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Was mir eigentlich schon lange klar war,ist nun auch wissenschaftlich dargelegt.Frauen reagieren nicht nur unterschiedlich auf Schmerz,im Gegensatz zu Männer,sondern frieren auch viel eher.

Das liegt vor allem an den Hormonen,die die Wahrnehmung und Verarbeitung eines Schmerzreizes beeinflussen.Sie entscheiden zum Beispiel darüber,wie viele schmerzhemmende Substanzen im Gehirn produziert werden.Frauen reagieren sogar innerhalb eines Menstruationszyklus unterschiedlich auf Schmerzen.Denn im Laufe der vier Wochen ändert sich das Verhältnis von Progesteron (Gelbkörperhormon,ist ein Teil der Sexualhormone) zu Östrogen (wichtigste weibliche Sexualhormon),dies führt unter anderem dazu,dass Frauen nach dem Eisprung empfindlicher für Druck- und Hitzeschmerz sind und Frauen, die in den Wechseljahren Östrogenpräparate einnehmen, sind schmerzempfindlicher als Frauen, die sich keiner Hormonersatztherapie unterziehen. Und dann kommen noch dazu auch die Bauchschmerzen in der Schwangerschaft.

Die Schmerzgrenze für Hitze bei Frauen zum Beispiel liegt im Schnitt schon bei 43 Grad. Bei Männern liegt sie ungefähr bei 46 Grad. Auch auf Stromschläge reagieren Frauen früher als Männer,Frauen empfinden bereits 15 Volt,Männer erst 21 Volt als schmerzhaft.

Auch der psychologische Faktor sollte bei der Schmerzempfindung berücksichtigt werden.Besonders Angsterkrankungen und Depressionen steigern die Anfälligkeit für Schmerzen.Dadurch ist auch die hohe Anzahl der Frauen zu erklären,die darunter leiden,wie auch bei Migräne und Rheuma.

Interessant ist auch,dass weibliche Probanden die zum Zwecke der Schmerzforschung sich zur Verfügung gestellt haben,tapferer reagierten,wenn der Experimentleiter ebenfalls eine Frau war.

Vielleicht hilft das Männern,die Damenwelt ein bisschen besser zu verstehen und reagieren nicht gleich immer so schroff zu Ihnen,wenn sie über ihr Leid klagen.

Frauen sind in jeder Hinsicht anders als Männer,aber dafür lieben wir Sie auch umso mehr.Stimmts?

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