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Zu Beginn erst mal eine kleine Deutschstunde. Es gibt immer noch Menschen, die „vollschlank“ mit „voll schlank“ verwechseln. Unsere Mütter wissen es noch, doch die heutige Jugend kennt den Begriff „Vollschlank“ nicht mehr. Er setzt sich aus den beiden Worten „Voll“ und „Schlank“ zusammen und bezeichnet einen Menschen, der nicht richtig dick ist, aber eben ein bisschen mehr auf den Rippen hat – eine höfliche Umschreibung für Übergewicht.

Inzwischen gibt es immer mehr Studien, die belegen, dass etwas Fett auf den Rippen sogar hilfreich für ein langes Leben ist. Amerikanische Lebensversicherungen wissen das schon lange, allerdings beschäftigt sich die Forschung etwas genauer mit dem Thema, denn man hat herausgefunden, dass es sehr auf die Verteilung des Fettes ankommt. Konzentriert sich das Fett alleine auf den Bauch, wie es vor allem bei Männern der Fall ist, dann wird die Entstehung von chronischen Erkrankungen begünstigt. Verteilt sich das Fett dagegen auf den ganzen Körper, dann senkt es das Sterblichkeitsrisiko.

Nun können wir uns leider nicht aussuchen, wo unser Körper seine Fettpolster ansetzt, das entscheidet er ganz alleine. Wir können aber eine Magersucht durch Essen entgegenwirken, denn die Spindeldürren haben in jedem Fall keinen gesunden Körper. Unterernährung macht den Körper anfällig für fast jede Art von Erkrankungen.

Je älter ein Mensch ist, umso wichtiger sind die Faktoren Körperfett und gesunde Ernährung, denn in jungen Jahren kann der Körper eine Mangel- oder Überernährung besser ausgleichen. Die Studien zum Thema Übergewicht werden erst aussagekräftig, wenn die an Personen mit einem Lebensalter von über 50 Jahren durchgeführt werden, denn dann hat der Körper weniger Energie, um die negativen Folgen von Übergewicht oder Magelernährung auszugleichen. Unter dem Phänomen leiden auch günstige Versicherungen, da sie Finanzierungskonzepte entwickeln müssen.



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