Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

Diabetiker wollen weniger Aufmerksamkeit 29. September 2009

Damit ist eher das Gaffen von einigen Menschen gemeint, wenn ein Diabetiker seinen Blutzucker misst oder Insulin spritzt. Auch unangemessene Bemerkungen, die manchmal mitfühlend klingen sollen, sollten besser unterlassen werden.

Dies empfiehlt zumindest die Zeitschrift „Diabetes Journal“ des Deutschen Diabetiker Bundes. Diabetes ist eine ernsthafte Krankheit zu der Blutzuckermessen oder Insulinspritzen nun einmal dazu gehören.

Für Betroffene ist es daher wichtig, dass sie ihre Krankheit ungestört und ungezwungen auch in der Öffentlichkeit behandeln können. Auch wenns meistens schwer fällt, aber es ist höflich, wenn einfach darüber hinweg gesehen wird und keine indiskreten Fragen gestellt werden würden.

 

Zahnfleischbluten stellt Risiko für Diabetiker dar 12. September 2009

Viele wissen es nicht, aber eine Zahnfleischentzündung kann den Blutzuckerspiegel bedenklich ansteigen lassen. Deshalb sollten Diabetiker ihre Mundgesundheit regelmäßig kontrollieren lassen.

Bei einer Parodontitis wandern Bakterien aus den entzündeten Zahnfleischtaschen über die Blutbahn in den Körper. Zusammen mit Entzündungsmolekülen hemmen sie die Insulinwirkung, so vermuten das jedenfalls die Wissenschaftler.

Als Folge davon steigt der Blutzuckerspiegel an. Parodontitis muss daher als weitere Komplikation bei Diabetes angesehen werden. Studien haben aber auch ergeben, dass der Blutzuckerspiegel gesenkt werden kann, wenn die Infektion im Mund beseitigt wird. Die Wirkung des Insulins verbessere sich dann.

 

25.000 Kinder und Jugendliche haben Diabetes 20. Mai 2009

Eine erschreckende Zahl, aber gut 25.000 Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland leiden an Diabetes. Dabei ist ein weiterer Anstieg der Zahlen zu befürchten, denn Übergewicht und Bewegungsmangel werden in dieser Altersgruppe immer häufiger.

Tragisch ist das natürlich auch für die Eltern, deren Kinderwunsch in Erfüllung gegangen ist.

der Direktor der Leipziger Uniklinik für Kinder und Jugendliche, Professor Wieland Kiess, im Vorfeld der 44. Jahrestagung (20. bis 23. Mai) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) befürchtet, dass viele weitere Jugendliche, die jetzt schon adipös sind bald an Diabetes Typ 2 erkranken werden. Dabei gilt Diabetes Typ 2 eigentlich als Altersdiabetes, da er früher fast nur bei älteren Menschen auftrat.

Rund zwölf Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet bisher an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus, davon 90 Prozent an Typ 2, die durch Übergewicht, Bewegungsmangel und familiäre Belastung begünstigt wird. Dies ist aber nur die Spitze des Eisbergs, da die Dunkelziffer sehr viel höher ist. Schätzungen zu Folge kommt auf jeden gemeldeten und in Behandlung befindlichen Patienten ein weiterer Patient, der nichts von seiner Zuckerkrankheit weis, schließlich tut sie nicht weh.

Diabetes ist die häufigste Ursache für Nierenversagen und Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Hauptthemen der Tagung sind Therapien, die nicht nur beim Blutzucker ansetzen, sondern auch bei Blutdruck und dem Fettstoffwechsel, Ferner geht es auch um die Frage, wann Übergewicht zu Diabetes führt.

Hier die interessante Seite Biomedicus, die ich Euch gerne vorstelle.

 

Die Zeckensaison hat wieder angefangen 21. April 2009

Aufgrund des frühsommerlichen Wetters hat die Zeckensaison dieses Jahr schon früher angefangen. Deshalb gilt es schon jetzt besonders aufzupassen beim Spazierengehen oder Joggen im Wald oder auf Grünflächen. Wirksam ist wie immer eine körperbedeckende Kleidung anzuziehen. Die Zecke kann aber auch bei langen Hosen von unten durch die Hosenbeine auf die Haut gelangen. Sollte es aber trotzdem dazu gekommen sein, dass die Zecke gestochen hat, dann sollte man sie schnell entfernen. Dazu packt man sie am besten nahe ihres Stechapparats und zieht sie dann aus der Haut heraus. Allerdings sollte man dazu geeignet Werkzeug, wie z.B. eine Zange oder Zeckenpipette verwenden, um sie beim Versuch sie rauszuziehen nicht zu zerquetschen. Denn dann könnten eventuell in ihr vorhandene Erreger in die Blutbahn des gestochenen kommen.

Übrigens sollte man es tunlichst unterlassen Öl, Klebstoff oder andere Sachen auf die Zecke zu tun, um sie zu damit zu ersticken, denn das verursacht bei ihr enormen Stress und führt zum sofortigen Ausstoß des erregerhaltigen Zeckenspeichels bevor sie erstickt. Damit steigt die Infektionsgefahr noch sehr viel stärker als wenn man schnell nach Hause oder zum Arzt läuft, wo das passende Werkzeug zur Verfügung steht.

Eine Impfung gegen die Borreliose steht derzeit nicht zur Verfügung. Dafür lässt sich der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) durch eine Impfung gut vorbeugen. Die FSME ist eine virale Erkrankung. Die FSME-Impfung schützt jedoch nicht vor der häufigeren bakterielle Borreliose.

Neben der Zecken-Gefahr sind aber auch Allergiker in dieser Zeit besonders betroffen. gegen Allergien gibt es unterscheidliche Mittel, besonders hat mehrere meiner Bekannten dabei weitergeholfen.