Im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko sind Fälle von Schweinegrippe gemeldet worden bei denen eine Behandlung mit dem Medikament Tamiflu unwirksam war.

Einige Fälle von Tamiflu-Resistenzen sind in der mexikanischen Grenzstadt El Paso und in der Nähe von McAllen im US-Bundesstaat Texas beobachtet worden. Die Resistenzen sind bei Infizierten festgestellt worden, die regelmäßig die Grenze zwischen Mexiko und den USA überquert haben und die sich selbst mit Tamiflu behandelt haben.

Genau wie in Deutschland gibt es  Tamiflu auch in den USA nur auf Rezept, wohingegen in Mexiko es frei verkäuflich ist.

Einer der Patienten, die nicht auf Tamiflu reagierten, anschließend mit dem Anti-Virenmittel Zanamivir des britischen Herstellers GlaxoSmithKline behandelt. Ein anderer hat keine zusätzliche Behandlung erhalten. Beide Patienten haben die Schweinegrippe überlebt. Der Hersteller Roche hat nach eigenen Tests mitgeteilt, dass bei Tamiflu es bei ca. 0,5% der Behandelten zu Resistenzen kommen kann.

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