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Zwischen Ärzten und Patienten gab es schon immer einen Konflikt: Patienten müssen ihren Ärzten vertrauen, aber diese sind nicht immer vertrauenswürdig. Fehler bei Behandlungen kommen öfter vor als man erwartet. Die EU Kommision schätzt, dass jede zehnte Behandlung Fehler mit sich bringt. In Deutschland allein werden etwa 40.000 Fälle vor Gericht gemeldet, aber die unofiziellen Zahlen sind viel höher; so schätzen Experten und die EU Kommision, dass in dem EU Raum etwa 15 Millionen Fehlbehandlungen pro Jahr vorkommen.

Momentan ziehen die Patienten den Kürzeren, denn wenn sie falsch behandelt wurden, bleibt ihnen nur zu klagen und einen sehr mühsamen Weg zu gehen. Die EU soll jetzt neue Regelungen bringen, die es den Patienten leichter macht zu klagen. Im Moment muss der Patient alle Beweise bringen. In Zukunft wird der Arzt beweisen müssen, dass sein Fehler keine Schäden verursacht hat, wenn ein Behandlungsfehler durch ein Gutachten festgestellt wurde.

Diese Massnahmen sollen die EU Bürger vor unkompetenten oder unaufmerksamen Ärzten schützen. Noch ist unklar wann es dieses Gesetz geben soll. Momentan hat man keine andere Wahl als seinem Arzt zu vertrauen, oder einen Arzt im Internet zu suchen, dem viele vertrauen und der gut bewertet wurde. Zum Beispiel im Ärzteverzeichnis.

Statistiken zeigen dass meist gegen Chirurgen, Orthopäden, Internisten und Gynäkologen geklagt wird.

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