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Es gibt wohl ein Stylingelement, welches aus unserem Leben irgendwie so gar nicht weg zu denken ist – lackierte Fingernägel. Seit Jahrhunderten ist eine Maniküre ein Mittel, um die Individualität und Schönheit der Frau hervorzuheben. Mal ist weniger mehr, mal darf es grell und viel sein, aber immer spielt die Maniküre eine große Rolle bei den zur Verschönerung beitragenden Maßnahmen. Wir haben gelernt die Fingernägel selbst zu lackieren, deshalb zur Maniküre zu gehen oder uns einer Maniküre kommen zu lassen, ob nun nach Hause oder wohin auch immer. Die Maniküre und ihr Ergebnis, nämlich gepflegte Hände und lackierte Fingernägel gehören einfach seit langer, langer Zeit zu uns Frauen, gut vielleicht auch etwas zu manchen Männern, aber doch hauptsächlich zu uns Frauen. Es lohnt sich also mal wieder einen Blick auf dieses vielleicht etwas seltener wahrgenommene Sytlingelement zu werfen.

 

Lackiert man sich schon lange die Fingernägel?

Auch wenn das Lackieren nur ein Element der Maniküre ist, verbindet man es irgendwie doch sofort damit und hat sich sicherlich schonmal gefragt, wie lange man diese Form der Verschönerung von Fingern schon ausführt. Man verortet den Beginn der Maniküre auf das Frankreich des 18. Jahrhunderts. Dort soll es bereits Mode gewesen sein, sich die Fingernägel behandeln zu lassen und sich weiß färben zu lassen. Man wollte somit in bestimmten Kreisen den dunklen Rand verbergen, der als bäuerlich galt. Man spricht daher auch von der Form der Maniküre, bei der nur die vorderen Enden des Nagels weiß lackiert werden, von französischer Maniküre. Die anderen Ausformungen, gerade die mit bunten Lacken entstanden dann im Laufe der Zeit und mit der Entwicklung und dem Fortschreiten der Entwicklung der Lacke. Aber man sieht hier, dass die Maniküre bereits einige Zeit auf dem Buckel hat. Die ersten wirklichen Nagellacke werden erst ab den 1920er Jahren entwickelt, womit man letztlich die Frage bezüglich des Lackierens der Fingernägel damit beantworten muss, dass dieses ein gutes Jahrhundert lang betrieben wird. Über die Methoden zur Färbung der Fingernägel in früheren Zeiten, liegen keine genauen Informationen vor, jedoch soll es, wie beschrieben, eine Form der Maniküre bereits gegeben haben. Und zu einer Maniküre gehört ja auch noch mehr, als das Lackieren von Nägeln.

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Wie schaut eine Maniküre überhaupt aus?

Wir hatten ja schon geklärt, dass eine Maniküre nicht einfach nur das Lackieren der Fingernägel ist, sondern wesentlich mehr umfasst. Die einzelnen Schritte wollen wir uns daher mal etwas genauer anschauen. Zu Beginn muss immer der alte Nagellack entfernt werden. Dafür gibt es extra Nagellackentferner, die man in jeder Drogerie kaufen kann. Danach sollte man seine Finger mit einem schönen lauwarmem Wasserbad verwöhnen. Hier kann man mit speziellen Bädern aus der Drogerie noch etwas nachhelfen und den Fingern und Nägeln etwas Gutes tun. Denn meist sind in solchen speziellen Bädern für die Finger Öle enthalten, die die Hände pflegen und auch gleichzeitig etwas gegen die Brüchigkeit der Nägel tun. Also ruhig mal etwas Zeit für die Maniküre zu Hause nehmen und den Händen etwas Gutes tun. Mit einer guten Vorbereitung ist schon viel getan und der Rest der Maniküre kann wie von selbst ablaufen.

 

Welche weiteren Schritte umfasst die Maniküre?

Beim zweiten Schritt einer Maniküre wendet man sich der Nagelhaut zu. Hier zeigt sich, ob man mit einem Bad der Hände gut vorbereitet hat, denn dann kann man die Nagelhaut besonders gut behandeln. Alternativ zum Bad der Finger kann man auch die Nagelhaut beim zweiten Schritt der Maniküre mit einem Nagel- oder Olivenöl einmassieren und sie somit geschmeidig machen. Dann kann man natürlich die Nagelhaut mittels extra dafür vorgesehenen Scheren wegschneiden, aber die bessere Variante ist, die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen zurück zu schieben. Bei der Variante Schere ist die Gefahr nämlich groß, dass man die Nagelhaut verletzt und diese sich entzündet. Wenn man hier gut arbeitet und vorsichtig ist, steht einem für eine gute Maniküre zu Hause nichts im Wege.

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Welche Steps folgen nun bei der Maniküre?

Als nächstes geht es darum, die Nägel zu kürzen. Bei langen Nägeln ist für diesen Schritt der Maniküre die Feile nicht das richtige Instrument. Hier sollte man auf jeden Fall mit einer Schere oder einem Nagelknipser tätig werden. Bei ganz festen Nägeln empfiehlt sich auch eine Nagelzange. Beim nächsten Step kommt dann die Feile zum Einsatz. Wenn man seine Nägel feilen möchte, dann bitte immer nur in eine Richtung. Damit erzielt man das beste Ergebnis für eine gute Maniküre zu Hause. Die dafür gut geeigneten Saphir- oder geplosterten Feilen sollten immer schräg gehalten werden. Sandblattfeilen sind die geeigneten Feilen, wenn ihr eine Maniküre an brüchigen Fingernägeln vornehmen wollt. Auch, wenn es vielleicht jedem klar ist, aber mit der grobkörnigen Seite der Feile werden die Nägel in die endgültige Form gebracht und mit der glatteren Seite die Kanten gemacht.

 

Womit schließe ich die Maniküre ab?

Nach den bereits genannten Schritten bei unserer Maniküre zu Hause folgen nun noch zwei zum Abschluss. Vor dem endgültigen Lackieren sollte noch das polieren stehen. Denn, wenn die Nägel sauber, trocken, fettfrei und glatt sind, haftet ein Nagellack am besten auf den Nägeln und man hat länger Freude daran. Um die Nägel zu polieren gibt es spezielle Feilen, auch Polierfeilen genannt. Beim sogenannten Nail-Buffing wird eine dünne Schicht des Nagels entfernt, weswegen man auch behutsam sein sollte und die Nägel nicht zu oft polieren sollte. Denn eine Folge könnten brüchige und dünne Nägel sein. Als letztes folgt dann das eigentliche Lackieren, was viele ja auch einfach so als Maniküre verstehen. Doch auch beim Lackieren ist es nicht einfach so mit Lack drauf und fertig getan. Nein, man sollte bei diesem Schritt der Maniküre ruhig mehrere Unterschritte mit einbauen. So sollte als erstes der Unterlack aufgetragen werden. Dieser pflegt und schützt vor Verfärbungen. Danach kommt dann der eigentliche Lack mit der gewünschten Farbe auf die Nägel. Für jede Schicht gilt, dass man sie gut trocknen lassen sollte. Lieber etwas länger. Als Finish kann man dann noch einen Überlack auftragen, der den eigentlichen Lack schützt, wodurch dieser nicht so schnell absplittert. Außerdem bringt der Überlack deinen Maniküre dann auch so richtig zum glänzen.

 

Eine Maniküre – gar nicht so einfach

Wir sehen also, dass eine Maniküre gar nicht so simpel ist und eine ganze Menge Schritte umfasst, wenn man seine Finger pflegen und die Nägel gut lackieren möchte. Allein aus diesen Gründen stellt sich für die eine oder andere die Frage, ob man sich die Maniküre allein zu Hause machen lassen sollte oder ob man sich dafür in professionelle Hände begeben sollte. Das Gute ist ja, dass man sich heute gar nicht mehr groß aufmachen muss, um eine Maniküre machen zu lassen. Es gibt ja mittlerweile Services, die einem die Maniküre nach Hause bringen. Und wer jetzt glaubt, eine Maniküre zu Hause gibt es nur in Hamburg, Berlin oder München, der irrt gewaltig. Diese mobile Form der Maniküre zu Hause ist bereits weit verbreitet und man muss meist nichts weiter tun, als im Internet bestellen und dann einen für sich geeigneten Termin ausmachen. Klar, die Dichte solcher Dienstleister, die eine mobile Maniküre zu Hause anbieten ist in Hamburg, München oder Berlin höher als auf dem flachen Land, aber auch dort finden sich Lösungen, wenn man mal eine professionelle Maniküre braucht und das ganze Prozedere nicht selbst durchlaufen will.

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Wofür brauche ich eine Maniküre?

Mal ganz abgesehen davon, dass eine Maniküre sehr wohl pflegende Elemente enthält, die unseren Händen und Fingern gut tun können, kann eine Maniküre vom Profi auch noch etwas mehr enthalten. So darf eine gute Maniküre auch gerne eine Massage der Hände beinhalten. Und sind wir mal ehrlich, unsere Hände müssen im beruflichen Alltag schon eine ganze Menge mitmachen. Da kann man diesen tollen Extremitäten doch auch mal eine schöne besondere Behandlung gönnen. Wenn man sich eine umfassende Maniküre von einem Profi nach Hause bestellt, einfach nach der Arbeit in Hamburg, Berlin oder München, dann ist es eine tolle Sache, wenn diese Maniküre auch noch meine strapazierten Hände wieder etwas in Form bringt. Da ist es dann zu überlegen, ob eine Maniküre nur etwas für Frauen ist. Wenn ich als Mann im Büro meine Hände strapaziere, dann bin ich doch auch froh, wenn die mal so richtig verwöhnt werden und am nächsten Tag wieder top fit sind. Abgesehen davon, sollte man auch als Mann darauf achten, dass man im beruflichen Alltag gepflegt auftritt, wozu auch die Hände gehören. Lackieren muss man sich als Mann ja die Fingernägel nicht, aber die restlichen Schritte einer Maniküre in Mänchen, Berlin oder Hamburg, wenn sie eine Massage der Hände, ein entspannendes Bad oder die Behandlung der Nägel betreffen, sind ja nicht nur etwas für Frauen. Und gerade für Männer ist es ja dann nicht ganz uninteressant, dass es die mobile Maniküre nach Hause gibt. In ein Nagelstudio möchte man vielleicht als Mann noch nicht so gerne gehen, aber zu Hause sich eine Maniküre gönnen, vielleicht schon.

 

Maniküre – für alle etwas dabei

So lässt sich dann doch festhalten, dass eine Maniküre eine tolle, umfassende Behandlung der Hände darstellt und man da nicht so schnell als einfaches Lackieren der Nägel abtun sollte. Wir haben gesehen, dass hier mehrere Schritte notwendig sind, um ein tolles Ergebnis zu erlangen und die Nägel nicht zu sehr zu strapazieren. Dadurch, dass es mobile Maniküre nach Hause gibt, ob nur in Berlin, München oder Hamburg, kann man sich auch mal entspannt die Hände in gewohnter Umgebung machen lassen. Eine Überlegung sollte es auf jeden Fall wert sein.

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