Eine gute Nachricht für alle werdenden Mütter: In den USA haben Forscher jetzt einen Bluttest entwickelt, mit dem die Trisomie 21 zuverlässig nachgewiesen werden kann. Bisher war es üblich den sog. Triple-Test zu machen, bei dem aber lediglich eine normale oder erhöhte Wahrscheinlichkeit für den Gen-Defekt nachgewiesen werden konnte. Absolute Sicherheit brachte bis heute nur die umstrittene Fruchtwasseruntersuchung, bei der es zu Infektionen und sogar zu Fehlgeburten kommen kann.

Die US-Forscher um Stephen Quake nutzen in dem neuen Verfahren die Tatsache, dass sich während einer Schwangerschaft im Blut der Mutter auch Teile vom Erbgut des Kindes befinden. Diese werden aufgespürt und auf ihre Häufigkeit untersucht. Bei Untersuchungen wurden bisher zuverlässig Trisomien 21 (Down-Syndrom), Trisomien 18 (Edward-Syndrom) Trisomie 13 (Patau-Syndrom) bereits in der 14. Schwangerschaftswoche diagnostiziert.

Der Umgang mit dem Down-Syndrom ist umstritten, denn die Menschen mit diesem Gen-Defekt können trotz ihrer Behinderung ein menschenwürdiges Leben führen. Aus diesem Grund gibt es viele, die in der Diagnose „Down“ keinen Grund zur Abtreibung sehen. Vielmehr müsste der Umgang mit Behinderten verbessert werden. Zu wenig Menschen wissen über die Krankheit Bescheid, leider haben daran auch die bekannten Filme mit Schauspielern mit Down-Syndrom nicht wirklich etwas geändert.

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