Bei einer Darmreinigung werden Schlacken, also Giftstoffe, im Körper gelöst und ausgeschieden. Normalerweise sollte der Körper diese Aufgabe von alleine Übernehmen, doch kann es unter Umständen nötig sein, die Reinigung anzuregen und zu unterstützen. Unsere Nahrung ist nur in den seltensten Fällen so ausgewogen, dass der Darm z.B. ohne Hilfe regelmäßig eine Selbstreinigung vornehmen kann. Gerade im Darm ist es aber besonders wichtig, denn hier befindet sich unser Immunsystem, ohne das wir uns nicht erfolgreich gegen Krankheiten wehren können. Die Darmschleimhaut kann sich mit einem Schleimbelag bedecken, der sowohl die Absorbierung von Nährstoffen als auch die Ausscheidung von Schadstoffen behindert.

Wir treffen viele Entscheidungen mit dem „Bauchgefühl“, doch wir achten nicht darauf, dass dieses nicht durch negative Einflüsse gestört ist. Wer einen kranken Darm hat, der fühlt sich oft schlapp und unmotiviert ohne zu wissen, dass diese Zustand nur durch einen verdreckten Darm hervorgerufen wird. Betrunken würden wohl die wenigsten von uns wichtige Entscheidungen treffen, mit einem kranken Darm hören wir, teilweise zwangsweise, aber auf unseren Bauch. Seltsam, oder? Ich glaube, um zu diesem Thema noch was zu sagen, wir sind uns gar nicht bewusst, wie oft wir auf unser Bauchgefühl hören. Die meisten Menschen denken, sie würden ihre Entscheidungen rational mit dem Kopf treffen, aber das stimmt nicht. Wir hören öfter als wir denken auf unser Gefühl. Manchmal hindert uns unser Gefühl sogar daran Dinge zu tun, die unser Kopf eigentlich möchte. Ich will hier nicht mit Beispielen aufwarten, denn wer mal nachdenkt, der kommt selber darauf, dass er seine wichtigen Entscheidungen im Leben mit dem Bauch getroffen hat. Ich sage nur ein Stichwort, nämlich Liebe. Da wird keiner von sich behaupten, dass er seinen Partner nach rationalen Gesichtspunkten ausgesucht hat.

Also gibt es einen guten Grund mehr, das Organ, was uns vor Krankheiten schütz besser zu pflegen, denn wir benutzen es auch „zum Denken“

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