Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

Am 19. Oktober ist Impftag 23. September 2009

Gespeichert unter: Infektionskrankheiten, Nachrichten — Ivonne @ 10:44

Der Impfstoff zur Bekämpfung der Schweinegrippe in Deutschland soll nach einem Zeitungsbericht zufolge vom 19. Oktober an verfügbar sein.

Denn wenn sich die Zulassungsverfahren zeitlich nicht weiter verzögern, dann könnten am 19.10. die ersten Schutzimpfungen der bestellten 50 Millionen Dosen gegen Schweinegrippe erfolgen.

Seit einigen Monaten wird das Serum Pandemrix vom Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline (GSK) in Dresden produziert. Nach Angaben des Paul-Ehrlich- Instituts haben bisher alle Prüfverfahren gezeigt, dass der neue Impfstoff wirksam und verträglich ist. Eine generelle Impfempfehlung will das Robert-Koch-Institut Anfang nächster Woche aussprechen.

 

Erste Tamiflu-resistente Schweinegrippe Viren aufgetaucht 4. August 2009

Gespeichert unter: Infektionskrankheiten — Ivonne @ 23:07
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Im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko sind Fälle von Schweinegrippe gemeldet worden bei denen eine Behandlung mit dem Medikament Tamiflu unwirksam war.

Einige Fälle von Tamiflu-Resistenzen sind in der mexikanischen Grenzstadt El Paso und in der Nähe von McAllen im US-Bundesstaat Texas beobachtet worden. Die Resistenzen sind bei Infizierten festgestellt worden, die regelmäßig die Grenze zwischen Mexiko und den USA überquert haben und die sich selbst mit Tamiflu behandelt haben.

Genau wie in Deutschland gibt es  Tamiflu auch in den USA nur auf Rezept, wohingegen in Mexiko es frei verkäuflich ist.

Einer der Patienten, die nicht auf Tamiflu reagierten, anschließend mit dem Anti-Virenmittel Zanamivir des britischen Herstellers GlaxoSmithKline behandelt. Ein anderer hat keine zusätzliche Behandlung erhalten. Beide Patienten haben die Schweinegrippe überlebt. Der Hersteller Roche hat nach eigenen Tests mitgeteilt, dass bei Tamiflu es bei ca. 0,5% der Behandelten zu Resistenzen kommen kann.

 

Schweinegrippe Neuinfektionen haben sich verdoppelt 21. Juli 2009

Gespeichert unter: Infektionskrankheiten, Nachrichten — Ivonne @ 23:55
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Die Zahl der Schweinegrippe Infizierten Menschen hat sich in Deutschland innerhalb nur eines Monats geradezu verdoppelt.

Hauptursache sind die Menschen, die aus dem Urlaub wieder zurückkommen. Hauptsächlich die spanischen Touristen sind davon betroffen. Wie Experten der Düsseldorfer Universitätsklink berichten, sind Sonnenbrände und Alkohol verantwortlich für ein geschwächtes Immunsystem im Urlaub.

Allerdings ist das keine neue Erkenntnis, sondern fällt jetzt aufgrund der zunehmenden Zahl an Influenza-Infektionen auf und wird sonst häufig vergessen. Auch durch engen Kontakten mit vielen Menschen verbreitet sich das Virus derzeit deutlich schneller als zu Anfang der Ansteckungswelle. Am vergangenen Wochenende hat die Uni-Klinik in 23 Tests Schweinegrippe nachgewiesen, 22 der Erkrankten seien aus dem Spanien-Urlaub gekommen.

 

Schwere Lungenschäden durch Schweinegripppe 15. Juli 2009

In einer jüngst veröffentlichten US Amerikanischen Studie wurden die Symptome der Schweinegrippe bei Mäusen, Frettchen, Makakenäffchen und eigens gezüchteten kleinen Schweinen mit der Wirkung saisonaler Grippeviren verglichen.

Das Ergebnis war, dass bei allen getesten Tieren außer den Schweinen  das Virus A (H1N1) schwerere Lungenschäden an als die saisonalen Grippeviren anrichtete.

Laut der Studie reagiert das Schweinegrippe-Virus aber gut auf antivirale Medikamente wie Tamiflu. Wie das Team um den Forscher Yoshihiro Kawaoka zudem herausfand, ähnelt das neue Virus einem Erregerstamm der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1919 weltweit rund 40 bis 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Wenn wir uns diese Zahlen anschauen müssen wir daraus den Schluss  ziehen, dass die  Schweinegrippe eine der ernsthaften  Krankheiten unserer Generation ist.

Auch wird das Blut von Menschen, die vor 1920 geboren wurden untersucht. Sie hatten Antikörper im Blut, die das neue Virus erkannten und darauf reagierten. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Schweinegrippe ebenso gefährlich ist wie die Spanische Grippe.

 

Schweingerippe Impfung im Juli erwartet 17. Juni 2009

In einem Monat will der US-Pharmakonzern Baxter einen Schweinegrippe-Impfstoff auf den Markt bringen.

Die Produktion eines Serums gegen das Schweinegrippe-Virus A (H1N1) habe begonnen, „im Laufe des Monats Juli“ werde es verfügbar sein, erklärte das Unternehmen. Baxter hatte bereits Anfang Mai vom US-Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention, einem Referenzlabor der Weltgesundheitsorganisation WHO, den Stamm eines sogenannten Wildvirus erhalten und mit Tests begonnen.

Mit Baxter haben mehrere nationale Gesundheitsbehörden Vereinbarungen getroffen, um H1N1-Impfstoffe zu bestellen. Auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) hat Baxter bereits eine Genehmigung zur Herstellung eines Modell-Impfstoffs des Prototyps Celvapan erteilt, was das Genehmigungs-, Entwicklungs- und Produktionsverfahren für den neuen Pandemie-Impfstoff erleichtert. Über die nationalen Vereinbarungen hinaus will Baxter nach eigenem Bekunden in Kooperation mit der WHO einen Teil seiner Produktionskapazitäten nutzen, um weltweit auf „besonders dringliche Probleme der öffentlichen Gesundheit“ reagieren zu können.

Bereits vergangenen Woche hatte die höchste Pandemie-Warnstufe 6 ausgerufen und die Pharmafirmen zu einer beschleunigten Impfstoff-Produktion aufgefordert. Die Unternehmen stehen kurz vor dem Abschluss der Produktion des Impfstoffs gegen die saisonale Grippe. An der Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffs arbeiten weltweit mehrere Pharma-Hersteller.

 

AIDS breitet sich in Deutschland weiter aus 27. Mai 2009

Zwar wird der Schutz vor einer HIV-Infektion wieder ernster genommen, was aus den Zahlen der jährlichen repräsentativen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervor geht, allerdings gehen die Deutschen immer noch sehr nachlässig mit dem Schutz vor HIV um.

Nachdem die Deutschen von 2000 bis 2004 nachlässiger beim Schutz vor Aids wurden, gaben 2008 wieder mehr Befragte an, sich mit einem Kondom vor einer Ansteckung zu schützen: 2004 betrug der Anteil unter den Befragten mit mehreren Sexualpartnern 77 Prozent, 2008 stieg er auf 85 Prozent.

Auch zum am Anfang einer neuen Beziehungen ist die Vorsicht größer geworden: Im Jahr 2004 verwendeten 70 Prozent der Befragten, die in den vergangenen zwölf Monaten eine neue Partnerschaft begonnen hatten, anfangs Kondome. 2008 waren es bereits wieder 81 Prozent.

Interessante Informationen zum Wald-Klinikum Gera finden Sie , wenn Sie dem Link folgen.

Die gestiegenen Verkaufs- und Absatzzahlen für Kondome, sowie die das Stagnieren der Infektionszahlen sind weitere Anhaltspunkte für das verbesserte Schutzverhalten, teilt die BZgA mit. An der Umfrage „Aids im öffentlichen Bewusstsein 2008″ nahmen 7001 Personen im Alter von 16 bis 44 Jahren teil. Die telefonische Umfrage wird seit 1987 jedes Jahr wiederholt.

 

Bereits über 23.000 Menschen allein in Mexiko mit der Schweinegrippe infiziert 12. Mai 2009

Einem Bericht zu Folge haben sich in Mexiko bereits über 23.000 Menschen mit dem Schweinegrippe-Virus H1N1 angesteckt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die auf der Website des US-Wissenschaftsmagazins „Science“ veröffentlicht wurde und welche von den Pandemie-Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammensgetellt wird.

Nach Behörden Angaben aus Mexiko selbst seien es aber bislang „nur 2003″ registriete Fälle gewesen. Insgesamt starben demnach 56 Menschen an der Infektion mit dem Virus A/H1N1.

Die Gesundheitsbehörden in den USA melden insgesamt 20600 Scheinegrippefälle, wobei die gemeldeten und bestätigten Fälle nur die Spitze des Eisbergs darstellen.

Auch die Karibikinsel Kuba bleibt von der Schweinegrippe nicht verschont. Bereits am Wochenende haben die Behörden dort den ersten bestätigten Fall gemeldet. Der Infizierte ist ein Student aus Mexiko, der in Havanna lebt, teilten die Behörden mit. Weitere Fälle in Kuba sind aber nicht auszuschließen, da der junge Mann mit gut einem Dutzend Kommilitonen am 25. April eingereist ist. Auch in China sind erste Infektionen bekannt geworden.

Unterdessen hat sich in Deutschland die Zahl der Schweinegrippe-Infizierten am Anfang der Woche auf zwölf erhöht.
So wie sich das gerade entwickelt, wird die WHO wohl bald die höchste Pandemie Stufe 6 ausrufen, um der Lage Herr werden zu können oder diese wenigstens so gut einzudemmen wie möglich.

 

Die Schweinegrippe ist in Deutschland angekommen 29. April 2009

ScheinegrippeNach Angaben der „Financial Times Deutschland“ war bei einer Frau der Virus-Subtyp H1N1 nachgewiesen worden, zu dem außer dem Schweinegrippe-Erreger auch der aktuell zirkulierende gewöhnliche Grippe Virus gehört. Darüber hinaus gibt es noch drei weitere Verdachtsfälle in Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Der Flug der Patientin mit dem H1N1 Erreger ging von Mexiko nach Düsseldorf und im Anschluss daran nach Hamburg. Sie wurde nach ihrer Ankunft sofort isoliert und gründlich untersucht worden. Der Sprecher des Krankenhauses sagte, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht.

Einer der drei Betroffenen aus Nordrhein-Westfalen lebt nach Behördenangaben im Sauerland. Dieser ist allerdings bereits schon vor einigen Wochen aus Mexiko zurückgekehrt. Im Kreis Recklinghausen steht ein am Montag aus Cancún in Mexiko heimgekehrtes Paar unter Quarantäne. Der Schnelltest lieferte aber bereits ein negatives Ergebnis.

Die bayerischen Behörden nannten keine Einzelheiten zu den drei Verdachtsfällen in ihrem Bereich. Alle Betroffenen warten auf endgültige Testergebnisse. In Bayern sind für 20 Prozent der Bevölkerung Medikamente wie Tamiflu und Relenza für den Notfall eingelagert. Darüber hinaus verfügen auch Krankenhäuser und Apotheken über die antiviralen Medikamente. Hier kann man über einen Apotheken Preisvergleich günstige Varianten finden und Kosten sparen.

 

Die Zeckensaison hat wieder angefangen 21. April 2009

Aufgrund des frühsommerlichen Wetters hat die Zeckensaison dieses Jahr schon früher angefangen. Deshalb gilt es schon jetzt besonders aufzupassen beim Spazierengehen oder Joggen im Wald oder auf Grünflächen. Wirksam ist wie immer eine körperbedeckende Kleidung anzuziehen. Die Zecke kann aber auch bei langen Hosen von unten durch die Hosenbeine auf die Haut gelangen. Sollte es aber trotzdem dazu gekommen sein, dass die Zecke gestochen hat, dann sollte man sie schnell entfernen. Dazu packt man sie am besten nahe ihres Stechapparats und zieht sie dann aus der Haut heraus. Allerdings sollte man dazu geeignet Werkzeug, wie z.B. eine Zange oder Zeckenpipette verwenden, um sie beim Versuch sie rauszuziehen nicht zu zerquetschen. Denn dann könnten eventuell in ihr vorhandene Erreger in die Blutbahn des gestochenen kommen.

Übrigens sollte man es tunlichst unterlassen Öl, Klebstoff oder andere Sachen auf die Zecke zu tun, um sie zu damit zu ersticken, denn das verursacht bei ihr enormen Stress und führt zum sofortigen Ausstoß des erregerhaltigen Zeckenspeichels bevor sie erstickt. Damit steigt die Infektionsgefahr noch sehr viel stärker als wenn man schnell nach Hause oder zum Arzt läuft, wo das passende Werkzeug zur Verfügung steht.

Eine Impfung gegen die Borreliose steht derzeit nicht zur Verfügung. Dafür lässt sich der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) durch eine Impfung gut vorbeugen. Die FSME ist eine virale Erkrankung. Die FSME-Impfung schützt jedoch nicht vor der häufigeren bakterielle Borreliose.

Neben der Zecken-Gefahr sind aber auch Allergiker in dieser Zeit besonders betroffen. gegen Allergien gibt es unterscheidliche Mittel, besonders hat mehrere meiner Bekannten dabei weitergeholfen.

 

AIDS / HIV Therapie 31. März 2009

Gespeichert unter: Aids, Infektionskrankheiten — Ivonne @ 23:23
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AIDS ist rein wissenschaftlich gesehen eine noch relativ junge Krankheit, deren Erforschung noch längst nicht abgechlossen ist. Über die Krankheit und deren auslösenden Virus HIV  werden ständig neue Erkentnisse gewonnen, die den forschenden Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zum tieferen Verständnis der Abläufe dienen. Sowohl Virus als auch Krankheit geben der Forschern immer wieder neue Rätsel auf.

Die inzwischen eingesetzen Medikamente werden immer weiter verbessert und so müssen sich auch die Patienten immer wieder auf neue Therapien einstellen. Dies ist zum Teil natürlich mit etwas Aufwand verbunden, doch steigt mit jedem neuen Medikament auch die Lebenserwartung der Patienten. Wichtig ist, den Zeitpunkt des Ausbruchs der Krankheit so weit wie möglich nach hinten zu verschieben, um das Leben des Infizierten zu verlängern.  Immerhin besteht auch die Möglichkeit, dass irgendwann das entscheidende Gegenmittel gefunden wird, mit dem eine Heilung möglich ist.

Seit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts sind die ersten Präparate auf dem Markt, mit dem die Ausbreitung des HI-Virus verlangsamt werden kann, doch eine Immunisierung ist bisher nicht gelungen. Auch kann das Virus, einmal in den Blutkreislauf eingebrochen, bisher nicht vollständig elemniniert werden. Was aber erstaunlich ist und der Forschung große Rätsel aufgibt, sind eine Vielzahl von Spontanheilungen, wie man sie bei schweren Viruserkrankungen nicht unbedingt vermutet.
Zwei wichtige Studien – die Delta- und ACTG-175-Studie – stellten zum Thema HIV-Behandlung  fest, dass die antiretrovirale HIV-Therapie am erfolgreichsten als eine Kombinationsbehandlung vorgenommen wird. Es werden dabei drei verschiedene Medikamente gegeben, die aus zwei nukleosidartigen RT-Hemmern und einem Protease-Hemmer bzw. nukleosidartigen RT-Hemmer (NNRTI) kombiniert werden.

Da es im Verlauf der Behandlung zu Resistenzen kommen kann, wird in diesen Fällen die Behandlung auf bis zu sechs verschiedenen Substanzen erweitert.