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Wie so viele Krankheiten wird laut einer Studie auch Alzheimer durch ungesunde Ernährung gefördert. Diese Erkenntnisse sind natürlich nicht so fürchterlich neu und überraschend, doch aus Vermutungen werden Wahrheiten, wenn Zusammenhänge wissenschaftlich belegt werden können. Das Karolinska-Forschungsinstitut in Stockholm hat an Versuchstieren belegen können, dass eine zucker- und fettreiche Ernährung in den Gehirnen der Tiere zu einer alzheimertypischen Veränderung geführt hatte. Die erhöhte Konzentration von Phosphaten behinderte Gehirnzellen in ihrer Funktionsweise, wie dies auch bei Demenzerkrankungen der Fall ist.

Das Ergebnis der Studie lässt vermuten, dass ohne entsprechende Behandlung, die Anzahl der Demenzerkrankungen in den nächsten Jahrzehnten weiter zunehmen wird, denn eine Besinnung auf eine gesunde Lebensweise ist in der Bevölkerung nur teilweise zu erkennen. Die Umsätze der Fastfood-Ketten zeigen, dass sich der Trend trotz „Bio“ ungebrochen fortsetzt, auch Coca-Cola klagt bisher nicht über Umsatzeinbußen.

Da sich der Mensch nicht ändert, bleibt nur die Hoffnung auf Medikamente, die in der Lage sind den gesundheitsschädlichen Einfluss unserer Ernährungsweise teilweise zu kompensieren. Wer darauf nicht warten möchte, der sollte sich die allgemein bekannten Ernährungsratschläge zu Herzen nehmen.

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