Wer weiß heute noch, wie schwer es Frauen hatten im Beruf des Arztes akzeptiert zu werden. Dorothea Erxleben war 1754 die erste Deutsche, die Ärztin wurde, Elizabeth Blackwell legte 1849 als erste Frau in den USA das Doktorexamen ab.

Heute gehören Ärztinnen glücklicherweise zum alltäglichen Anblick in Krankenhäusern und Arztpraxen, aber dafür war ein langer Kampf nötig, denn nicht nur die männlichen Kollegen waren früher mit weiblicher „Konkurrenz“ nicht einverstanden, sondern auch Patienten lehnten es strikt ab, sich von einer Frau behandeln zu lassen. Besonders kuriose Züge nahm dieser Umstand in islamischen Ländern an, wo männlichen Ärzten es untersagt war, eine Frau bei der Behandlung anzufassen. Hier wäre es doch eine wunderbare Lösung gewesen Frauen den Zutritt zum Arztberuf zu ermöglichen.

Es gibt eine lange Liste von Frauen, die sich ihren Beruf erst erkämpfen mussten und ich finde man sollte sich manchmal daran erinnern, dass die Errungenschaften unserer Zeit nicht immer selbstverständlich waren. Von mir gibt es jedenfalls Hochachtung für diese Frauen, die sich gegen alle Widerstände durchgesetzt haben. Was wäre die Welt ohne Frauen oder mit Frauen, die nur am Herd stehen oder die Kinder hüten!

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