Krankheiten ABC

Krankheiten von A bis Z

Die Zeckensaison hat wieder angefangen 21. April 2009

Aufgrund des frühsommerlichen Wetters hat die Zeckensaison dieses Jahr schon früher angefangen. Deshalb gilt es schon jetzt besonders aufzupassen beim Spazierengehen oder Joggen im Wald oder auf Grünflächen. Wirksam ist wie immer eine körperbedeckende Kleidung anzuziehen. Die Zecke kann aber auch bei langen Hosen von unten durch die Hosenbeine auf die Haut gelangen. Sollte es aber trotzdem dazu gekommen sein, dass die Zecke gestochen hat, dann sollte man sie schnell entfernen. Dazu packt man sie am besten nahe ihres Stechapparats und zieht sie dann aus der Haut heraus. Allerdings sollte man dazu geeignet Werkzeug, wie z.B. eine Zange oder Zeckenpipette verwenden, um sie beim Versuch sie rauszuziehen nicht zu zerquetschen. Denn dann könnten eventuell in ihr vorhandene Erreger in die Blutbahn des gestochenen kommen.

Übrigens sollte man es tunlichst unterlassen Öl, Klebstoff oder andere Sachen auf die Zecke zu tun, um sie zu damit zu ersticken, denn das verursacht bei ihr enormen Stress und führt zum sofortigen Ausstoß des erregerhaltigen Zeckenspeichels bevor sie erstickt. Damit steigt die Infektionsgefahr noch sehr viel stärker als wenn man schnell nach Hause oder zum Arzt läuft, wo das passende Werkzeug zur Verfügung steht.

Eine Impfung gegen die Borreliose steht derzeit nicht zur Verfügung. Dafür lässt sich der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) durch eine Impfung gut vorbeugen. Die FSME ist eine virale Erkrankung. Die FSME-Impfung schützt jedoch nicht vor der häufigeren bakterielle Borreliose.

Neben der Zecken-Gefahr sind aber auch Allergiker in dieser Zeit besonders betroffen. gegen Allergien gibt es unterscheidliche Mittel, besonders hat mehrere meiner Bekannten dabei weitergeholfen.

 

FSME : Gebiete, Symptome und Impfung 30. Mai 2008

Mit der warmen Briese kommt die Frühsommer – Meningo – Enzephalitis, kurz FSME.

Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit tritt die Viruserkrankung FSME wieder auf. Eine Infektion mit dem FSME – Virus kann schwere Entzündungen des Nervensystems hervorrufen, die letztendlich das Hirngewebe als auch das Rückenmark angreifen kann.

Gebiete mit hohem Infektionsrisiko

Der Überträger dieser Viren ist die uns allseits bekannte Zecke, die sich in Gebieten hoher Gräser und Wälder versteckt hält. Am häufigsten tritt die FSME infizierte Zecke im Süden Deutschlands auf, wo sie in der Stadt und auf dem Lande zu finden ist.

Man kann die Symptome, die nach einer Infektion auftreten können in drei Gruppen zusammenfassen:

- 70 Prozent der Menschen die sich mit dem Virus infizieren, haben meistens keine Symptome auf die sie reagieren könnten. Nur durch einen Arzt durchgeführte Blutuntersuchung gibt dann Aufschluss über eine Erkrankung.
- Bei 20 Prozent der FSME Kranken treten Grippe ähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Husten auf.
- Von einer Infektion des Nervensystems sind 10 Prozent betroffen.

Impfung bei längeren Aufenthalten

Wenn man sich länger in Risikogebieten aufhält, so ist es am sichersten sich einer Impfung gegen den FSME – Virus zu unterziehen. Die Impfung beinhaltet drei Injizierungen des Impfstoffes, wobei die erste und zweite Spritze in einem Zeitabstand von einer Woche, und die dritte nach 2 Wochen verabreicht wird. Der Impfschutz ist nach dem 21. Tag sicher; eine Auffrischung erfolgt alle 12 bis 18 Monate.

Ansonsten reichen bei kurzen Trips in die Natur schon die allgemeinen Schutzmaßnahmen gegen Zeckenstiche, wie schützende Kleidung und das Absuchen des Körpers nach Zecken.