Die Menschen beschäftigen sich schon seit langem mit der männlichen Potenz und schon immer gab es Wundermittelchen, um müde Männer munter zu machen. Seit dem Viagra auf dem Markt ist, scheint ja das Potenzproblem der Männer zumindest ansatzweise gelöst zu sein und so stürzen sich die Forscher und Mediziner jetzt auf die Frau. G-Punkt aufspritzen ist die zeitgemäße Antwort auf unbefriedigenden Sex. Das Sex aber erstmal im Kopf stattfindet, wird dabei nicht beachtet. Im Zeitalter der kosmetischen Operationen muss sowas operiert werden und währen die Männer nicht so empfindlich, wenn es um ihr bestes Stück gehen würde, dann hätte sich wahrscheinlich auch schon der Einbau einer Steighilfe durchgesetzt.

Für alle, die der Meinung sind,es müsse noch andere Wege für ein erfülltes Sexleben gegeb, habe ich mal eine Liste zusammengefasst, die natürlich nach jedem Geschmack und Sextyp noch erweitert werden kann.

  1. Körperliches Wohlbefinden ist natürlich erstmal eine wichtige Voraussetzung für guten Sex. Wer mit Wehwehchen zu kämpfen hat, der kann auch meistens nicht richtig entspannen und genießen.
  2. Die richtige Ernährung spielt eine große Rolle. Wer sich mit großen Mahlzeiten den Bauch vollschlägt, der hat selten mehr als einen Quicky zu bieten und darf sich nicht wundern, wenn mit der Zeit der Sex schlecht wird.
  3. Man muss sich einfach mal Zeit nehmen. Wer schon beim Vorspiel an die nächsten Termine denkt oder an den Tatort, der in 20 Minuten beginnt, der kann einfach keinen guten Sex haben
  4. Vertrauen spielt eine zentrale Rolle. Wenn ich meinem Partner nicht vertraue, wenn ich nicht in der Lage bin mit ihm über Sex und über sexuelle Phantasien zu reden, dann ist der Sex kein Miteinander, sondern gleicht eher einer Selbstbefriedigung mit Hilfe des Anderen.
  5. Rauchen und Alkohol sind Sex-Killer, jedenfalls was die Blutzirkulation betrifft, die bei männlichen Erektionschwierigkeiten eine Rolle spielt.
  6. Versagensängste müssen unbedingt besprochen werden, denn hat es beim Mann einmal nicht so geklappt, dann fängt er meistens an an sich selber zu zweifeln. Im ungünstigen Fall kann das zu einem lang andauernden Versagen führen. Wird einem im Gespräch mit dem Partner der Leistungsdruck genommen, kann man mit mehr Selbstsicherheit über solche Zeiten hinwegsehen.
  7. Man sollte sich für eine erotische Atmosphäre Zeit nehmen und vielleicht auch den bevorzugten Ort entsprechend etwas ausstatten. Ob nun Kerzenlicht oder Halogenscheinwerfer, dass muss jeder für sich hearausfinden, aber je mehr Mühe man sich gibt, umso besser wird auch das Ergebnis. Man kann Sex zelebrieren, wie sie es tun, ist nicht wichtig, nur tun sie es.
  8. Übung macht den Meister. Wer in der Hektik des Alltags ständig zu müde ist, um mit seinem Partner noch ein erotisches Abendteuer zu erleben, der darf sich nicht wundern, wenn der Sex immer schlechter wird. Bei allen anderen Tätigkeiten sehen wir schnell ein, dass man es ohne Übung verlernt, nur beim Sex sind wir der Meinung, dass wir als Naturtalent geboren und stets bereits sind. Wer nicht mindestens zwei bis dreimal in der Woche mit dem Partner Sex hat, der wird nur schwerlich ein erfülltes Sexleben haben. Man vergisst die Vorlieben und Eigenarten des Partners und nach wenigen Wochen kann man eigentlich bei Null anfangen.
  9. Sexuelle Phantasien sind ein zentraler Bestandteil von Sex. Wer seine sexuellen Phantasien immer nur für sich behält ohne mit dem Partner darüber zu sprechen, der beraubt sich der größten Lustquelle, die die Natur für uns bereit hält. Nur wer seine sexuellen Phantasien mit dem Partner teilen kann, der wir auch guten Sex haben.
  10. Last but not least, in ganz seltenen Fällen sind körperliche Faktoren Schuld an Erektionsstörungen. Sollten trotz aller Tipps Probleme bestehen, so darf man nicht den Gang zu Urologen scheuen, denn die Behandlung bzw. der Ausschluss körperlicher Ursachen ist möglich und sinnvoll.
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