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Forschern in Hannover ist es erstmals gelungen, einem Patienten nach einem Schlaganfall Stammzellen in sein Gehirn zu implantieren. Der Eingriff scheint erfolgreich verlaufen zu sein und der Zustand des Patienten hat sich bereits nach einer Woche deutlich verbessert. Es scheint eine Art Durchbruch zu sein, auch wenn sich die Behandlung mit Stammzellen noch in der Phase der klinischen Erprobung befindet.

Das International Neuroscience Institute in Hannover ist weltweit die erste Klinik, die einen solchen Eingriff vorgenommen hat. Dem vorangegangen waren natürlich jahrelange Studien, die Diskussion um Stammzellenforschung konnten wir ja in den Medien verfolgen. Wofür diese Forschung gut ist, das kann man erst jetzt so richtig verstehen. Es geht nicht darum einen zweiten Frankenstein zu schaffen, so denken nämlich viele, sondern es geht darum Gewebe zu züchten, dass gegen krankes oder abgestorbenes Gewebe getauscht werden kann.

Mit der Züchtung eines Monsters hat das rein gar nichts zu tun.

Die Tests in Hannover werden unterdessen weiter gehen, weitere 20 Patienten warten auf die gentechnisch veränderten Zellen, die ihre Gehirnfunktionen wieder herstellen sollen.

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