Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

Bei Regelschmerzen lieber keine Schmerzmittel nehmen 19. August 2009

Zumindest keine Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten. Ibuprofen ist dafür besser geeignet. Auch bei Kopf-, Rücken oder Brustschmerzen empfiehlt sich Ibuprofen.

ASS hemmt die Blutgerinnung und kann so den Blutverlust während der Menstruation zusätzlich erhöhen. Weil ASS über längere Zeit blutverdünnend wirkt, sollten Frauen bereits vor ihrer Periode auf entsprechende Mittel verzichten. Bereits bei der Einnahme einer einzigen Tablette hält dieser Effekt rund sieben Tage an. Wer Schmerzen während der Menstruation hat und keine Medikamente nehmen will, kann sich mit Wärme oder der Einnahme von Magnesium Linderung verschaffen. Beides wirkt entkrampfend auf die Muskulatur der Gebärmutter.

 

Gebärmutterhalskrebs Impfung 12. August 2009

In den letzten Monaten entbrannte eine regelrechte Debatte über Sinn und Risiken einer Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV). In den bisherigen klinischen Studien ist eine hohe Wirksamkeit der Impfstoffe gegen die Viren nachgewiesen worden, teilte das Robert Koch Institut am Montag, den 10. August mit.

Demnach entfaltet die Impfung gegen HPV den besten Schutz, wenn junge Frauen geimpft werden, die noch nie mit einem HPV-Typ infiziert waren. Aus diesem Grund ist es unverändert sinnvoll Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren gegen HPV zu impfen. Um den Nutzen der Impfung nicht erheblich abzusenken, sollte die Impfung auf jeden Fall vor Beginn der sexuellen Aktivität erfolgen.

Die STIKO hatte im Frühjahr 2007 eine allgemeine Impfempfehlung für Mädchen zur Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs ausgesprochen. Ähnliche Impfempfehlungen gibt es in 18 weiteren europäischen Ländern, den USA, Kanada und Australien. Trotzdem diskutieren Forscher immer wieder über den Sinn der Impfung und das in letzter Zeit recht medienwirksam. Die STIKO wertete nun deshalb mehrere aktuelle Studien aus.

Diesen Daten zufolge wurden bislang weltweit mehr als 47 Millionen Dosen verschiedener Impfstoffe verabreicht. Schwere Impfkomplikationen oder bleibende Impfschäden wurden dabei nicht dokumentiert. Stattdessen bieten die beiden Impfstoffe gegen HPV nach derzeitiger Datenlage eine Sicherheit vergleichbar der seit langem verwendeter Impfstoffe etwa gegen Tetanus oder Diphterie.

Aber einen 100-prozentigen Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs bietet die HPV-Impfung leider nicht. Die Erkrankung kann trotz Impfung durch bestimmte HPV-Typen ausgelöst werden. Die dreimalige Impfung wirkt gegen zwei Humane Papillomviren, die die Ursache von 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs sind. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 6000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, knapp 1700 sterben daran.

 

Brustkrebs: Symptome 18. April 2008

Symptome für Brustkrebs sind bösartige Tumore der Brustdrüse, wobei meistens nur Frauen betroffen sind. Von allen Krebserkrankungen in Deutschland liegt der Anteil der an brustkrebserkrankten Frauen bei 25 %. Jede 8. bis 10. Frau ist von dieser Krankheit im Laufe ihres Lebens betroffen.

brustkrebs-symptome

Brustkrebs kann verschiedene Symptome aufweisen, wie zum Beispiel neuaufgetretene, unscharf begrenzte Knoten. Verhärtungen und derbe Stellen, Umrissveränderungen, Vorwölbungen oder Vedickungen und Rötungen der Brüste können weitere Symptome sein. Dazu zählen auch jegliche Veränderungen an Brustwarzen und Achselhöhlen.

Unspezifische Symptome bzw. Zeichen für Brustkrebs sind Knochenschmerzen und einhergehender Leistungsknick.

Da Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren ist (17.000 Todesfälle jährlich in Deutschland), sollte man prophilaktisch an einem Brustkrebs-Screening teilnehmen.