Einem Bericht zu Folge haben sich in Mexiko bereits über 23.000 Menschen mit dem Schweinegrippe-Virus H1N1 angesteckt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die auf der Website des US-Wissenschaftsmagazins „Science“ veröffentlicht wurde und welche von den Pandemie-Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammensgetellt wird.

Nach Behörden Angaben aus Mexiko selbst seien es aber bislang „nur 2003“ registriete Fälle gewesen. Insgesamt starben demnach 56 Menschen an der Infektion mit dem Virus A/H1N1.

Die Gesundheitsbehörden in den USA melden insgesamt 20600 Scheinegrippefälle, wobei die gemeldeten und bestätigten Fälle nur die Spitze des Eisbergs darstellen.

Auch die Karibikinsel Kuba bleibt von der Schweinegrippe nicht verschont. Bereits am Wochenende haben die Behörden dort den ersten bestätigten Fall gemeldet. Der Infizierte ist ein Student aus Mexiko, der in Havanna lebt, teilten die Behörden mit. Weitere Fälle in Kuba sind aber nicht auszuschließen, da der junge Mann mit gut einem Dutzend Kommilitonen am 25. April eingereist ist. Auch in China sind erste Infektionen bekannt geworden.

Unterdessen hat sich in Deutschland die Zahl der Schweinegrippe-Infizierten am Anfang der Woche auf zwölf erhöht.
So wie sich das gerade entwickelt, wird die WHO wohl bald die höchste Pandemie Stufe 6 ausrufen, um der Lage Herr werden zu können oder diese wenigstens so gut einzudemmen wie möglich.

Advertisements