Seit 2004 sind Ärzte dazu verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden.

Hierdurch soll verhindert werden, dass Ärzte auf dem einmal erworbenen Bildungsstand stehen bleiben.und sich neuen Erkentnissen verschließen.

Pro absolvierter Fortbildung erhält jeder Arzt Punkte, innerhalb von fünf Jahren muss er 250 ansammeln.

Da viele Ärzte diese Fortbildungen am liebesten von Zuhause aus absolvieren wollen, haben sich eine Vielzahl an Onlineportalen gegründet, die solche Fortbildungskurse anbieten und die entsprechenden Punkte gutschreiben können.

Spiegel-online berichtet, dass „Trotz der aufwendigen Programmierung und Aktualisierung der Lernmodule … kaum einer der CME-Anbieter Geld” verlangt. Hintergurnd scheint zu sein, dass die Onlineportale verdeckt bis offen von den Pharamaunternehmen gesponsort werden.

Auf eine entsprechende Strafanzeige stellte nun das Bundeskartellamt fest, dass es sich hierbei um „als Fortbildung getarnte Werbemaßnahmen“ handelt.

Die Bundesärtzekammer, teil diese Auffassung des Bundeskartellamtes nicht, sondern meint, dass “transparentes Sponsoring in Bezug auf Fortbildungsmaßnahmen“ zulässig sei. Anscheinden kommt es jetzt zu einem Strafverfahren des Bundeskartellamtes gegen eine Landesärztekammer.

So begrüßendswert die ärtzliche Fortbildung ist, so muss man doch feststellen, dass es, wenn es sich dabei wirklich um verdeckte Werbung oder pvc banner der Pharmaunternehmen handelt, diese für die Patienten zum Nachteil gereicht. Denn für die Patienten ist es notwendig, dass der behandelnde Arzt wirklich unabhängig und ohne kommerziellen Hintergedanken behandelt.

Solche Meldungen führen leider dazu, dass immerweniger Menschen wirklich noch Vertrauen in ihre Ärzte haben. Aus diesem Grund haben online Ärztebewertungen immer stärkeren Zulauf, da es hier den Patienten wenigstens Möglich ist, eigene Erfahrungen und Empfehlungen innerhalb der Onlinepatientengemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

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