girl_home_parcel_269210_lViele Menschen fühlen sich gerade zu den Feiertagen einsam und werden depressiv. Während andere im Kreise ihrer Familie das Weihnachtsfest begehen, sitzen unzählige Menschen alleine zuhause und warten darauf, dass diese für sie schreckliche Zeit endlich zuende geht.

Ich selber habe solche Phasen gehabt, als mir Weihnachten mehr Schmerzen als Freude bereitet hat und kann daher sehr gut nachempfinden, wie jemand leidet, der niemanden hat, mit der er das Fest der Freude verbringen kann.

Wir sollten uns um solche Menschen kümmern, sie zu uns einladen und ihnen von der Freude etwas abgeben, die wir selber am Weihnachtsfest haben. Geteilte Freude ist schließlich doppelte Freude. Viele Menschen scheuen sich, wenn sie im Kreise der Familie feiern, auch Freunde einzuladen, doch ich finde das falsch. Weihnachten ist nicht das Fest der Ausgrenzung, sondern das Fest der Liebe und damit ein Fest, das wir alle zusammen begehen sollten.

Bei mir selber war es zum Glück nur eine kurze Zeit, in der ich Weihnachten ganz alleine verbringen musste, denn mir ist genau das geschehen, worüber ich gesprochen habe. Ich wurde eingeladen mit der Familie meiner Freunde zu feiern. In einem Jahr war es sogar schon fast anstrengend, denn ich war am 24.12. gleich bei drei Familien eingeladen und wollte natürlich auch keinem absagen. So ging für mich Stück für Stück eine Phase der Einsamkeit zu Ende und nach zwei schweren Jahren hatte ich plötzlich wieder so etwas, wie eine eigene Familie. Ich wünsche allen, dass sie die Stärke haben, ihre einsamen Tage zu überstehen und dass sie den Mut haben, an bessere Zeiten zu glauben und dafür zu kämpfen.

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