salmonella

Die Zahl der Seuchen nimmt nicht ab,Salmonellen entwickeln immer mehr eine hohe Resistenz gegen Medikamente.Was früher leichtfertig verspritzt wurde,Antibiotika beispielsweise,rächt sich nun.Gerade in der Tierhaltung wurde Antibiotika in grossen Massen eingesetzt,um die Wachs-und Leistungsförderung zu steigern.

Was allerdings,die zu therapeutischen Zwecken eingesetzten Antibiotika betrifft,kann man momentan den Eindruck haben,dass die Zahlen eher noch steigen.Das liegt sicherlich auch daran,dass die Tiere sich kaum noch im Freien aufhalten.Sie sind nicht mehr so widerstandsfähig wie früher,dadurch werden sie häufiger krank und müssen öfter behandelt werden.Ein Teufelskreis.

Die Erreger kann man nicht mehr effektiv behandeln,den Medizinern wird sozusagen ihre Waffe aus der Hand geschlagen.Die Krankheit und das Leiden verlängern sich damit.Der Einsatz von Antibiotika bei Tieren sollte deshalb nur wissenschaftlich begründet und in Absprache mit der Humanmedizin erfolgen.

Bei dem Menschen lösen Salmonellen gefährliche Durchfallserkrankungen aus und kann im schlimmsten Fall sogar bis zum Tode führen. Manchmal hilft weder Medizin noch Telemedizin.

Selbst bei Patienten wird falsch mit Medikamenten dosiert und in vielen Fällen werden Antibiotika eingesetzt,ohne dass es einen konkreten Hinweis auf Infektionen gibt.Daraus ergibt sich,dass die Therapien zu lange dauern oder sogar unnötig angewandt werden.Zudem würde der Einsatz von wirksamen Arzneimitteln dadurch wirkungslos und die Gefahr von Infektionen würde steigen.

Sollte der Arzt jedoch Antibiotika verschreiben,ist es zwingend notwendig,diese bis zum Abschluss der Behandlung einzunehmen,selbst wenn sich der Gesundheitszustand schon gebessert hat.Dadurch erschwert man es den Salmonellen oder andere Bakterienstämme sich auf das Antibakterium einzustellen.

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