Bis in den Herbst müssen wohl viele Allergiker noch leiden, denn wenn die Ambrosia wie jetzt blüht, dann schütten sie hochallergene Pollen aus.

Bereits eine geringe Anzahl von Pollen reicht für eine allergische Reaktion aus. Die Symptome reichen von Heuschnupfen bis zu Asthma. Die Beschwerden sind aber wesentlich intensiver als bei anderen Pollenallergien.

Da die Pollen eingeatmet werden, gibt es keinen Weg, sich direkt zu schützen. Allerdings ist eine Hyposensibilisierung, auch als Allergieimpfung bekannt, möglich. Da noch keine großen Erfahrungsberichte vorliegen, ist die Wirksamkeit allerdings nicht garantiert. In Deutschland ist die Pflanze dem Meteorologen zufolge bislang längst nicht so weit verbreitet wie in anderen Ländern.

Für die Verbreitung von Ambrosia seit dem sie im 19. Jahrhundert am Hamburher Hafen eingeschleppt wurde, sind hauptsächlich Erdtransporte und verunreinigtes Vogelfutter verantwortlich. Die Pflanzen sind daher häufig in der Nähe von Vogelfutterstellen zu finden. Das häufige Vorkommen an Autobahnrändern lässt sich dagegen auf die Erdtransporte zurückführen. Große Mengen Erde werden häufig von weit her geholt und damit auch die Samen.

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