Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

AIDS / HIV Therapie 31. März 2009

Gespeichert unter: Aids, Infektionskrankheiten — Ivonne @ 23:23
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AIDS ist rein wissenschaftlich gesehen eine noch relativ junge Krankheit, deren Erforschung noch längst nicht abgechlossen ist. Über die Krankheit und deren auslösenden Virus HIV  werden ständig neue Erkentnisse gewonnen, die den forschenden Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zum tieferen Verständnis der Abläufe dienen. Sowohl Virus als auch Krankheit geben der Forschern immer wieder neue Rätsel auf.

Die inzwischen eingesetzen Medikamente werden immer weiter verbessert und so müssen sich auch die Patienten immer wieder auf neue Therapien einstellen. Dies ist zum Teil natürlich mit etwas Aufwand verbunden, doch steigt mit jedem neuen Medikament auch die Lebenserwartung der Patienten. Wichtig ist, den Zeitpunkt des Ausbruchs der Krankheit so weit wie möglich nach hinten zu verschieben, um das Leben des Infizierten zu verlängern.  Immerhin besteht auch die Möglichkeit, dass irgendwann das entscheidende Gegenmittel gefunden wird, mit dem eine Heilung möglich ist.

Seit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts sind die ersten Präparate auf dem Markt, mit dem die Ausbreitung des HI-Virus verlangsamt werden kann, doch eine Immunisierung ist bisher nicht gelungen. Auch kann das Virus, einmal in den Blutkreislauf eingebrochen, bisher nicht vollständig elemniniert werden. Was aber erstaunlich ist und der Forschung große Rätsel aufgibt, sind eine Vielzahl von Spontanheilungen, wie man sie bei schweren Viruserkrankungen nicht unbedingt vermutet.
Zwei wichtige Studien – die Delta- und ACTG-175-Studie – stellten zum Thema HIV-Behandlung  fest, dass die antiretrovirale HIV-Therapie am erfolgreichsten als eine Kombinationsbehandlung vorgenommen wird. Es werden dabei drei verschiedene Medikamente gegeben, die aus zwei nukleosidartigen RT-Hemmern und einem Protease-Hemmer bzw. nukleosidartigen RT-Hemmer (NNRTI) kombiniert werden.

Da es im Verlauf der Behandlung zu Resistenzen kommen kann, wird in diesen Fällen die Behandlung auf bis zu sechs verschiedenen Substanzen erweitert.

 

Therapie gegen Haarausfall 24. März 2009

Es ist schwer Haarausfall zu therapieren, denn nur selten gibt es einen unmittelbaren Zuammenhang mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Nichtsdestotrotz ist es eine ungeheure Belastung für die Betroffenen und eine Heilung wird schnellsmöglich erwünscht. Je nach Ursache gibt es verschiedene Mittel um den Haarausfall zu behandeln.

Der erbliche Haarausfall auch Androgenetische Alopezie (Alopecia androgenetica) genannt, ist oft nur schwer zu stoppen. Schließlich liegt die Ursache in den Genen und kann nicht ohne Weiteres gestoppt werden. Es gibt unzählige Mittel, die eine schnelle Heilung versprechen, allerdings kommt es nur bei den aller wenigsten zu einer Stoppung des Haarausfalls. Dabei haben sich vor allem Mittel mit den Wirkstoffen Finasterid und Minoxidil als wirksam erwiesen.

Finasterid hemmt die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). Der DHT-Spiegel im Blut kann auf diese Weise um bis zu 70 Prozent gesenkt werden. Diese Therapieform ist ausschließlich für Männer geeignet. Kinder, Frauen und insbesondere Schwangere dürfen Finasterid nicht einnehmen. Der Wirkungsmechanismus von Minoxidil im Hinblick auf das Haarwachstum ist noch weitgehend ungeklärt.

Ein weiterer Wirkstoff, welcher ebenfalls die Umwandlung von Testosteron hemmt, ist Alfatradiol (17α-Estradiol). Nachgewiesen ist, dass Alfatradiol den Anteil der Haare in der Wachstumsphase erhöht, den Anteil der Haare in der Ruhephase dagegen senkt. Diese Beobachtungen gelten als Indiz dafür, dass Alfatradiol in der Lage ist, das Fortschreiten des Haarausfalls zu verzögern.

Der Erfolg der Behandlung hängt stark vom Stadium des Haarausfalls ab. Ist er bereits so weit fortgechritten, dass eine ausgebildete Glatze zu sehen ist, ist es sehr unwahrscheinlich einen neuen Wachstumsschub herbeizuführen, der die Haare wieder spriesen lässt. Einzige Alternative für diese Betroffenen sind Perücken, Toupets oder eine Haartransplantation.

 

Karies 18. März 2009

Gespeichert unter: Zahnerkrankungen, Zahnmedizin — Ivonne @ 11:41
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Einer der häufigsten Infektionskrankheiten ist nicht etwa irgend eine Geschlechtskrankheit, sondern tatsächlich Karies. Fast jeder hat es ein Mal in seinem Leben gehabt.

Wie alle Infektionskrankheiten wird auch diese von Bakterien ausgelöst. Sie siedeln sich vor allem auf dem Zahnschmelz an und schädigen ihn durch ihre saueren Ausscheidungen. Wird dies nicht behaltet, so frist sich die Karies durch den Zahnschmelz bis auf den Zahnner hinunter und kann zum Verlust des Zahns führen.

Bemerkbar machen tut sich der Befall durch eine helle bräunliche Stellen auf dem Zahn, die im Laufe der Zeit immer dunkler werden können und sehr schmerzhaft werden können. Behandelt kann das ganze mit einer Remineralisierung beim Zahnarzt, allerdings auch nur bis zu einem gewissen Stadium. Sollte es dafür schon zu spät sein, dann führt meistens auch kein weg am gefürchteten Bohrer vorbei.

Mit dem Zahnarzt sollte dann abgesprochen werden, welche Füllung oder Einlagen in Frage kommen, um die gebohrten Löcher wieder zu verschließen.

Karies ist zwar sehr häufig, kann aber mit einer korrekt durchgeführten Prophylaxe effektiv verhindert werden. Dazu gehören eine sorgfältige Zahnpflege (regelmäßiges Zähneputzen und Mundspülungen), Fluoridierung der Zähne, regelmäßige Zahnarztbesuche und eine zahngesunde Ernährung.

 

ADS – Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom 11. März 2009

Gespeichert unter: Neurologische Erkrankungen — Ivonne @ 01:03
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ADS oder ADHS sind die Abkürzungen für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom bzw. die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, die eine besonders starke Aufmerksamkeitsstörung beschreiben.

Es ist keineswegs eine Krankheit, die nur Kinder oder Kleinkinder betrifft, sondern auch Erwachsene können daran erkranken. Dabei sind mehr Jungs als Mädchen davon betroffen.

Mittlerweile sind sich die Mediziner darüber einig, dass die Krankheit durch eine gestörte Signalübermittlung im Gerhin ausgelöst wird. Dabei ist der Großteil der Betroffenen bereits genetisch dafür veranlagt. Diese Anlagen können von der Umgebung in der sie aufwachsen sowohl verstärkt als auch abgeschwächt werden, je nach dem. Mögliche Einflussgrößen dafür sind Stress, Alkohol und auch Tabak, die vor allem während der Schwangerschaft die Veranlagung zu ADS begünstigen.

Bezeichnend für die Krankheit sind eine Überaktivität, sowie eine Konzentrationsschwäche die von einigen weiteren Symptomen begleitet werden kann, wie z.B. Depressionen, Angst, Reizbarkeit,… Eine eindeutige Diagnose kann durch eine neuropsychologische Untersuchung, gefolgt von köperlichen Untersuchungen und der Befragung der Eltern oder dem Betroffenen nahestehende Personen über sein Verhalten.

Die Krankheit kann durch vielerlei Therapien, darunter Psycho- und Verhaltenstherapien in Begleitung von Medikamenten. Dabei ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, ob die Therapie bereits nach wenigen Jahren beendet werden kann oder gar lebenslang erforderlich ist. Das Ziel ist dabei aber das gleiche: Der normale und gesunde Umgang mit dem Umfeld und damit ein erreichen eines guten Lebensstandards.

 

Ungesunde Ernährung und ihre Kosten für das Gesundheitssystem 4. März 2009

Nicht umsonst führt jedes Gespräch über die USA spätestens im zweiten oder dritten Satz zu der Feststellung, dass alle Amerikaner unglaublich dick seien.

Eine Generalisierung, ohne Frage, der aber in der nahen Zukunft recht gegeben werden könnte.

Anhand einer gerade veröfffentlichen Studie wird dieses Vorurteil wenigstens für die Zukunft bestätigt. Statistisch gesehen werden 2048, also in 40 Jahren, 100% aller US Amerikaner an Übergewicht leiden.

Heutzutage sind es bereits 2/3 der US Büger die deutlich übergewichtig sind. Dabei verzeichnet das US Gesundheitsministerium einen dramatischen Anstieg der Fettleibigkeit in den letzten 30 Jahren. Hält dieser Trend an, so werden in den nächsten 30 Jahren 86% der US Bürger, und nur 18 Jahre später 100% der hiervon betroffen sein.

Nun lassen sich ernährungsgesellschaftliche Abläufe nicht mathematisch erfassen und ganz sicher wird es wie heute, auch in 40 Jahren eine Minderheit in den USA geben, die normalgewichtig ist.

Die Tendenz ist allerdings mehr als eindeutig. In der Heimat von McDonalds und Burger King verfettet die Bevölkerung in zunehmendem Maße und wenn sich der durschnittliche deutsche „Vera am Mittag“ Zuschauer schon an die Sprüche gewöhnt hat, dass Dicke genauso liebenswert sind wie Dünne, was natürlich auch richtig ist, so gilt es doch zu bedenken, welche Folgen sich für eine Gesellschaft aus derer „Verfettung“ ergeben.

Man muss kein Fachmann sein, um zu Ahnen welche Folgen sich für das labile amerikanische Gesundheeitssystem anbahnen. Eine frührer Sterblichkeit, Krankheiten, Ausfälle beim Arbeitsplatz usw. werden weiterhin zu einer Verschlechterung des US-Amerikansichen Lebensstandarts führen.

Jüngste Versuche, die Ernährungsgesundheit der US Amerikaner gesetzlich zu direktionieren, scheinen darauf hinzudeuten, dass man sich in der Politik selbst schon ernsthafte Sorgen macht.

Hinzukommt noch eine weitere Variante des Übergewichts. Gewisse Ethnien sind betroffener als andere. Besonders afroamerikanische Frauen sowie latinoamerikanische Männer leiden an Übergewicht. Hier gilt es, eine gültige Erklärung zu finden. Arbeitslosigkeit und Bildung könnten mögliche Ursachen sein.

Was bleibt ist der Blick nach Deutschland, in dem sich bekanntermaßen alles aus der USA nach 20 Jahren auch bei uns hinüberschwappt. Und mittlerweile sind wir die fetteste Nation Europas und das ist schon schlimm genug. Darüber hinaus treibt diese Lebensweise aufgrund der Krankheiten, die sie im Laufe der Zeit mit sich führt jedes Gesundheitssystem in die Ruinen. Auch unser Gesundheitswesen ist dafür anfällig und wenn gegen diesen Trend nichts unternommen wird, so wird es früher oder später kollabieren.

…..Na dann Mahlzeit……