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Ein neuer Service verspricht, die häusliche Mobilität bei bewegungseinschränkenden Krankheiten zu steigern. Ich bat den Ideengeber des Portals um ein Interview. Jetzt spricht Mario Kohle, ein Jungunternehmer aus Berlin, über seine Idee, auch im Gesundheitsmarkt einzusteigen.

Hallo Mario. Herzlichen Dank für dieses Interview. Ich kann mir vorstellen, dass deine Zeit knapp bemessen ist.

Ja, das stimmt. Seit der Gründung von Käuferportal bin ich sehr mit dem Unternehmen beschäftigt. Aber ich freue mich immer, die Gelegenheit für ein Interview wahrnehmen zu können.

Grund für dieses Interview ist die wachsende Präsenz Ihrer Firma im Gesundheitsbereich.

Ihre Aussage möchte ich ein wenig einschränken. Wir gewinnen ja keine große Marktpräsenz im Gesundheitssektor, sondern konzentrieren uns auf die Vermittlung spezifischer Produkte, zu denen es nur wenige Informationen und auch nur wenige regionale Händler gibt. Aber Sie haben recht: In den von uns angebotenen Produktsegmenten sind wir stark vertreten.

In der gesundheitlichen Rubrik zielen Sie mit Ihren Produkten vor allem auf die ältere Bevölkerung ab. Weshalb?

Wie das Statistische Bundesamt feststellte, entwickelt sich die Bevölkerungszahl rückläufig. Es werden aber nicht nur weniger Kinder geboren, sondern auch die Lebenserwartung der Rentner steigt. Ältere Menschen werden demnach mehr und auch zunehmend älter. Wir reagieren darauf, indem wir unsere Dienstleistung auch dahingehend ausweiten, um auch diese Personengruppe zur Nutzung unseres Portals zu bewegen.

Was bewegt Sie dazu, Produkte für ältere Menschen zu vermitteln, die sie durch Einlieferung in ein Alterheim nicht mehr benötigen werden?

Noch vor einigen Jahrzehnten war es für viele Rentner eine angenehme Aussicht, ein Leben unter Gleichgesinnten im Altenstift zu führen. Nur wenige Menschen dachten über die Alternative in den eigenen vier Wänden nach. Doch das jetzige luxuriöse Wohnverhalten gegen den Altenstift-Standard einzutauschen, befremdet Senioren. Zudem haben auch vereinzelte Skandale über die unhaltbare Zustände in Altenpflegeheimen eine Bewusstseinsänderung herbeigeführt. Letztlich haben viele Menschen noch ein sehr großes Interesse an der Wahrung Ihrer Selbständigkeit. Sie wünschen sich die Vertrautheit Ihres Lebensumfeldes und erkennen das Aufgeben Ihrer eigenverantwortlichen Häuslichkeit als Verlust.

Wie kann man diesem Verlust entgegenwirken?

Ein Treppenlift ist eine Möglichkeit die Eigenverantwortlichkeit und die Selbständigkeit zu bewahren. Daneben gibt es noch Rollatoren, Elektromobile und weitere Hilfsmittel. Treppenlifte bieten zwar ein unscheinbares, aber nicht zu unterschätzendes Lifestylegefühl bei Menschen hohen Alters sowie bei Menschen mit Gebrechen oder Behinderungen. Auch Kranke sind zeitweilig oder permanent auf solche Hilfsmittel angewiesen.

Was kann dieses Hilfsmittel denn gewährleisten?

Ein Treppenlift befördert einen Menschen vertikal den Treppenabsatz, den Hausflur oder im Eigenheim in die zweite Etage hinauf. Im Falle eines Plattformliftes wird die Person samt Fortbewegungsmittel wie Rollator oder Rollstuhl befördert. Die technischen Details sind dabei allerdings weniger interessant und kompliziert.

Und genau hierbei steht Käuferportal beratend zur Seite, wenn ein Kaufinteressent einen Treppenlift erwerben möchte?

Richtig. Wenn eine Installation nötig ist, prüfen wir anhand von Fragestellungen ab, ob alle Voraussetzungen für den Einbau vorliegen. Mit unserem Geschäftsmodell können wir ebenso Rentnern und Behinderten bei der Beratung und Beschaffung helfen, wie wir es bereits bei Unternehmern und Freiberuflern praktizieren.

Herr Mario Kohle von Käuferportal – Vielen Dank für dieses Feedback und weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Unternehmen.

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Ein interessantes Interiew mit der Betreiberin eines wirklich guten Blogs, in dem es um die Gehörlosigkeit geht. Hier kann man etwas über alle Themen rund um die Hörbehinderung etwas erfahren.

Mein Blog ist www.gehoerlosblog.de und wie schon aus der Domain zu ersehen ist, geht es hier rund um die Gehörlosigkeit.
Dazu gebe ich hier auch Einblicke in das Leben hörbehinderter Menschen und zeige den Unterschied zu Hörenden auf.

Wie ich mit dem Blog angefangen habe?
Das Blog war sozusagen eine „Badewannen-Idee“, dort wurde mein Blog geboren und ich habe es dann auf die Beine gestellt. Mittlerweile betreibe ich mehrere Blogs und eine Agentur für die Lippendolmetscher.

Was der größte Erfolg meiner Internetseite war?
Eher „ist“, denn durch meine Internetseite spreche ich viele Menschen an und habe darüber auch schon viele interessante Menschen kennengelernt. Ständig zeigen sich mir neue Möglichkeiten auf, von denen ich vor einiger Zeit nicht mal wusste.

Welche Themen meine Benutzer am meisten interessieren?
Das kann ich nicht so genau sagen… Das Internet ist schnell-lebig, aus dem Grund kann ich Ihnen deshalb keine Themen aus dem Ärmel werfen, die die Benutzer am meisten interessieren. Bis jetzt habe ich immer wieder festgestellt, dass die Menschen mich querfeldrein aus allen Themen rund um die Hörbehinderung anschreiben.

Als ich mein www.gehoerlosblog.de auf die Beine stellte, war natürlich mein 1. Ziel, dieses mit gutem und sinnvollen Inhalt zu füllen und 2. Ziel, 5.000 Besucher im Monat auf mein Blog zu bekommen.
Diese Ziele sind erreicht worden bzw. werden immer wieder erreicht, was mich immer sehr freut. Ebenso auch das Ziel, mich direkt über das Internet mit Menschen auszutauschen, mit denen ich früher ohne Internet niemals hätte austauschen können. Das Internet ist für mich als Hörbehinderte ein wunderbarer Segen!

Hier noch ein Interview mit einer Seite bei der es um Zeckenbisse geht:

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Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!

Die Internetadresse lautet: www.zeckenbiss-borreliose.de, http://www.europaeischezeckeninformation.de

Als Selbstbetroffener habe ich diese Internetpräsens erstellt. Ich arbeite ehrenamtlich und habe ein Netzwerk zu erfahrene Ärzten und Labors aufgebaut. Auch eine enge Zusammenarbeit zu den Medien besteht. Zudem finden sich Hinweise zu Zeckenkrankheiten wie FSME und Borreliose. Erklärungen zum Krankheitsverlauf, zum Zeckenschutz, zu Therapieformen und zu Ärzten/Kliniken/Labor. Weiter sind u.a. Artikel und Veröffentlichungen von Ärzten eingearbeitet.

Wie haben Sie mit Ihre Internetseite angefangen?

Nach meiner eigenen Erkrankung- einer schweren Neuroborreliose mit Nachweisen im Liquor/Nervenwasser, einer Encephalitis/Gehirnentzündung, Lähmungen, Herzmuskelentzündung etc.- habe ich beschlossen Betroffenen und Ratsuchenden mit Veröffentlichungen weiter zu helfen. Zudem ist der christliche Glauben eine wichtige Grundlage für meine Arbeit. Nach meiner schweren Erkrankung sind erhebliche Gesundheitsstörungen zurückgeblieben die eine Frühberentung zur Folge hatten.

Was war der größte Erfolg Ihrer Internetseite?

Vorstellung in Fernsehberichten zum Thema in denen ich auch mitwirken durfte, in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, Kontakte zum Bereich des Sportes und zu Mitgliedern verschiedenen Parteien im Deutschen Bundestag und zum EU-Parlament. Viel öffentliche Aufmerksamkeit konnte dadurch geschaffen werden. Und die Anfragen und Kontakte werden auch in Zukunft weiter ausgebaut. Anfragen erhalte ich inzwischen weltweit.

Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?

Die Auswertung der Besucher auf meinen Webseiten hat ergeben, dass alle Bereiche gleich interessant sind und die einzelnen Seiten fast gleichmäßig besucht werden, seit dem Jahr 1999 mehr als 30 Mill mal.

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt und sind diese erreicht worden?

Die Ziele, öffentliche Aufmerksamkeit und Aufklärungsarbeit sind sehr weit vorangekommen, reichen aber immer noch nicht aus Zeckenkrankheiten ernst zu nehmen, und auch umfassend die Ärzte zu informieren. Ein Fernziel ist es eine Bundes-, bzw. Europaweite Meldepflicht für alle Krankheiten die durch Zecken übertragen werden einzuführen.

Viele gute Informationen zu Diabetes gibt es hier:

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Stellen Sie bitte Ihren Verein kurz vor!

Der Verein wurde von neun Schülern und Studenten gegründet. Er ist aus dem Internetforum Diabetes-Teens.net (besteht seit April 2005) und dem Informationsportal Diabetes-Index.de entstanden. Beide Portale waren zuerst in der DiabetesIndex GbR (besteht seit 2001) zusammengefasst, nun sind diese in den Verein integriert. Die Gründungsmitglieder haben zusammen 68 Jahre Erfahrung mit dem Diabetes mellitus Typ-1. Sie kommen aus vielen verschiedenen Fachrichtungen, unter anderem auch aus der Medizin. Diese Bündelung der Kompetenzen wird den Verein sehr nützen, da die Gründungsmitglieder ihr ehrenamtliches Engagement in dem Bereich Diabetes mit dem Verein verstärken können. Wir alle engagieren uns aber schon seit Jahren in diesem Bereich und können auf eine jahrelange, erfolgreiche Teamarbeit zurückblicken.

Zur Verwirklichung unserer Ziele betreibt der Verein Diabetes-Zentrale e.V. Internetforen und Informationsplattformen und wird in regelmäßigen Abständen auch Camps / Treffen für jugendliche Diabetiker (und junge Erwachsene) durchführen und wenn möglich auch Informationsveranstaltungen zu ausgewählten Themen einbauen. Das letzte Treffen im Sommer 2007 in Merzbach bei Bonn war ein voller Erfolg.


Stellen Sie bitte Ihre Internetseiten kurz vor!

Die Internetseite der Diabetes-Zentrale e.V. (http://www.diabetes-zentrale.de/) beschränkt sich auf Informationen über den Verein selber. Außerdem ist die Beantragung der Mitgliedschaft mittels eines Online Formulares möglich. Diabetes-Teens.Net (http://www.diabetes-teens.net) ist ein Internetforum für jugendliche (und junggebliebene-) Diabetiker. Es dient vor allem dem Informations- und Erfahrungsaustausch. Es gibt innerhalb des Forums auch zwei Expertenbereiche. In dem einen können Fragen zum Thema Diabetes allgemein an einen Diabetologen gestellt werden, während in dem anderen das Thema Diabetes & Recht von einem Juristen erläutert wird. DiabetesIndex.de (http://www.diabetesindex.de) ist unsere Informationsplattform. Hier gibt es viele Erfahrungsberichte und Informationen rund um die Krankheit Diabetes mellitus.


Was war der größte Erfolg Ihres Verein?

Der größte Erfolg des Vereins, bzw. seiner Projekte war das Engagement im Sammeln von Unterschriften für eine Petition an den deutschen Bundestag. Wir versuchten damit zu erreichen, dass Insulinanaloga weiterhin verordnungsfähig bleiben. Bis dato ist diese Gesetzesänderung noch nicht geschehen, weil das Bundesministerium für Gesundheit aufgrund des großen und anhaltenden Protestes diese Regelung neu überarbeiten lassen möchte.


Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?

Das Interesse unserer Benutzer ist sehr vielfältig, ich kann hier schwerlich einzelne Präferenzen ausmachen, diese variieren vor allem je nach Projekt und Zielgruppe.


Welche Ziele haben Sie sich gesetzt und sind diese erreicht worden?

Unser primäres Ziel ist zunächst der Ausbau unserer Projekte, ähnlich wie DiabetesIndex.de für Erwachsene möchten wir in Kürze ein Informationsportal für Kinder und Jugendliche aufbauen. Hier sollen wichtige Informationen zum Thema Diabetes oder zu bestimmten Situationen einfach und verständlich aufbereitet sein. Ferner planen wir für den Sommer 2009 ein weiteres Camp-DT, ein foreninternes persönliches Treffen. Darüber hinaus ist es uns wichtig zu versuchen auch politischen Einfluss geltend zu machen und weiter dafür zu kämpfen, dass beispielsweise Insulinanaloga weiterhin verordnungsfähig bleiben.

Eine sehr gute Seite für die die Probleme mit Impotenz haben ist: www.impotenz-selbsthilfe.de . Ich habe um ein Interview gebeten und hier ist es!

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Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!

Unser Internetauftritt http://www.impotenz-selbsthilfe.de behandelt auf rund 100 Seiten umfassend, verständlich und aus der Sicht von Betroffenen alle Aspekte von Erektionsstörungen. Im Einzelnen geht es um folgende Themen:

· Allgemeine Informationen zu Erektionsstörungen (Definition, Verbreitung, usw.)

· Ursachen, Diagnose und Behandlung von Erektionsstörungen

· Kostenübernahme für Diagnose und Behandlung der Erektionsstörung durch die Krankenkassen

· Persönlicher und partnerschaftlicher Umgang mit dem Problem

Pro Monat haben wir mehr als 100.000 Seitenzugriffe. Wir bieten auch Beratung per E-Mail und Telefon an und erhalten pro Monat ungefähr 70 E-Mails und 50 Anrufe.

Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?

Unsere Seiten über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten stehen bei den Seitenzugriffen an der Spitze. Aber auch die vielfältigen Ursachen von Erektionsstörungen stoßen auf großes Interesse. Ein dritter Schwerpunkt ist der persönliche und partnerschaftliche Umgang mit dem Problem. Dabei geht es um die Frage, wie man trotz Erektionsstörung eine befriedigende Sexualität erleben kann.

Was war der größte Erfolg Ihrer Internetseite?

Den größten Erfolg gibt es nicht. Aber wir bekommen ab und zu Rückmeldungen von Männern und Frauen, die uns sagen, dass ihnen unsere Seiten und der Kontakt mit uns wieder zu einer befriedigenden Partnerschaft und Sexualität geholfen haben. Das freut uns jedes Mal sehr und ist eine schöne Belohnung für die viele Arbeit, die wir in unsere Seiten gesteckt haben.

Natürlich freuen wir uns auch, wenn Journalisten auf unsere Internetseiten stoßen und wir dann zu öffentlichkeitswirksamen Auftritten in den Medien eingeladen werden. In diesem Jahr war so ein Höhepunkt ein Auftritt in der TV-Sendung „Menschen bei Maischberger“. Das zeigt sich gleich deutlich bei den Zugriffen auf unsere Internetseiten und hilft, das Thema Erektionsstörungen etwas mehr aus der Tabu-Ecke zu holen.

Warum fällt es Männern so schwer, Erektionsstörungen als „normale“ Krankheit zu sehen?

In unseren Männergehirnen ist die Vorstellung tief eingebrannt, dass Männlichkeit und sexuelle Potenz untrennbar zusammengehören. Wenn keine Erektion auf natürlichem Weg mehr möglich ist, fühlt sich ein Mann schnell als Versager – er ist halt kein „richtiger“ Mann mehr. Das erzeugt Scham, Verzweiflung, Sprachlosigkeit. Dazu kommt die Angst, den Ansprüchen der Partnerin nicht mehr zu genügen.

Viele Männer finden keinen Ausweg aus dieser Situation. Sie ziehen sich zurück, können nicht über das Problem sprechen und vermeiden alle Zärtlichkeiten, damit ja nicht an diese Wunde gerührt wird. Das belastet die Beziehung schwer, denn die Partnerin wird allein gelassen mit quälenden Frage: Bin ich nicht mehr attraktiv? Hat er eine andere? Was habe ich falsch gemacht? Auch die sozialen Kontakte und die Arbeitsfähigkeit werden durch die Situation beeinträchtigt. Im Extremfall kommen Depressionen dazu. Und der Weg zum Arzt ist für viele Männer eine unüberwindbare Hürde.

Dieses Verhalten ist aus mehreren Gründen tragisch. Zum einen können Erektionsstörungen schon sehr früh und als einziges Symptom auf eine gefährliche Krankheit wie z.B. Diabetes oder Arterienverkalkung hinweisen. Zum anderen müssen Erektionsstörungen niemals das Ende einer befriedigenden Sexualität bedeuten. Wer nichts unternimmt, geht fahrlässig mit seiner Gesundheit um und verzichtet unnötigerweise auf viel Lebensfreude.

Wie kann eine Selbsthilfegruppe einem Mann mit Erektionsstörungen helfen?

Unsere Stärke liegt darin, dass wir selbst Betroffene sind. Das macht die Kontaktaufnahme mit uns leichter als die anderen Schritte, die dringend folgen müssen. Männer, die sich per E-Mail oder Telefon an uns wenden oder in eine lokale Gruppe gehen, machen oft zum ersten Mal die Erfahrung, dass sie sich akzeptiert und verstanden fühlen und erleben das Reden über ihre Probleme als sehr befreiend. Dadurch werden bei vielen Männern das unbedingt notwendige Gespräch mit der Partnerin und der Arztbesuch erst möglich. Darüber hinaus bekommt ein Mann bei uns umfassende und verständliche Informationen über seine Krankheit (Ursachen, Bedeutung des Arztbesuchs, Arztsuche, Therapie-Optionen, Kostenübernahme durch die Krankenkassen). Umgekehrt kann jeder erleben, dass auch seine Erfahrungen und Beiträge wichtig sind.

Zur Person

Günther Steinmetz wurde 1997 nach einer Prostatektomie impotent. Daraufhin gründete er 1998 die erste deutsche Selbsthilfegruppe zum Thema erektile Dysfunktion (ED). Die Öffentlichkeitsarbeit und die umfangreichen Internetseiten der Gruppe haben bewirkt, dass die Gruppe bisher von mehr als 3500 rat- und hilfesuchenden Betroffenen per E-Mail und Telefon kontaktiert wurde. In rund 25% der Fälle wird der Kontakt von Frauen gesucht.

Seit Mitte 2005 ist Günther Steinmetz auch Selbsthilfebeauftragter beim Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. (ISG) in Freiburg. Mit der Unterstützung des ISG und seiner Freunde aus der Selbsthilfegruppe ist es ihm gelungen, neue Selbsthilfegruppen in Berlin, Essen, Köln, Mannheim und Stuttgart zu gründen, weitere Gruppen sind im Entstehen.

Stand: 18. November 2008

Ein Gesundheitsportal für Österreich würde ich euch in diesem Interview gern vorstellen:

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Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!


Das österreichiosche Gesundheitsportal
www.gesund.co.at wurde im Jahr 2000 gegründet
und freut sich seitdem ständig wachsender Beliebtheit. Mittlerweile zählt es mit knapp 28 Millionen Seitenaufrufen im Jahr
zu einem der führenden Gesundheitsportale im gesamten deutschsprachigen Internet.
www.gesund.co.at ist ein informativer Ratgeber zum Thema Gesundheit: Gesunde Ernährung, Vorsorge, Alternativmedizin, Wellness und Beauty.
Wobei besonders der hohe Servicegrad beliebt ist: Ärzte-/Apothekensuche, Krankheitslexikon, Biowetter, Polleninformation uvm.

Wie haben Sie mit Ihre Internetseite angefangen?


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Was war der größte Erfolg Ihrer Internetseite?


Beiträge im ORF:

– Josef Brokal, Modern Times (ORF)
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Regelmäßige Radiopräsenz zu veröffentlichten Umfragen.

– Radio 88,6 (Wien)
– Radio Arabella (Wien, NÖ, Burgenland)

Als erstes Internet-Medium umfassende Service-Features publiziert:

– BSE
– SARS
– Vogelgrippe

Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?


Themen-Channel „Gesunde Ernährung“
Themen-Channel „Lust & Liebe“

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt und sind diese erreicht worden?


Vorgabe bei der Gründung war ein „gesundes“ Wachstum mit ständig
steigendem Content-Angebot. Die wachsende Zahl der ständig wiederkehrenden UserInnen
bestätigt den Erfolg der Strategie nachhaltig.

Eine kurze Vorstellung einer Osteoporose-Seite habe ich heute in diesem Interview für euch.

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Der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e. V. ist ein gemeinnütizger Verein mit ca. 17.000 Mitgliedern (Patienten), die sich in ca. 300 örtlichen Osteoporose – Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland zusammengeschlossen haben.

Vorstellung Internetseite

Die Internetseite mit der Adresse www.osteoporose-deutschland.de gibt wichtige Informationen für Vereinsmitglieder, Betroffene und Interessierte. Die Leistungen des Verbands werden aufgezeigt und die Ansprechpartner benannt. Im Downloadbereich können Broschüren herunter geladen werden. Im Osteoporose Adressverzeichnis sind Osteoporose – Spezialisten, Kliniken etc. aufgeführt. Hinweis, Termine zur regelmäßig stattfindenden Ärztehotline.

Größter Erfolg der Internetseite

Prämierung mit dem 2. Preis beim Homepagewettbewerb der BAGSO im Jahr 2007; stetig ansteigende Zahl der Homepagesbesucher.

Welche Themen interssieren die Benutzer am meisten

Hinweise zu unseren Broschüren, zur Ärztehotline, Anschriften von Ärzten, Kliniken und Selbsthilfegruppen. Information zum Krankheitsbild.

Gesetzte bzw. erreichte Ziele

Information und Hilfestellung für betroffene Patienten und deren Angehörige, Bildung neuer Selbsthilfegruppen, Lobbyarbeit. Zielerreichung auf gutem Weg.

Vielen Dank an den Osteoporose-Bundesselbsthilfverband und viel Erfolg bei der weiteren Arbeit! Auf imedo.de gibt es auch eine Gruppe in der man sich in einem Forum zu Osteoporose austauschen kann.


Ein Interview mit Monks, die Betreiber von vielen Ärzteportalen:

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Stellen Sie bitte Ihren Verein kurz vor!

Die Firma Monks – Ärzte im Netz betreut mehrere Gesundheits- und Patientenportale von medizinischen Berufsverbänden und Fachgesellschaften. Dazu gehören www.internisten-im-netz.de, www.frauenaerzte-im-netz.de, www.lungenaerzte-im-netz.de, www.kinderaerzte-im-netz.de, www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de.

Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!

www.internisten-im-netz.de ist das Gesundheitsportal des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V: Es informiert über neueste Forschungsergebnisse aus der Medizin und gibt Tipps für ein gesundheitsbewusstes Verhalten und die Vermeidung von Krankheiten. Sämtliche Artikel werden von Experten des Verbandes geprüft und entsprechen somit dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand. Darüber hinaus gibt es ein Ärzteverzeichnis, in dem Internisten ihre Praxis auf einer eigenen Homepage vorstellen.

Was war der größte Erfolg Ihrer Internetseite?

Aufbau eines der umfangreichsten Online-Lexikon mit unterschiedlichen Krankheiten

Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?

Die Leser von Internisten-im-Netz interessieren sich für alle Themen rund um die Innere Medizin, also Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Hormone, Leber, Nieren, Galle sowie die zugehörigen Erkrankungen.

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt und sind diese erreicht worden?

www.internisten-im-netz.de sollen zur wichtigsten Gesundheitsseite rund um die Innere Medizin im Internet werden. Die Besucherzahlen steigen seit dem Start vor anderthalb Jahren kontinuierlich an.

Noch ein Interview zum Thema Kinderradiologie:

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1. Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!
Kinderradiologie-online ist die weltweit erste kinderradiologische Publikations-Plattform im Internet.

Kinderradiologie-online ist eine Kinderradiologie Information, Publikation- und Kommunikationplattform. Interessante und typische Bildbefunde des Kindes und Jugendalters koennen hier gefunden werden.  Eigenen Kasuistiken koennen hier auch publiziert werden. Kinderradiologische Fälle koennen hier mit Kollegen oder Leidensgenossen diskutiert werden und unklare Befunde koennen vorgestellt werden. Aktuelle Nachrichten aus der Welt der Kinderradiologie koennen hier ebenfalls gelesen werden.
Die Sammlung von Fallbeispielen wird nicht nur von Radiologen, sondern auch von Kinderärzten und Kinderchirurgen genutzt. Monatlich ueber 20000 Mal greifen Ärzte und Patienten auf die Webseite von
www.kinderradiologie-online.de zu. Auf dieser einmaligen und aufwendigen Internet-Seite finden Sie Informationen, die ihnen sowohl bei der Diagnostik ungewöhnlicher Krankheitsbilder als auch bei der Wahl einer bestimmten Operations-Methode helfen können. Die Sammlung umfasst derzeit ueber 200 Fälle.
Dr. med. Roland Talanow von der Cleveland Clinic/USA hat zusammen mit dem Leiter der diagnostischen Kinderradiologie an der Klinik und Poliklinik der Universität Leipzig das Internet-Projekt entwickelt. In Rubriken wie „seltene Erkrankungen“ und „Fall des Tages“ sowie in der Rubrik „Lernmodus“ kann der fachübergreifende Wissensdurst gestillt werden. Unter „eigene Fälle“ können Ärzte eigene Fälle schildern und anhand von Bildbefunden innerhalb kürzester Zeit über das „Diskussionsforum“ Informationen mit anderen Kollegen aus Klinik und Praxis austauschen. Sehr häufige Klicks erfolgen auf „Nachrichten“, „sonografische Darstellungen“ und zu „ungewöhnlichen Krankheitsbildern“. Zunehmend wird die Webseite auch von Patienten und Angehoerigen genuzt um Informationen zu finden und auszutauschen.


2. Wie haben Sie mit Ihre Internetseite angefangen?
Die Idee wurde geboren, als ich noch Medizinstudent and der Martin-Luther-Universitaet Halle-Wittenberg war. Ich hatte schon seit einigen Jahren das Interesse am Internet gewonnen und mit meiner Programmier-Erfahrung wollte ich nun auch etwas fuer den Medizinisch-Radiologischen Bereich tun. Zu der Zeit hatte ich natuerlich noch nicht das noetige Fachwissen um solch ein Projekt auch fachlich umzusetzen. Gluecklicherweise hatte auch Prof. Hirsch (damals Oberarzt Dr. Hirsch) aus der Kinderradiologie des Klinikum Kroellwitz in Halle Interesse, kinderradiologische Fallsammlungen ins Internet zu stellen, welche der fachlichen Weiterbildung helfen konnten. Somit wurde das Projekt „Kinderradiologie online“ geboren! (2001) Nach meinem Medizinstudium bin ich aus familiaeren Gruenden in die USA gegangen und habe mir gedacht, warum nicht das ganze Projekt auch fuer den Rest der Welt zugaenglich zu machen. Daraufhin wurde die gesamte Internetpraesenz ebenfalls ins Englische uebersetzt und ist nun auch bilingual einsehbar. Die Englische Version von Kinderradiologie-online ist auf
www.PedRad.info zu erreichen. Aus zeitlichen Gruenden konnte sich Prof. Hirsch nicht mehr vollzeitlich auf dieses Projekt konzentrieren, so wird nun das komplette Projekt von mir weitergefuehrt.

3. Was war der grte Erfolg Ihrer Internetseite?
Der erste Erfolg fuer mich persoenlich war, dass ich etwas geschafft hatte, was noch niemand zuvor getan hatte: die weltweit erste Kinderradiologische Kommune im Internet.
Ein unvorhergesehener aber willkommener und erfreulicher zweiter Erfolg war, dass zunehmends auch Patienten und Angehoerige von Patienten Kinderradiologie-online mehr und mehr benutzen um Ihre Erfahrungen auszutauschen und Informationen zu finden. Initial war das Projekt primaer fuer Fachleute (Kinderradiologen und Paediater) gedacht, aber es entwickelte sich mehr und mehr zu einer schoenen Symbiose aus Fachaerzten und Patienten.

Mein groesster Erfolg – bevor ich ueberhaupt meine Radiologische Laufbahn begonnen hatte – war, dass das Projekt auf Radiologischen Kongressen vorgestellt und sogar auch ausgezeichnet wurde. Es wurde zuerst auf dem deutschen Kinderradiologen, dann auf dem deutschen Gesamt-Radiologenkongress, dann sogar auf dem amerikanischen Kinderradiologen, dem europaeischen Radiologen und letztendlich dem weltweit groessten Radiologie-Kongress RSNA vorgestellt und sogar ausgezeichnet.

Mittlerwerweile registrieren wir mehr als 20000 Besucher pro Monat, was ich – so denke ich – auch als Erfolg und Spiegel der Popularitaet des Projektes ansehen kann.

4. Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?
Aus meiner Erfahrung zu beurteilen interessiert es Fachaerzte am meisten, Bilder zu sehen und Differentialdiagnosen zu Faellen zu finden. Speziell wird der Quiz-Modus geschaetzt, in dem man Faelle zu sehen bekommt und erst die Diagnose selber finden muss, bevor diese einem gezeigt wird. Patienten (oder Angehoerige) hingegen suchen entweder generelle und detaillierte Informationen zu Ihrem Krankheitsbild (oder Ihrer Angehoerigen). Ausserdem suchen (und finden) sie Leidensgenossen, mit denen sie ihre Erfahrungen und Leiden teilen koennen. Vor allem bei seltenen Erkrankungen, bei denen man kaum Informationen und schon recht nicht Leidensgenossen einfach findet, ist dies eine extreme Erleichterung.

5. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt und sind diese erreicht worden?
Ich hoffe, dass diese kinderradiologische Projekt weiterhin so populaer und nuetzlich fuer Fachleute und Patienten bleibt und dass dieses Internetprojekt auch auf andere Bereiche der Radiologie ausgedehnt werden kann.

Weiterhin habe ich vor, mehr Faelle zeigen zu koennen und mit weiteren Intenet-Projekten zu verbinden, welche ich unter anderem auch entwickelt habe. So z.B. werden die interssantesten Faelle eingeladen, im internationalen „Journal of Radiology Case Reports“ zu publizieren, in welchem ich der Chief-Editor/Herausgeber bin.

Hier mehr über den Gehörlosenbund in einem Interview:

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Der Deutsche Gehörlosen-Bund versteht sich als sozialpolitische, kulturelle und berufliche Interessenvertretung der ca. 80.000 Gehörlosen in Deutschland und als Forum für die Gebärdensprachgemeinschaft.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat sich zum Ziel gesetzt, die Gebärdensprachgemeinschaft mit ihrer reichhaltigen Kultur als Ort der entspannten Kommunikation und des Verstandenwerdens zu erhalten und zu fördern. Hörbehinderte Menschen sprechen in Gebärdensprache, weil es für sie in dieser Sprache keine Kommunikationsbarrieren aufgrund der Hörbehinderung gibt. Für das hörbehinderte Kind muss in jeder Phase seiner Sozialisation das Angebot der Gebärdensprache sichergestellt werden. Nur so bekommt der hörbehinderte Mensch die Kompetenz, die Gebärdensprache zu nutzen und mit ihr die hörende Welt zu erobern.

Der älteste Gehörlosenverein wurde am 30. April 1848 in Berlin gegründet. Die Anfänge zu einer deutschlandweiten Gehörlosenorganisation gehen auf das Jahr 1873 zurück, wo der erste deutsche Taubstummenkongress in Berlin durchgeführt wurde. Seitdem trafen sich fast jedes Jahr Vertreter der Gehörlosenvereine aus ganz Deutschland und formulierten ihre Interessen und Forderungen. Sie lauteten damals u.a. Schulpflicht für alle gehörlosen Schüler, Einsatz der Gebärdensprache im Unterricht, Verbot der körperlichen Züchtigung an den Gehörlosenschulen, Bau von Altenheimen für ältere Gehörlose und Einrichtung von Kindergärten für gehörlose Kinder. Es dauerte bis 1927 bis zu einer Verbandsgründung. Es entstand der Reichsverband der Gehörlosen Deutschlands e.V. (Regede). Nach dem Kriege wurde der Deutsche Gehörlosen-Bund der Rechtsnachfolger von Regede. Zurzeit sind 16 Landesverbände und 11 Sonderverbände (z.B. Deutscher Gehörlosen-Sportverband und Verband der Katholischen Gehörlosen Deutschlands) mit ihren 670 Vereinen mit gesamt 32.000 Einzelmitgliedern organisiert.