Mit der warmen Briese kommt die Frühsommer – Meningo – Enzephalitis, kurz FSME.

Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit tritt die Viruserkrankung FSME wieder auf. Eine Infektion mit dem FSME – Virus kann schwere Entzündungen des Nervensystems hervorrufen, die letztendlich das Hirngewebe als auch das Rückenmark angreifen kann.

Gebiete mit hohem Infektionsrisiko

Der Überträger dieser Viren ist die uns allseits bekannte Zecke, die sich in Gebieten hoher Gräser und Wälder versteckt hält. Am häufigsten tritt die FSME infizierte Zecke im Süden Deutschlands auf, wo sie in der Stadt und auf dem Lande zu finden ist.

Man kann die Symptome, die nach einer Infektion auftreten können in drei Gruppen zusammenfassen:

– 70 Prozent der Menschen die sich mit dem Virus infizieren, haben meistens keine Symptome auf die sie reagieren könnten. Nur durch einen Arzt durchgeführte Blutuntersuchung gibt dann Aufschluss über eine Erkrankung.
– Bei 20 Prozent der FSME Kranken treten Grippe ähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Husten auf.
– Von einer Infektion des Nervensystems sind 10 Prozent betroffen.

Impfung bei längeren Aufenthalten

Wenn man sich länger in Risikogebieten aufhält, so ist es am sichersten sich einer Impfung gegen den FSME – Virus zu unterziehen. Die Impfung beinhaltet drei Injizierungen des Impfstoffes, wobei die erste und zweite Spritze in einem Zeitabstand von einer Woche, und die dritte nach 2 Wochen verabreicht wird. Der Impfschutz ist nach dem 21. Tag sicher; eine Auffrischung erfolgt alle 12 bis 18 Monate.

Ansonsten reichen bei kurzen Trips in die Natur schon die allgemeinen Schutzmaßnahmen gegen Zeckenstiche, wie schützende Kleidung und das Absuchen des Körpers nach Zecken.

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