Ästhetische Zahnmedizin für ein weißes und gerades Gebiss

Hannover im Dezember 2009. In Amerika bereits gang und gäbe, in Deutschland erst seit wenigen Jahren neuer, steigender Trend – die ästhetische Zahnmedizin. So entspricht der deutsche Bleaching-Markt, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bevölkerungszahlen, bisher erst einem Viertel des amerikanischen Marktes. Tendenz aber steigend. „Ob Zähne aufhellen, kleine Makel wie leichte Schiefstände, abgebrochene Zahnecken oder größere Zwischenräume zwischen den Schneidezähnen kaschieren: All das ermöglicht die ästhetische Zahnheilkunde“, erläutert Dr. Ralf Luckey, zahnärztlicher Direktor und medizinischer Leiter der Implantatzahnklinik des DIG.

Bleaching – zu Hause oder beim Zahnarzt

Um gegen Zahnverfärbungen vorzugehen, die sich mit der Zeit sowohl auf als auch im Zahn bilden, bieten Zahnärzte zwei Methoden an: „In-Office-Bleaching“ und „Home-Bleaching“. Erste Methode erfolgt direkt in der Praxis und dauert nicht länger als eine Stunde. Dabei deckt der erfahrene Arzt das Zahnfleisch mit Isolationsmittel ab, um es vor Verätzungen durch das aufgetragene Gel zu schützen. Weitere Risiken bestehen nicht. Beim Home-Bleaching fertigt der Zahnarzt individuelle Schienen für Ober- und Unterkiefer an, die der Patient samt Bleichmittel mit nach Hause nimmt. Nach ärztlicher Anweisung nehmen Patienten die Bleichung selbst vor, die etwa zehn bis vierzehn Tage dauert. Es besteht jedoch die Gefahr, dass Bleichmittel überquillt und zu Schleimhaut- und Zahnfleischreizungen führt. „Vor jedem Bleaching beim Arzt sollte eine professionelle Zahnreinigung erfolgen. Oftmals erweist sich das Bleaching danach als überflüssig“, weiß Dr. Ralf Luckey. „Es gilt auch zu bedenken, dass Kronen oder Füllungen nicht mitbleichen, anschließend also ausgetauscht werden müssen. Solche Aufhellungen sollten nicht mehrmals im Jahr erfolgen.“ Im Handel erhältliche Zahnaufhellungsmittel wirken wenig intensiv und erreichen kein dauerhaftes Ergebnis. Bei nicht sachgemäßer Anwendung drohen Nebenwirkungen wie schmerzempfindliche Zähne.

Veneers – Zähne in Reih und Glied

Verunstalten abgebrochene oder unterschiedlich große Zähne, Frontzahnlücken oder unschöne Füllungen das Lächeln, stellen Veneers wieder eine makellose Zahnfront her. Hauchdünne Keramikverblendschalen decken den sichtbaren Bereich so ab, dass selbst ein Experte kaum die Korrektur erkennt. Lediglich 0,5 bis 0,8 Millimeter schleift der Arzt von der Zahnoberfläche ab, um Veneers anzukleben. Sie bieten eine zahnschonende Alternative zur Zahnüberkronung. Bei guter Pflege verleihen Veneers 15 Jahre und länger ein strahlendes Lächeln.

Ästhetischer Zahnersatz der Zukunft

Neben der ästhetischen Zahnmedizin verbucht auch der Bereich der Implantologie eine beeindruckende Entwicklung. So prognostizieren Experten diesem zahnmedizinischen Segment auch zukünftig das größte Wachstum. Neben Implantaten aus Titan steigt seit drei Jahren die Nachfrage nach keramischen Dentalmaterialien wie Zirkonoxid. Kein Wunder: „Bislang standen Patienten zwei Möglichkeiten zur Verfügung, fehlende Zähne zu ersetzen: Prothese oder Brücke. Unter ästhetischen Gesichtspunkten stellen sie jedoch nur unzureichende Lösungen dar. Implantate dagegen ersetzen den fehlenden Zahn optisch naturgetreu. Auch funktional und fühlbar unterscheidet sich implantierter Zahnersatz nicht von echten Zähnen. Mit der Hochleistungskeramik Zirkonoxid vermeiden wir zudem Metallallergien“, resümiert der erfahrene Implantologe, der nach neuestem wissenschaftlichen Stand auch mit metallfreien Instrumenten aus Zirkonoxid arbeitet.

Implantatzentrum Hannover

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