Das Wort Placebo ist inzwischen schon so berühmt wie ein Hollywoodstar. Mancheiner meint das Hollywoodstars an sich Placebos sind. Ich will aber diesmal ernst über Placebos und Medikamente reden, weil ich finde, dass in Placebos sehr viel steckt.

Praktisch steckt da nicht mehr drin, als das was in jedem Menschen drin steckt. Das heisst, ein Placebo gibt die Illusion von externer Hilfe, die den eigenen Körper dazu anregt mit der Krankheit zu kämpfen. Somit ist das eine psychische Angelegenheit die eine sehr positive Wirkungen auf den Körper hat. Ein Beispiel: Schmerzen werden sehr effizient mit Placebos bekämpft. Buddistische Mönche sind der extreme Fall, die sich vollkommen kontrolieren können: sie spüren keinen Schmerz, also viel mehr als nur den Schmerz zu ignorieren.

Ich finde Placebos so wichtig, besonders weil Menschen heute viel zu viel Medikamente nehmen. Für jede Kleinigkeit gibt es ein Mittel, das in der Zeit mehr Schaden als Nutzen bringt. Vorhin ging es darum, dass Antibiotika nicht mehr so wirksam sind. Ein gutes Mittel wäre das Einsetzen von Placebos. Zum Beispiel Kindern könnte man Placebos geben, oder seinem Lebenspartner. Um so grauenvoller der Geschmack um so besser funktioniert es. Probiert es mal aus!

Hier zwei Erfahrungen: meine Grossmutter hat nie an Medikamente geglaubt, und immer als sie welche genommen hat, war sie sicher, dass sie nicht helfen würden- und deshalb hat es auch nie geholfen. Eine Freundin hat einen Sohn, der etwa 8 Jahre alt ist. Irgendwie ist er sehr Gläubig. Neulich war er sehr krank, und nichts hat geholfen. Dann hat sie ihn zu einem Pfarrer gebracht, und sie haben zusammen gebetet. Schon am nächsten Tag ging es ihm viel besser.

Ich freu mich schon von euren Erfahrungen zu hören.

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