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Wer kennt es nicht. Man wacht morgens auf und verspürt eine starke Lust auf Sex. Bei Männern entsteht die sog. Morgenerektion, bei Frauen schwellen Klitoris und Schamlippen an. Doch warum ist das so? Sind es die erotischen Träume, die uns in der Nacht beschäftigt haben? Oder ist es eine Art Testlauf des Körpers, der sehen will, ob nach alles ordnungsgemäß funktioniert? Bei Männern jedenfalls ist das Fehlen einer „Morgenlatte“ ein eindeutiger Hinweis auf eine erektile Dysfunktion, wie im Schlaflabor bewiesen wurde. Auch im Schlaf erigiert das männliche Glied mehrmals pro Nacht.

Die Forscher haben bei ihren Test einen Zusammenhang zwischen der Schlafapnoe und der erektilen Dysfunktion festgestellt. Bei 70% der Patienten, bei denen während des Schlafes die Atmung aussetzte, konnten auch Durchblutungsprobleme im Penis festgestellt werden. Es ist bekannt, dass die mangelnde Durchblutung in beiden Fällen ursächlich ist, deren Regulierung vom gleichen Steuerungsorgan bestimmt wird. Dies gilt für Männer ebenso wie für Frauen, bei denen die Schamlippen ebenfalls zu wenig durchblutet sein können.

Der Effekt, dass unsere Geschlechtsorgane in der Nacht phasenweise stärker durchblutet werden tritt in jedem Lebensalter auf. Säuglinge haben ebenso eine bis zu einer Stunde andauernde Erektion wie auch Greise, die schon lange nicht mehr zu einer sexuellen Erektion in der Lage sind.

In der Tat sind unsere Träume der Grund dafür, dass wir des nächtens erigieren. Der Körper macht einen Probedurchlauf, stimuliert durch „feuchte Träume“, an die wir uns nur ganz selten am nächsten Morgen erinnern können. Bei wem diese nächtlichen Durchblutungen ausbleiben, der sollte sich vom Arzt untersuchen lassen und eventuell eine zeitlang auf die allgemein bekannten Hilfsmittel in Tablettenform zurückgreifen.

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