Kuren sind schon solange bekannt, wie es Menschen gibt. Ob gesund oder krank genießt es der Mensch sich an Orten aufzuhalten, an denen er Körper und Seele entspannen kann. In Osteuropa gibt es viele Kurorte, die eine lange Tradition haben und nun wieder von den Menschen entdeckt werden, die sich zur Zeit des Kommunismus dort nicht hingetraut haben. Ob Karlsbad, Marienbad oder die Schwarzmeerküste, der Tourismus hat überall eingesetzt, auch weil vielfach die Angebote im Preis deutlich unter denen liegen, die man in Deutschland, Frankreich oder Amerika bezahlen muss. Reisebüros bieten inzwischen zahlreiche qualitativ hochwertige aber preiswerte Kuren an. Die Bedingungen, die man vor Ort antrifft sind zwar häufig noch nicht ganz mit denen westeuropäischer Einrichtungen zu vergleichen, doch die ärztliche Betreuung ist dafür teilweise sogar besser. Ärzte in Osteuropa genießen eine lange hochwertige Ausbildung, sind in der Regel „up to date“, was die neuesten Erkenntnisse der Medizin betrifft und sind sehr motiviert. Schönheitsoperation, Kuren, künstliche Befruchtungen oder Zahnbehandlungen werden mit der gleichen Qualität ausgeführt, wie im „Paradies“ Westeuropa. Wer kein Englisch spricht, der sollte sich allerdings vorab erkundigen, ob vor Ort Deutsch gesprochen wird, denn sonst könnte der Urlaub mit eingebauter ärztlicher Behandlung schnell zum Problem werden.

Fragen sie am besten in ihrem Reisebüro nach oder fahren sie erst mal als Tourist in das Land, bevor sie sich unters Messer legen. Wer sich nicht wohlfühlt und kein Vertrauen zu den Menschen vor Ort aufbauen kann, der ist nicht gut beraten, um ein paar Euro zu sparen, seine nächste „Brücke“ in Prag einsetzen zu lassen. Dann sollten sie die Karlbrücke besuchen, die Porzellanbrücke aber besser in Erkenschwick einsetzen lassen.

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