Wer schon mal das Vergnügen hatte, sich mit einem Nierenstein rumzuplagen, der weiß über die Höllenschmerzen bescheid, die solche ein Stein verursachen kann. In Deutschland leiden pro Jahr etwa 1,2 Millionen Menschen unter den kristallinen Gebilden in Nieren oder Blase. Damit hat sich die Anzahl der Betroffenen in den letzten Jahrzehnten verdreifacht. Die Gründe für die Bildung von Nierensteinen sind vielfältig, doch unsere veränderten Eßgewohnheiten sind eine Erklärung für die drastische Zunahme in den letzten Jahrzehnten.

Normalerweise machen sich Nierensteine durch kolikartige Schmerzen in der Nieren- oder Bauchgegend bemerkbar. Frauen berichten, dass die Art und die Intensität fast mit Wehenschmerzen zu vergleichen ist. Steine bis zu 6mm Größe werden normalerweise auf natürlichem Weg über die Blase ausgeschieden, sind die Steine deutlich größer, bleibt oft nur eine operative Entfernung als letztes Mittel. Im Gesundheitsforum www.imedo.de findet man Hinweise auf alternative Methoden der Nierensteinentfernung.

Zum Vorbeugen gegen Nierensteine ist es wichtig regelmäßig ausreichend Wasser zu trinken und sich zu bewegen. Es kann immer wieder vorkommen, dass sich kleinste Steinchen in der Niere bilden (Nierengrieß), die aber bei regelmäßiger Bewegung und Wasserzufuhr schmerzlos von alleine abgehen. Wer schon Probleme mit Nierensteinen hatte, der muss ganz besonders auf seine Lebensgewohnheiten achten, denn übersehene Nierensteine können im schlimmsten Fall zu einem Nierenversagen führen.

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