Als sich nach der griechischen Mythologie alles Schlechte über die Welt ergossen hatte, brach aber schlussendlich auch die Hoffnung über uns herein.

Alle Menschen, die selber für kürzere oder längere Zeit krank sind oder von der Krankheit von Freunden oder Familienmitgliedern betroffen sind, sollten nie vergessen, dass neben aller Trauer auch immer die Hoffnung bleibt. Wir müssen uns gerade in schweren Zeiten daran erinnern, um wieder neue Kraft zu gewinnen.

Oft vergisst man, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen und sich daran zu erinnern, dass schweren Zeiten auch wieder leichtere und bessere Zeiten kommen. Aus Krankheit Kraft für neue Aufgaben zu schöpfen, das ist die Aufgabe, die uns gestellt wird. Als ich das letzte Mal für längere Zeit im Krankenhaus war, hatte ich das Glück, dass dort Kurse angeboten wurden, wo es von Yoga über Töpferarbeiten bis zu Malen viele Angebote gab, sich mit Dingen zu beschäftigen, die der inneren Einkehr dienten und einen zu sich selbst finden ließen. Wer solche Angebote nicht hat, sollte selber dafür sorgen, dass er wenn möglich nicht den ganzen Tag Illustrierte liest oder fernsieht, sondern sich mit Dingen beschäftigt, die einen beruhigen und von den täglichen Problemen der Welt etwas abschirmen. Nur mit dieser Ruhe kann es gelingen auch die Kraft und Selbstsicherheit wieder zu gewinnen, die man benötigt um zu hoffen. Die Hoffnung ist das, was uns am Leben hält und was uns die Kraft gibt, wieder gesund zu werden.

Advertisements