ADS oder ADHS sind die Abkürzungen für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom bzw. die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, die eine besonders starke Aufmerksamkeitsstörung beschreiben.

Es ist keineswegs eine Krankheit, die nur Kinder oder Kleinkinder betrifft, sondern auch Erwachsene können daran erkranken. Dabei sind mehr Jungs als Mädchen davon betroffen.

Mittlerweile sind sich die Mediziner darüber einig, dass die Krankheit durch eine gestörte Signalübermittlung im Gerhin ausgelöst wird. Dabei ist der Großteil der Betroffenen bereits genetisch dafür veranlagt. Diese Anlagen können von der Umgebung in der sie aufwachsen sowohl verstärkt als auch abgeschwächt werden, je nach dem. Mögliche Einflussgrößen dafür sind Stress, Alkohol und auch Tabak, die vor allem während der Schwangerschaft die Veranlagung zu ADS begünstigen.

Bezeichnend für die Krankheit sind eine Überaktivität, sowie eine Konzentrationsschwäche die von einigen weiteren Symptomen begleitet werden kann, wie z.B. Depressionen, Angst, Reizbarkeit,… Eine eindeutige Diagnose kann durch eine neuropsychologische Untersuchung, gefolgt von köperlichen Untersuchungen und der Befragung der Eltern oder dem Betroffenen nahestehende Personen über sein Verhalten.

Die Krankheit kann durch vielerlei Therapien, darunter Psycho- und Verhaltenstherapien in Begleitung von Medikamenten. Dabei ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, ob die Therapie bereits nach wenigen Jahren beendet werden kann oder gar lebenslang erforderlich ist. Das Ziel ist dabei aber das gleiche: Der normale und gesunde Umgang mit dem Umfeld und damit ein erreichen eines guten Lebensstandards.

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