Für eine lange Zeit galt das Burnout als eine klassische Managerkrankheit. Es ist übrigens bis heute noch keine klassifizierte Krankheit . Jetzt sind alle Berufsgruppen, sogar Hausfrauen davon betroffen. Besonders anfällig dafür sind Personen zwischen 30 und 50 Jahre, aber auch Unter-20-Jährige haben damit bereits Erfahrung gemacht.

Bevor gar nichts mehr geht, wird ein mehrstufiger Prozess durchlaufen, der sich oft über Jahre hinweg ziehen kann. Und die Betroffenen bemerken lange nicht, dass sie sich schon mitten drin befinden. Sie spüren zwar die Stresssymptome ihres Körpers wie Erschöpfung, Gereiztheit, Kopfschmerzen oder Depression, nehmen sie aber in der Regel falsch wahr.

Ursachen für Burnout sind hochgesteckte Ziele, ständige Erreichbarkeit, Überlastung und Unterforderung, aber auch wenn man eigene Bedürfnisse nicht beachtet.

Wurden früher die Stresshormone Cortisol und Adrenalin in Gefahrensituationen ausgeschüttet, um das Überleben zu sichern, scheinen sie dieses heute fast zu erschweren. Durch die permanente Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin kommt es zu einer ständigen Vergiftung, die Körper und Psyche schwächt.

Forscher raten zu regelmäßigen Pausen , am besten alle 1,5 Stunden. Außerdem muß man Grenzen ziehen, auf seine eigenen Bedürfnisse hören und im eigenen Tempo leben.

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