Eine immer noch angewandte und in einen Augen zweifelhafte Methode bei blockierten Wirbeln ist das Einrenken durch einen Sportmediziner, Orthopäden oder Chiropraktiker. Wer selber schon mal Erfahrung damit gemacht hat, der wird mir bestätigen, dass der Vorgang immer etwas Unheimliches an sich hat, weil starke Kräfte auf die Wirbelsäule wirken und man das Gefühl hat, wenn da was schief geht, dann sitzt man im Rollstuhl. Und es ist ja auch berechtigt, denn es kommt beim Einrenken sehr wohl zu Fehlern.

Erst kürzlich wurde einer Frau Schmerzensgeld vom OLG Oldenburg zugesprochen, weil die nach der Behandlung unter Sehstörungen, Übelkeit und Taubheit in den Fingerkuppen litt, weil bei der Behandlung die Schlagader im Halswirbelbereich verletzt wurde. Der Arzt hatte sie nicht über mögliche Risiken aufgeklärt und muss nun für seinen Behandlungsfehler zahlen.

Es gibt verschiedene alternative Methoden, die sanfter und nicht mit so hohen Risiken behaftet sind. Die Osteopathie ist zum Beispiel ein Gebiet, das sich damit beschäftigt, es gibt aber auch die Dornmethode oder die sanfte Chiropraktik nach Ackermann. Wer mehr dazu wissen will, kann hier nachsehen.

Da ich immer öfter davon höre, dass Ärzte leichtfertig mit der groben Methode des Einrenken umgehen, das es tatsächlich zu Schäden bis hin zur Lähmung kommt, dann kann ich nur jedem Menschen davon abraten, sich von seinem Arzt einrenken zu lassen. Bei mir wurde es einmal im Brustwirbelbereich gemacht und ich kann nur sagen: NIE WIEDER!!!!

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