkassen und Politik sowie Journalisten/Medienvertreter.

Herzstück der Internetseite/n sind neben der Satzung vor allem die „evidenzbasierten Leitlinien“ zur „Therapie und Prävention der Adipositas“ bei Erwachsenen, eine eigene Leitlinie für „Therapie und Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter“, außerdem zur „Adipositastherapie in Rehakliniken“ und zur „chirurgischen Therapie der extremen Adipositas“. Darüber hinaus kann man erfahren, woran die Wissenschaft die Qualität ambulanter Programme zur Gewichtsabnahme misst („Qualitätskriterien für ambulante Adipositasprogramme“). „Evidenzbasiert“ bedeutet, dass die Wirksamkeit der empfohlenen Vorgehensweisen durch wissenschaftliche Studien bewiesen wurde.

Da der Vorstand ehrenamtlich und nebenberuflich arbeitet, können wir keinen Rundum-Service liefern. So ist beispielsweise unsere Ratgeberseite noch nicht mit Inhalten hinterlegt. Betroffene können auf unserer Seite aber Adressen von ambulanten und stationären Therapieeinrichtungen finden. Ab voraussichtlich Anfang 2009 werden nur noch Einrichtungen mit dem DAG-Gütesiegel auf unserer Seite zu finden sein. Diese Einrichtungen haben sich durch die DAG zertifizieren lassen und belegen damit, dass sie eine hochwertige und seriöse Therapie anbieten. Auf diese Weise wollen wir nach und nach die Spreu vom Weizen trennen, denn es gibt zu viele unseriöse Anbieter, die den großen Leidensdruck Betroffener ausnutzen, um Kasse zu machen.

Wie haben Sie mit Ihrer Internetseite angefangen?

Wir haben in den 1990er Jahren eine kleine IT-Firma beauftragt, unsere website zu erstellen.

Was war der größte Erfolg Ihrer Internetseite?

Unsere website hat einen internen Bereich für Mitglieder. Eine wichtige Funktion ist es, die Mitglieder der DAG untereinander zu vernetzen und miteinander in Kontakt zu bringen. Seit wir uns seit Anfang 2008 dezidiert um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern, haben wir auch festgestellt, dass wir deutlich mehr Besucher auf unseren Seiten haben. Damit kommen wir unserem Ziel, die Bevölkerung über das Wesen dieser chronischen Krankheit aufzuklären, weiter näher. Wir können jetzt auch professioneller mit Journalisten kommunizieren, denn alle Pressemitteilungen und Stellungnahmen sind einsehbar unter der Rubrik „Vorstandsmitteilungen“.

Unsere größten Erfolge in diesem Jahr sind aber eindeutig die Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans „IN FORM“ durch die Bundesregierung und der Start des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten „Kompetenznetz Adipositas“ – Adipositas ist damit erstmals Forschungsschwerpunkt in Deutschland.

Welche Themen interessieren Ihre Besucher am meisten?

In erster Linie wenden sich Medienvertreter an uns, die Experten für ein bestimmtes Themengebiet aus dem Bereich Adipositas suchen. Die vermitteln wir gerne. Wir haben einen großen Expertenpool und können alle Bereiche der Adipositas abdecken, von Grundlagenforschung über spezielle Fragen in den Bereichen Medizin, Ernährung, Bewegung, Psychologie, Fragen zu gewichtssenkenden Medikamenten, zu Operationen, das gesamte Spektrum der Therapie und Prävention.

In diesem Jahr waren das z.B. Fragen wie: „Gibt es ein Ärztenetzwerk für die Nachbetreuung von adipösen Patienten?“, „Was sagt der Bodymass-Index aus?“, „Wo finde ich eine gute Einrichtung, die Adipositas-Chirurgie anbietet?“, „Was taugen Pflaster zum Abnehmen?“, „Kann man Hoodia-Präparate zum Abnehmen empfehlen?“, „Wie werden Adipöse in den Medien dargestellt?“ etc.

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt und sind diese erreicht worden?

Große Ziele der DAG sind: Die Anerkennung der Adipositas als chronischer Krankheit und die langfristige Abnahme der Zahl der Personen, die an starkem Übergewicht in Deutschland leiden. Außerdem wünschen wir uns eine Zunahme an Einrichtungen, die leitliniengemäß seriöse Therapiemaßnahmen anbieten. Wir wünschen uns auch, dass unsere Lebenswelten gesünder werden, so dass es uns allen leichter fällt, gesunde Entscheidungen für unser Leben zu treffen, z.B. dass sich die Verpflegung in Schulen und Kantinen verbessert, dass mehr Radwege gebaut werden, dass Werbung für „ungesunde“ Lebensmittel für Kinder in Europa verboten wird und vieles mehr.

Durch unsere größten Erfolge in diesem Jahr (s.o.) haben wir wichtige Weichen gestellt; wir haben aber noch einen langen Weg vor uns; manche Erfolge werden erst in 10-20 Jahren messbar sein.

Wir haben aber auch kurzfristige Ziele, z.B. steigende Mitgliederzahlen und dass unsere jährlichen Jahrestagungen gut besucht werden. Für 2008 sieht es sehr gut aus.