Bis zum Jahr 2030 soll angeblich die Zahl der Demenzkranken auf etwa zwei Millionen Betroffene ansteigen. Die erklärte kürzlich der Leitendende Arzt der Abteilung für Gerontopsychiatrie der Asklepios Klinik Nord in Hamburg, Claus Wächtler, in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. Der Demenzforscher ruft deshalb dazu auf, sich mehr mit der Krankheit auseinanderzusezten. Es würde nicht ausreichen nur im Bereich der Medikamente Forschungen zu betreiben, sondern ebenso wichtig sei es, ehrenamtliche und professionelle Helfer zu schulen und außerdem die Zahl der Betreuungseinrichtungen zu erhöhen. Die aktuelle Situation sei nicht befriedigend, da die Krankenhäuser nicht ausreichend auf die Betreuung von Demenzkranken eingestellt sei.

Noch wichtiger als die Behandlung ist aber natürlich die Vorbeugung. Körperliche Betätigung, gesundes Essen mit viel Obst und wenig Fleisch und Alkohol seien eine gute Grundlage, um gar nicht erst zu erkranken. Natürlich kennen wir diese Hinweise aus fast jedem Bereich, der sich mit Gesundheit beschäftigt, aber es gibt immer noch zu viele Menschen, die diesen Ratschlägen nicht folgen.

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