Ich finde immer häufiger Warnungen vor unkontrolliertem Fasten. Was uns auf Fastenwanderungen und sonstigen Kursen immer wieder als das Allheilmittel gegen Krankheiten verkauft wird, scheint offensichtlich unter entsprechenden Bedingungen sogar schädlich zu sein.

Fasten ist historisch ein normaler Vorgang, der religiöse Hintergründe haben kann oder einfach durch Missernten unfreiwillig geschah. Der Darm und der Körper werden dabei gereinigt, Schlacken werden abgebaut und natürlich nimmt man auch ab. Bei der Fastenkur wird dem Körper zuerst Wasser verloren geht, macht eine Fastenkur keinen Effekt für das Gewicht, denn das verlorene Wasser nimmt er sofort nach dem Fastenbrechen wieder auf. Schlacken werden auch nicht abgebaut, denn der Körper hat seine eigenen Reinigungssysteme und braucht nicht die Unterstützung einer Nahrungsmittelknappheit. Wer sich „gesundfasten“ will, der sollte einfach mal eine Zeit lang weniger Fleisch essen, weniger Zucker zu sich nehmen und viel Wasser trinken, denn das unterstützt die natürliche Körperreinigung. Richtiges Fasten schadet nur dem Körper, denn es setzt ihn einem unnötigen Stress aus. Fragen sie dazu mal ihren Arzt und glauben sie nicht jeder Werbebroschüre, die ihnen in die Hände fällt, denn in der Medizin ist Fasten alles andere als eine gern gesehene Maßnahme.

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