Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

AIDS breitet sich in Deutschland weiter aus 27. Mai 2009

Zwar wird der Schutz vor einer HIV-Infektion wieder ernster genommen, was aus den Zahlen der jährlichen repräsentativen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervor geht, allerdings gehen die Deutschen immer noch sehr nachlässig mit dem Schutz vor HIV um.

Nachdem die Deutschen von 2000 bis 2004 nachlässiger beim Schutz vor Aids wurden, gaben 2008 wieder mehr Befragte an, sich mit einem Kondom vor einer Ansteckung zu schützen: 2004 betrug der Anteil unter den Befragten mit mehreren Sexualpartnern 77 Prozent, 2008 stieg er auf 85 Prozent.

Auch zum am Anfang einer neuen Beziehungen ist die Vorsicht größer geworden: Im Jahr 2004 verwendeten 70 Prozent der Befragten, die in den vergangenen zwölf Monaten eine neue Partnerschaft begonnen hatten, anfangs Kondome. 2008 waren es bereits wieder 81 Prozent.

Interessante Informationen zum Wald-Klinikum Gera finden Sie , wenn Sie dem Link folgen.

Die gestiegenen Verkaufs- und Absatzzahlen für Kondome, sowie die das Stagnieren der Infektionszahlen sind weitere Anhaltspunkte für das verbesserte Schutzverhalten, teilt die BZgA mit. An der Umfrage „Aids im öffentlichen Bewusstsein 2008″ nahmen 7001 Personen im Alter von 16 bis 44 Jahren teil. Die telefonische Umfrage wird seit 1987 jedes Jahr wiederholt.

 

AIDS / HIV Therapie 31. März 2009

Gespeichert unter: Aids, Infektionskrankheiten — Ivonne @ 23:23
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AIDS ist rein wissenschaftlich gesehen eine noch relativ junge Krankheit, deren Erforschung noch längst nicht abgechlossen ist. Über die Krankheit und deren auslösenden Virus HIV  werden ständig neue Erkentnisse gewonnen, die den forschenden Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zum tieferen Verständnis der Abläufe dienen. Sowohl Virus als auch Krankheit geben der Forschern immer wieder neue Rätsel auf.

Die inzwischen eingesetzen Medikamente werden immer weiter verbessert und so müssen sich auch die Patienten immer wieder auf neue Therapien einstellen. Dies ist zum Teil natürlich mit etwas Aufwand verbunden, doch steigt mit jedem neuen Medikament auch die Lebenserwartung der Patienten. Wichtig ist, den Zeitpunkt des Ausbruchs der Krankheit so weit wie möglich nach hinten zu verschieben, um das Leben des Infizierten zu verlängern.  Immerhin besteht auch die Möglichkeit, dass irgendwann das entscheidende Gegenmittel gefunden wird, mit dem eine Heilung möglich ist.

Seit dem Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts sind die ersten Präparate auf dem Markt, mit dem die Ausbreitung des HI-Virus verlangsamt werden kann, doch eine Immunisierung ist bisher nicht gelungen. Auch kann das Virus, einmal in den Blutkreislauf eingebrochen, bisher nicht vollständig elemniniert werden. Was aber erstaunlich ist und der Forschung große Rätsel aufgibt, sind eine Vielzahl von Spontanheilungen, wie man sie bei schweren Viruserkrankungen nicht unbedingt vermutet.
Zwei wichtige Studien – die Delta- und ACTG-175-Studie – stellten zum Thema HIV-Behandlung  fest, dass die antiretrovirale HIV-Therapie am erfolgreichsten als eine Kombinationsbehandlung vorgenommen wird. Es werden dabei drei verschiedene Medikamente gegeben, die aus zwei nukleosidartigen RT-Hemmern und einem Protease-Hemmer bzw. nukleosidartigen RT-Hemmer (NNRTI) kombiniert werden.

Da es im Verlauf der Behandlung zu Resistenzen kommen kann, wird in diesen Fällen die Behandlung auf bis zu sechs verschiedenen Substanzen erweitert.

 

HIV-Patienten werden immer aelter 16. Dezember 2008

Gespeichert unter: Aids, Infektionskrankheiten — Ivonne @ 11:47
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Dank neuer Wirkstoffe leben HIV-Patienten immer laenger,wie das Statistische Bundeamt mitteilte.Das hat vorallem damit zu tun,dass die Entwicklung und Forschung in der Medizin grosse Fortschritte macht und sich somit der Krankheitsprozess verlangsamt.Eine vollstaendige Heilung ist aber auch in absehbarer Zeit noch nicht moeglich.Die Zahl der Neuinfektionen ist aber nicht ruecklaeufig-eher im Gegenteil,sie steigt kontinuierlich an.1997 lag die durchschnittliche Lebenserwartung eines HIV Patienten bei rund 42 Jahren,rund zehn Jahre spaeter ist sie um acht Jahre gestiegen.

HIV ist ein menschliches Immundefekt-Virus und Aids ist die daraus resultierende Krankheit.Das HIV-Virus wird in allererster Linie durch ungeschuetzten Geschlechtsverkehr uebertragen,andere Ansteckungswege waeren zum Beispiel,verunreinigte Nadeln,verseuchte Blutkonserven.Muetter welche infiziert sind,koennen das Virus waehrend der Schwangerschaft dem ungeborenem Kind uebertragen.

1981 wurde zum erstenmal ueber Aids berichtet.Ich las mal in einem Magazinbericht,wie sich eine Organisation auf der Suche nach dem ersten Uebertraeger machte,dabei soll es sich angeblich um einen kanadischen Touristen mit homosexuellen Neigungen handeln,der im  dem asiatischen Raum „Urlaub“ machte.

In Deutschland leben rund 60.000 Menschen mit der Immunschwaechekrankheit,jaehrlich kommen 2000 neue hinzu.Eigentlich schade,dass in Deutschland das Thema HIV und Aids nicht mehr so haeufig im Gespraech ist,nur hoffe ich,dass das Thema nicht vollends in abseits geraet.Fuer Leute,die mit der Krankheit nicht in Beruehrung kommen,scheint es weit weg zu sein.Weltweit ist der 1.12.der Gedenktag,der an HIV und Aids erinnert.

Mehr Informationen bei: Deutsche AIDS Stiftung.

 

Killerbakterien tödlicher als AIDS 31. Juli 2008

Gespeichert unter: Aids, Infektionskrankheiten — Ivonne @ 11:01
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Jährlich sterben mehr Menschen an Krankenhauskeimen als an der Immunschwäche AIDS. Vor allem Infektionen mit einem resistenten Bakterium bereiten Medizinern große Sorgen, denn es verbreitet sich inzwischen nicht mehr nur in Krankenhäusern, sondern auch außerhalb von Kliniken und das mit einer hohen Geschindigkeit.

MRSA – Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus ist der Name dieses heimtükischen Bakteriums, an dem sich in den USA jährlich etwa 100.000 Menschen lebensbedrohlich infizieren. Fast 20% von ihnen sterben an dieser Infektion, die bisher mit Antibiotika noch nicht richtig behandelt werden konnte. Nach einer Untersuchung des Berliner Hygienikers Dr. Klaus-Dieter Zastrow in deutschen Krankenhäusern ist die bei 13% der im Krankenhaus verstorbenen Patienten eine Infektion die Ursache, die sie sich erst dort zugezogen haben. Auf Deutschland hochgerechnet sind dies bis zu 40.000 Tote pro Jahr.

Die hygienische Situation in zahlreichen deutschen Krankenhäusern ist nach Recherchen des ARD-Magazins „Plusminus“ mangelhaft. Viele Ärzte desinfizieren ihre Hände nicht richtig. Bei Stichproben in den allgemein zugänglichen Bereichen mehrerer Krankenhäuser war die Hälfte der Ärzte zu hoch mit Keimen belastet.

Dieses stichprobenartige Ergebnis wird von verschiedenen Untersuchungen gestützt. Professor Manfred Wolff von der Universität Witten/Herdecke kritisiert, dass viele Ärzte ihre Hände oft nicht fachgerecht desinfizieren. „Nahezu jeder zweite Arzt macht das nicht ordnungsgemäß. Und es gibt sogar Untersuchungen, die festgestellt haben, dass auf der Hand eines Arztes die Keimzahl höher war als auf einem Toilettendeckel.“

Jeder zwanzigste Patient steckt sich im Krankenhaus mit einem neuen Keim an, pro Jahr mehr als eine halbe Million. Die Folgen reichen von einer Blasenentzündung bis zur Beinamputation. 40.000 Mal im Jahr enden solche Infektionen sogar tödlich.
Die mangelhafte Krankenhaushygiene verursacht zudem horrende Kosten: Allein für die medizinische Behandlung von Patienten, die sich im Krankenhaus anstecken müssen pro Jahr 1,5 Milliarden Euro ausgegeben werden. Zusammen mit den indirekten Kosten für den Arbeitsausfall wächst die Summe sogar auf rund das Doppelte.

Eine bessere Hygiene in deutschen Krankenhäusern könnte einen erheblichen Teil dieser Kosten vermeiden. Wenn die Hygienerichtlinien überall eingehalten würden, könnten bis zu 50% der Infektionen vermieden werden, so Zastrow von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene.