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Eine großangelegte Studie in Norwegen, die mehr als 100.000 Frauen in den Jahren 1996 – 2001 erfasst hat, legt nun nahe, dass positive Krebsbefunde häufig zu schnell zu einer Krebsdiagnose mit der ansprechenden nachfolgenden Behandlung führen. Es wurde dazu umfangreiche Studien betrieben, die nun belegen, dass unzählige Frauen zu früh und unbegründet operiert und bestrahlt wurden. Es ist ja auch hierzulande bekannt, dass bei der Mammografie Fehler geschehen und zwar in nicht geringer Zahl, was aber bisher nicht bekannt war, dass sich kleine Tumore oft selbst zurückbilden.

Die Studienergebnisse sind im Fachblatt „Archives of Internal Medicine“ und sollen nach Aussagen der Wissenschaftler keine Zweifel an der Richtigkeit der Reihenuntersuchungen aufkommen lassen, jedoch gilt bei einer Krebstherapie zukünftig etwas mehr Augemaß an den Tag zu legen. Gesagt werden muss auch, dass zahlreiche Krebsforscher das Ergebnis der Studie zwiespältig sehen, so dass sie am besten im Zweifel mit ihrem Arzt selber sprechen und ihn auf die Ergebnisse dieser Studie aufmerksam machen. Vor einer Krebstherapie gilt es in jedem Fall, mehr als eine Meinung einzuholen.

Wer sich über dieses Thema ausführlicher Informieren möchte oder Ärzte suchen oder weiter empfehlen möchte, der ist hier richtig.

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