Was jeder am eigenen Leib spüren kann, hat jetzt ein Wissenschaftlerteam der Universität Münster in einer Untersuchung bestätigen können. Kalorienreiche Nahrung und fettes übermäßiges Essen schlagen nicht nur auf den Magen, sondern auch auf das Gedächtnis. Eine kalorienreduzierte Ernährung dagegen verbessert offenbar die Gedächtnisleistung bei älteren Menschen. An der Studie haben 51 gesunde Menschen zwischen 50 und 79 Jahren teilgenommen. Die Testpersonen hatten ein durchschnittlichen Mass-Index (BMI) von 28, was einem ganz leichten Übergewicht entspricht. Der Test belegte sowohl eine langfristige als auch eine kurzfristige Verbesserung der Gedächtnisleistung bei kalorienreduzierter Ernährung.

Man sagt zwar, ein leerer Bauch studiert nicht gerne, aber dieses Sprichwort stammt aus einer Zeit, als an McDonalds & CO noch nicht zu denken war. Heute geht es in Deutschland nicht mehr darum, ob ein Mensch Hunger leidet, sondern ob er sich gut und gesund ernährt oder ob er übermäßig isst.

Für mich bestätigt die Untersuchung, dass man zu keiner Zeit des Tages zu viel essen sollte, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten. Große Portionen machen träge und denkfaul, viele Menschen klagen auch über Müdigkeit nach dem Mittagsessen, denn der Körper benötigt seine Energie zum Verdauen und nicht zum Arbeiten. Wer das nicht glauben möchte, der kann ganz einfach bei sich selber einen Test machen. Einfach ein paar Wochen lang ein Tagebuch schreiben, in dem man notiert, was man wann gegessen hat und wie jeweils das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit war. Wer sich nicht selber beschummelt, der müsste nach kurzer Zeit bestätigen, dass tagsüber kleine Portionen fit halten.

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