Wir wissen, dass sich hunderte von Bakterien in unserem Mund befinden, die sich beim Küssen auch auf den Partner übertragen. Bisher gingen die Wissenschaftler davon aus, dass dieser Austausch nur positive Folgen hat, da die eigene Körperabwehr aktiviert und das Immunsystem gestärkt wird, doch der Forscher Howard Jenkinson von der englischen Universität Bristol hat jetzt noch eine andere Theorie:

Beim Zähneputzen können blutende Wunden im Zahnfleisch entstehen, durch die Bakterien in den Körper eindringen und dort die Blutgerinnung beeinträchtigen. Es kann zu Blutgerinnsel kommen, die das Risiko für einen Herzinfarkt in sich bergen. Ich glaube wenn sie bis jetzt kein Zahnarztangst hatten, dann jetzt.

Problematisch kann es für alle werden, die sich zu selten oder zu heftig die Zähne putzen. Der Rat ist also, regelmäßig und schonend zu putzen, damit sich nicht zu viele Bakterien im Mund ansammeln können und damit keine Wunden im Zahnfleisch entstehen. Es gibt außerdem viele verschiedene Desinfektionsmittel, mit denen man sich vor dem Zähneputzen den Mund spülen kann. Dann sind die Bakterien für eine Weile aus dem Mundraum verschwunden und wenn beim Putzen doch mal eine Wunde entsteht, dann schließt sie sich schneller.

Besonders Menschen, die schon Probleme mit dem Herzen haben, sollten diesen Rat befolgen.

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