Die schmerzlindernde Wirkung von Cannabis wurde von Britischen Forschern in einer Studie belegt. Die Lizenz, eine Reihe von Medikamenten zu testen, wurde einem Pharma Unternehmen von der Regierungsseite erteilt.

Cannabis kann Krebs nicht heilen. Doch ein Extrakt der Pflanze wirkt gegen Begleitserscheinungen, die eine Ekrankung an Krebs und die entsprechende Therapie mit sich bringen.

Cannabis kann den starken Gewichtsverlust aufhalten, an dem viele Krebspazieneten leiden, ausserdem kann es auch als Schmerzmittel dienen. In Cannabispflanzen ist Delta-9-THC (Tetrahydrocannabinol) enthalten. Die Substanz lindert Schmerzen, regt den Appetit an, hemmt den Brechreiz und sorgt für eine gute Stimmung.

„Das macht Cannabis zu einem guten Mittel bei so genannten multisymptomatischen Krankheiten“, sagen Forscher.

Viele Krebskranke leiden nicht nur unter Tumorschmerzen, sondern auch unter Depressionen, die durch die Krankheit mitverursacht sind.

Zudem verändert sich der Stoffwechsel bei vielen Patienten durch den Tumor oder durch die Chemotherapie so, dass sie unter Abgeschlagenheit und Brechreiz leiden.

Cannabis verändert die Schmerzimpulse, so dass sie etwas gebremst im Gehirn ankommen. Insbesondere in Kombination mit den Opiaten, die zur Therapie starker Schmerzen eingesetzt werden, wirken Cannabinoide gut.

In Deutschland darf jeder Arzt seinen Patienten Cannabis verschreiben, und zwar auf einem Betäubungsmittelrezept. Eine gute Beratung ist aber notwendig, man kann seinen eigenen Arzt fragen oder ein Ärzteverzeichnis benutzen, um einen Arzt in ihrer Nähe zu finden.

Bisher gab es lediglich ein Cannnabismedikament (Handelsname: Marinol von der US-Firma Unimed Pharmaceuticals). Es hat zwar keine Zulassung in Deutschland, kann aber aus internationalen Apotheken importiert werden.

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