Allergiker fürchten den Pollen von Ambrosia artemisiifolia, dem aus Nordamerika stammenden Beifußblättrigen Traubenkraut. Im Vogelfutter reist es um die Welt und die Ausbreitung ist kaum aufzuhalten.

Der Pollen von Ambrosia artemisiifolia, dem Beifußblättrigen Traubenkraut, ist gefürchtet, weil es schon in kleinen Mengen eine allergische Reaktionen hervorruft, es führt schnell zu Asthma und verlängert die Allergiesaison um zwei Monate. »Etwa 15 Prozent der Patienten, die mit einer Allergie zum Arzt kommen, haben Antikörper gegen Ambrosiapollen«, sagt Karl-Christian Bergmann vom Allergiezentrum der Charité in Berlin. »Wie viele tatsächlich krank werden, kann noch niemand sagen.«

Unangenehm aufgefallen ist Ambrosia bisher vor allem in Ungarn, Italien, Frankreich und seiner Heimat Nordamerika. Nun scheint sie sich auch hierzulande auszubreiten. »Im Jahr 2006 haben wir einen starken Anstieg der Pollen festgestellt«, sagt der Allergologe Bergmann, der auch den Deutschen Polleninformationsdienst leitet. »Es werden häufiger größere Pflanzenbestände gefunden«, berichtet Uwe Starfinger vom Julius-Kühn-Institut (JKI), das im Bundesauftrag Kulturpflanzen erforscht. »Offenbar kann die Pflanze jetzt reife Samen bilden, begünstigt durch das wärmere Klima.

AZ-Web

CJD Asthmazentrum Berchtesgaden

ist eine Rehabilitationseinrichtung für AsthmaNeurodermitis,MukoviszidoseDiabetesAdipositas und kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen.

CJD Oberau Health and Activity Lodge

bietet Hilfe bei Übergewicht, problematischem Essverhalten, Entwicklungsstörungen und schulischen Problemen.



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