Ob es nur diesen einen Grund oder noch weitere gibt, dass ist natürlich noch nicht entschieden, doch haben Wissenschaftler jetzt an Mäusen ein Gen entdeckt, das bei Entfernung dazu führt, dass sich die Versuchsmäuse maßlos mit Essen vollgestopft haben. Wir können zwar unsere Gene nicht mit einer Operation austauschen lassen, doch ist es denkbar, dass die Forschung ein Medikament entwickelt, das einen bestimmten Signalstoff aussendet. Laborversuche mit Mäusen hatten bereits in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass der Signalstoff Neurotrophin dazu beiträgt, Appetit und Gewicht zu kontrollieren. Mäuse, denen das entsprechende Gen fehlte, stopften sich maßlos mit Essen voll und wurden fettleibig.

Aufbauend auf den Ergebnissen, könnten neue Medikamente entwickelt werden, die auch den Appetit bei Menschen kontrollieren – vor allem Menschen, bei denen gängige Behandlungen gegen Übergewicht keine Wirkung gezeigt hätten.

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