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Damit ist eher das Gaffen von einigen Menschen gemeint, wenn ein Diabetiker seinen Blutzucker misst oder Insulin spritzt. Auch unangemessene Bemerkungen, die manchmal mitfühlend klingen sollen, sollten besser unterlassen werden.

Dies empfiehlt zumindest die Zeitschrift „Diabetes Journal“ des Deutschen Diabetiker Bundes. Diabetes ist eine ernsthafte Krankheit zu der Blutzuckermessen oder Insulinspritzen nun einmal dazu gehören.

Für Betroffene ist es daher wichtig, dass sie ihre Krankheit ungestört und ungezwungen auch in der Öffentlichkeit behandeln können. Auch wenns meistens schwer fällt, aber es ist höflich, wenn einfach darüber hinweg gesehen wird und keine indiskreten Fragen gestellt werden würden.

Bei einer Mittelohrentzündung sollte man vor allem nachts den Kopf höher lagern als den Rest des Körpers. So können die Entzündungsflüssigkeit besser abfließen.

Nasentropfen, die eine Abschwellung fördern, helfen ebenfalls dabei. Ibuprofen und Paracetamol wirken darüber hinaus schmerzlindernd, entzündungsdämpfend und fiebersenkend. Für Kinder sollten sie am besten in Saft- oder Zäpfchenform verabreicht werden.

Zur Vorbeugung von Mittelohrentzündungen empfiehlt es sich auf eine gute Nasenatmung zu achten, keine Wattestäbchen zu verwenden und die Ohren nach dem Baden vorsichtig zu trocknen. Zu den Risiken einer Mittelohrentzündung gehören übrigens Passivrauchen und Luftverschmutzung.

Der Impfstoff zur Bekämpfung der Schweinegrippe in Deutschland soll nach einem Zeitungsbericht zufolge vom 19. Oktober an verfügbar sein.

Denn wenn sich die Zulassungsverfahren zeitlich nicht weiter verzögern, dann könnten am 19.10. die ersten Schutzimpfungen der bestellten 50 Millionen Dosen gegen Schweinegrippe erfolgen.

Seit einigen Monaten wird das Serum Pandemrix vom Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline (GSK) in Dresden produziert. Nach Angaben des Paul-Ehrlich- Instituts haben bisher alle Prüfverfahren gezeigt, dass der neue Impfstoff wirksam und verträglich ist. Eine generelle Impfempfehlung will das Robert-Koch-Institut Anfang nächster Woche aussprechen.

Aus einem Situationsbericht namens „Mundgesundheit“ den Zahnmediziner des Universitätsklinikums Greifswald für das Robert-Koch-Institut erstellt haben, geht hervor, dass weniger als ein Prozent der erwachsenen Deutschen ein kariesfreies Gebiss haben.

Aktuelle Studien belegen jedoch, dass drei Viertel aller Deutschen ein gutes Mundpflegeverhalten haben und auch regelmäßig einen Zahnarzt zu Kontrolluntersuchungen aufsuchen. Und wenn nötig, auch Zahnimplantate fördern. Störungen der Mundgesundheit sind vielschichtige Prozesse und haben häufig mehrere Ursachen.

Die Lebensweise ist ausschlaggebend dafür, dass ein Teil der Zähne, oftmals schon im Kindesalter geschädigt wird. Bei Erwachsenen und Senioren wurde im Jahr 2005 erstmals eine rückläufige Verbreitung von Karies und Zahnverlust verzeichnet.

Vor allem bei Kindern und Jugendlichen zeigten sich dem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutliche Verbesserungen in der Zahngesundheit.

Eine neue Studie hat ergeben, dass das Risiko eines tödlichen Herzinfarkt bei Menschen, die gerade einen schmerzhaften Verlust erfahren mussten, bis zu sechsmal höher. Oft kann ein Herzinfarkt sehr einfach auch durch das sehen von Postkarten ausgelöst werden.

An der australischen Studie namen 160 Menschen teil, von denen rund die Hälfte kurz zuvor ihren Partner oder ein Kind verloren hatte.

Bei den Trauernden ist ein höherer Blutdruck, eine erhöhte Herzfrequenz sowie Veränderungen im Immunsystem nachgewiesen worden, was das Risiko eines Herzinfarkts letztendlich erhöht. Demnach sinkt das Infarkt-Risiko etwa sechs Monate nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen und pegelt sich nach etwa zwei Jahren wieder ein.

Ursache für die körperlichen Veränderungen ist eine plötzliche Flut von Stresshormonen nach einem schweren Schicksalsschlag.

Viele wissen es nicht, aber eine Zahnfleischentzündung kann den Blutzuckerspiegel bedenklich ansteigen lassen. Deshalb sollten Diabetiker ihre Mundgesundheit regelmäßig kontrollieren lassen.

Bei einer Parodontitis wandern Bakterien aus den entzündeten Zahnfleischtaschen über die Blutbahn in den Körper. Zusammen mit Entzündungsmolekülen hemmen sie die Insulinwirkung, so vermuten das jedenfalls die Wissenschaftler.

Als Folge davon steigt der Blutzuckerspiegel an. Parodontitis muss daher als weitere Komplikation bei Diabetes angesehen werden. Studien haben aber auch ergeben, dass der Blutzuckerspiegel gesenkt werden kann, wenn die Infektion im Mund beseitigt wird. Die Wirkung des Insulins verbessere sich dann.

Die Impfung gegen Influenza-Viren gilt als sicher und effektiv, denn noch tun es nur sehr wenige Menschen. Auch Mediziner und Krankenhauspersonal lässt sich scheinbar nur sehr selten impfen. Dabei verhindert die Impfung beim Personal, dass sich Grippe-Viren auf Patienten übertragen können, die in einem Krankenhaus stationiert sind. Dazu müssten allerdings mindestens 50 Prozent der Beschäftigten geimpft sein.

Wer sich impfen lässt, tut dies in erster Linie, um sich selbst zu schützen. Der zweitwichtigste Grund ist die Sorge um die eigene Familie, Freunde und Kollegen. Erst an dritter Stelle steht die Besorgnis um die Patienten. Dies hat eine annonym durchgeführte Studie zu Tage gefördert. Die häufigsten Gründe, die von Impfverweigerern angeführt wurden, waren: Sie sahen kein Risiko für sich selbst oder sie hätten Angst vor Nebenwirkungen und sie bezweifelten, dass der Impfstoff einen ausreichenden Schutz bietet.

Mit einer Dienstanweisung an alle ungeimpften Mitarbeiter, eine Mundschutzmaske zu tragen, konnte die Impfquote in der Grippesaison 2008/09 am Klinikum der Goethe-Universität erhöht werden: Innerhalb von zehn Tagen stieg die Durchimpfungsrate von 33 auf 57,7 Prozent. Haartransplantation Türkei günstig

Diese Frage stellen sich wohlmöglich viele. Die Antwort haben jetzt Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) herausgefunden: demnach sollen unter anderem der Blutzuckerspiegel sowie die Werte für Blutfette und Leberenzyme die Vorhersagegenauigkeit ihres Deutschen Diabetes-Risiko-Tests verbessern. Bereits 2007 wurde dieser Test entwickelt und steht im Internet zur Berechnung des Risikos für eine Erkrankung an Altersdiabetes zur Verfügung.

Anzugeben sind dabei vor allem Alter, Körpermaße und Ernährungsgewohnheiten. Durch die neuen Forschungsergebnisse wird dieser Test nun weiter spezifiziert. So soll er dann Hausärzten zur Verfügung gestellt werden und durch das Einbinden der Blutwerte wird die Fehlerquote verringert.

Derzeit könnten mit dem Test nahezu 90% aller in den nächsten 5 Jahren an Diabetes erkrankenden Patienten schon entdeckt und damit gewarnt werden. Die Quote der dabei falsch als positiv gewerteten Patienten liegt bei ungefähr 15 Prozent. In Deutschland mindestens fünf Millionen Menschen an Altersdiabetes erkrankt. Die Lebenserwartung ist bei Hochrisiko-Personen um 13 Jahre geringer ist als bei Gesunden. Gerade deshalb ist eine solche Vorsorge-Untersuchung wichtig, um rechtzeitig beispielsweise die Ernährung umzustellen.

Die meisten, die eine Patientenverfügung verfassen, vergessen oftmals auch eine Vorsorgevollmacht ausstellen zu lassen. Diese ist so wichtig, weil auch die beste Patientenverfügung nützt ohne begleitende Vorsorgevollmacht recht wenig bringt.

Denn oft ist der Patient nicht mehr in der Lage, seinen niedergelegten Willen Ärzten und Pflegepersonal mitzuteilen. Gleichzeitig können damit Personen bevollmächtigt werden die Bankgeschäfte oder die Korrespondenz mit Behörden und Versicherungen zu erledigen.

Wie die Patientenverfügung selbst sollte die Vorsorgevollmacht schriftlich festgehalten werden. Es ist zwar vom Gesetzgeber her keine Form vorgegeben, allerdings ist eine  mündliche Vollmacht wenig praktikabel, weil sie im Ernstfall niemand glauben wird.

Empfohlen wird daher die Vollmacht wie auch die Patientenverfügung im Zentralen Vorsorgeregister (ZVR) eintragen zu lassen. Das kann der Verfasser auch selbst im Internet erledigen. Er erhält dann eine „ZVR-Card“, die er im Portemonnaie mitführen kann. So wissen die Ärzte im Notfall sofort, für wen der Patient eine Vorsorgevollmacht ausgestellt hat und müssen sich auch keine Sorgen um die Bezahlungen machen, da auch Kontodaten zur verfügung stehen, zum Beispiel von der Hanseatic Bank.

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