Eine „Trinkerleber“ muss nicht unbedingt vom Alkohol stammen, denn es gibt auch viele andere Stoffe, die unserer Leber gefährlich werden können. Neben dem Alkohol sind Fette und Fruchtzucker die Bestandteile unsere Nahrung, die der Leber zu schaffen machen können.

Wir können in unserer Nahrung nicht auf Fette und Fruchtzucker verzichten, aber wir können unsere Speisepläne so gestalten, dass ein Ausgleich geschaffen wird. Für die Leber sind Ballaststoffe und Probiotika sehr günstig und daher wichtiger Bestandteil der täglichen Nahrung. Ballaststoffe findet man in langfaserigen Gemüsen wie Spargel, Rhabarber und es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel. Wertvolle Milchsäurebakterien findet man in frischem Sauerkraut und probiotischem Joghurt. Schon ein Joghurt am Morgen kann Wunder wirken, besonders bei Menschen, die bereits mit der Leber Probleme haben. Außerdem hilft er auch bei verschiedensten Darmerkrankungen. Wie ich selber festgestellt habe ist es noch besser, wenn man mit dem Joghurt frische Preiselbeeren ist, denn diese sind fast so etwas wie ein Allheilmittel für Erkrankungen der inneren Organe. Etwas abgeschwächt gilt das im übrigen für alle blauen Früchte, denn der Farbstoff enthält Verbindungen, die frei Radikale in unserem Körper binden und damit auch vor Krebs schützen.

Da Sauerkraut, wie der Name schon sagt, sehr sauer ist, sollte man nicht zu viel davon essen, sondern noch andere Gemüse oder Nüsse zu sich nehmen. Bei Nüssen aber bitte aufgepasst, sie sind sehr kalorienhaltig. Viele Menschen wissen nicht, dass eine Tüte Müsli mehr Kalorien hat als eine Tüte Gummibärchen.

Advertisements