Es sieht so verlockend aus, wenn sich blutjunge Schönheiten im Fernsehen oder in Magazinen die Creme XY auftragen oder mit dem Lippenstift und Eyeliner XY ihren Schlafzimmerblick betonen. Die Damen unter uns lassen sich beim nächsten Einkauf nur zu gerne davon verlocken, auch wenn sie sich bewusst sind, dass sie trotzdem am nächsten Morgen aussehen wie vorher und nicht wie Heidi Klum.

Was wenige kennen ist das Gefahrenpotential, das von solchen kosmetischen Produkten ausgeht, denn im Gegensatz zu Lebensmitteln gibt es bei Kosmetik keine Kennzeichnungspflicht. Wer trotzdem wissen möchte, was er sich auf die Haut schmiert oder über die Lippe beim nächsten Essen in sich aufnimmt, der kann im Internet unter www.kosmetikanalyse.com nachlesen. Hier findet man eine Verbraucherplattform und man kann auf ganz einfache Art herausfinden, welche Kosmetika bedenklich sind und welche nicht.

Wer dem ganzen nicht traut, der kann in Zukunft seine Salben auch selber machen. Es ist wirklich nichts einfacher als dass und es macht viel Spaß. Ich habe es gerade gestern versucht und sofort Erfolg gehabt. Einfach ein die nächste Apotheke gehen und Ringelblumenblüten kaufen, dann noch Bienenwachs und Olivenöl und fertig sind die Zutaten. Wie die Salben genau hergestellt werden, dass lest euch bitte selber im Internet durch, es gibt eine große Anzahl von Anleitungen und jeder hat da so seine Vorlieben. Ich habe einfach über einem Wasserbad die Blüten zehn Minuten im Öl baden lassen und dann abgeschöpft. Danach habe ich das Bienenwachs (ca. 100g pro Liter Öl) in das warme Öl gegeben und schmelzen lassen. Solange das Öl noch warm ist kann man es dann in eine Dose gießen und danach abkühlen lassen. Das war es schon und man hat garantiert keine allergieauslösenden chemischen Inhaltsstoffe.

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