Seit dem die Bio-Welle auch Ottonormalverbraucher erreicht hat, gibt es ein Phänomen nicht mehr bzw. kaum noch zu beobachten, doch kann ich es nicht vergessen. Ist man in den 70er und 80er Jahren in ein Reformhaus oder einen Bioladen gegangen, blickte man sowohl bei der Kundschaft als auch bei den Mitarbeitern in müde, blasse und ungesunde Gesichter. So mancher Bioladenverkäufer hatte eine in etwa so glatte und gesunde Haut, wie die verschrumpelten Äpfel, die für nur 5.- DM pro Kilogramm inklusive natürlicher Fleischeinlage erhältlich waren. Ich fand es wenig überzeugend, dass ungewaschene Atomkraftgegner mit Zahnlücken und Häkelpullis engagiert wurden um Verbaucher zu vermitteln, dass Bio-Obst gesund sei.

Aus diesem Grund frage ich mich noch heute, ob Biokost wirklich soviel gesünder ist?

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